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VW Tiguan 2 2016: Erste Daten, Maße, Ausstattung - Ganz und gar nicht der Alte

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Dieser VW sieht nicht aus wie sein Vorgänger: Der neue Tiguan wird flacher, breiter und schicker. Auf der IAA parken Basis-, Offroad- und Plug-in-Version. Erste Details.

Erste Skizze zum VW Tiguan: Das kleine VW-SUV wird länger, breiter und hübscher Erste Skizze zum VW Tiguan: Das kleine VW-SUV wird länger, breiter und hübscher Quelle: Volkswagen

Frankfurt am Main – VW traut sich endlich was: Der Tiguan 2 wird optisch ein neues Auto. Die zweite Generation hat keine Frontstoßstange mit Überbiss, keine Ellipsen am Heck. Dafür bekommt sie Ecken, Kanten und rutscht ein Stück näher an den Touareg.

Für VW ist der Tiguan die wichtigste Premiere des Jahres. 2014 verkaufte der Hersteller eine halbe Million Exemplare. Diese Zahl soll steigen: Geplant sind eine Offroad-Version, ein Plug-in-Hybrid und ein Tiguan mit langem Radstand. Letzterer soll ab 2017 in Asien und den USA Marktanteile sichern.

VW Tiguan 2: Premiere auf der IAA in Frankfurt am Main

Kurz vor der offiziellen Präsentation zeigt VW zwei Tiguan-Skizzen. Am Montag (14. Sepember 2015) debütiert die zweite Generation offiziell auf dem VW-Konzernabend, ab Dienstag parkt das SUV auf der IAA in Frankfurt am Main. Der Marktstart ist für den April 2016 geplant. Bis dahin gibt es das aktuelle Modell mit Euro-6-Motoren und aktuellen Infotainment-Systemen.

Die Serienversion des neuen Tiguan startet im April 2016 Die Serienversion des neuen Tiguan startet im April 2016 Quelle: Volkswagen So richtig geheim war das Blechkleid des neuen Tiguan nicht mehr: Die US-Seite „Carscoops“ veröffentlichte am 31. August 2015 erste Fotos. Der Tiguan fuhr bei einem Videodreh in Kanada und zeigte sein neues Heck sowie ein großes Panoramadach.

Jetzt folgen die ersten Details: Das SUV wird länger, breiter, flacher und verliert bis zu 50 Kilogramm Gewicht. Wie Golf, Passat und Touran basiert der Tiguan auf dem VW-Baukasten für Quermotoren. Die Antriebe leisten 115 bis 240 PS. Details zu den Motorisierungen, Verbrauchswerte und Fahrleistungen folgen. So viel ist klar: Der stärkste Tiguan bekommt den 2,0-Liter-Biturbo-Diesel des VW Passat. Im Vergleich zu den alten Euro-5-Motoren soll der Verbrauch um bis zu 24 Prozent sinken. Die Anhängelast liegt weiterhin bei maximal 2,5 Tonnen.

Tiguan Plug-in-Hybrid mit Solar-Modul

Auf der IAA parkt neben dem Tiguan eine seriennahe Plug-in-Studie. Ihr Antrieb stammt ebenfalls aus dem Passat: Ein 1,4-Liter-Turbobenziner und ein Elektromotor leisten gemeinsam 218 PS. VW gibt den Verbrauch mit 1,9 Litern pro 100 Kilometer an. Zusätzlich gibt es im Tiguan GTE ein Solarmodul auf dem Dach. Die Zellen sollen genug Strom sammeln, um jährlich etwa 1.000 Kilometer elektrisch zu fahren.

Das Kofferraumvolumen des Tiguan steigt mit dem Modellwechsel von 470 bis 1.510 Liter auf 615 bis 1.655 Liter. Serienmäßig gibt es Fußgängererkennung, eine Notbremsfunktion, einen Spurhalteassistenten, eine Multikollisionsbremse und eine aktive Motorhaube. Die hebt sich bei einem Aufprall und schützt Personen vor dem Kontakt mit Motorteilen.

Die Infotainmentsysteme des neuen Tiguan verbinden sich via Apple CarPlay und Android Auto mit iPhones und Android-Telefonen. Stau- und Verkehrsmeldungen bekommt das Navigationssystem über das Internet, eine App verbindet sich mit Tablet-Computern.

Preise verrät VW noch nicht. Aktuell kostet ein Tiguan mindestens 25.625 Euro. Wir gehen davon aus, dass der Einstiegspreis höchstens marginal steigt.

Update: Infos zu Motoren, technischen Daten und offizielle Bilder zum VW Tiguan 2 2016 bekommt Ihr hier.

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