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Saab-Eigner wollen Gericht um neuen Aufschub bitten - Frist läuft ab: keine neuen Investoren bei Saab

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Die gerichtliche Frist für die Vorstellung neuer Investoren für den kriselnden Autobauer Saab läuft ab. Das Betreiberkonsortium will nun um eine Verlängerung bitten.

Nach einem Radiobericht sind mögliche Investoren wie der indische Hersteller Mahindra und das chinesische Unternehmen Dongfeng im Gespräch für den Autobauer Saab Nach einem Radiobericht sind mögliche Investoren wie der indische Hersteller Mahindra und das chinesische Unternehmen Dongfeng im Gespräch für den Autobauer Saab

Trollhättan - Die chinesischen Eigner des schwer angeschlagenen schwedischen Autokonzerns Saab wollen erneut Aufschub für die Sanierung des Unternehmens. "Wir wollen am Montag um eine Verlängerung bitten", sagte ein Sprecher des Konsortiums National Electric Vehicle Sweden (Nevs) am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Betreiberkonsortium braucht mehr Zeit

Die gerichtliche Frist für die Vorstellung neuer Investoren läuft am Samstag ab. "Wenn die Deadline auf ein Wochenende fällt, hat der Betroffene bis zum nächsten Werktag Zeit, eine Verlängerung zu beantragen", sagte Richter Anders Björk vom zuständigen Gericht in Vänersborg. Die Saab-Eigner verhandelt schon länger mit zwei asiatischen Autobauern über die Zukunft des Unternehmens, das seinen Zulieferern inzwischen fast eine halbe Milliarde schwedische Kronen (rund 54 Mio Euro) schuldet. Dafür brauche Nevs mehr Zeit, sagte der Sprecher.

Laut einem Radiobericht handelt es sich bei den potenziellen Investoren um den indischen Hersteller Mahindra und das chinesische Unternehmen Dongfeng. Die Produktion im schwedischen Trollhättan steht seit Mai still. Im August hatte das Gericht ein Sanierungsverfahren unter Gläubigerschutz genehmigt.

 

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