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Ford: Jahresprognose gesenkt - Aktie fällt um mehr als vier Prozent - Ford erwartet ein schwächeres Jahr

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Ein schwaches Geschäft in China und Probleme bei der Truck-Produktion führten beim US-Autobauer Ford zu einem Gewinneinbruch. Die Jahresprognose wurde gesenkt.

Sinkende Absatzzahlen und der Zollstreit zwischen den USA und China belasten den US-Autobauer. Die Jahresprognose musste gesenkt werden und der Aktienwert gab nach Sinkende Absatzzahlen und der Zollstreit zwischen den USA und China belasten den US-Autobauer. Die Jahresprognose musste gesenkt werden und der Aktienwert gab nach Quelle: Picture Alliance

Dearborn - Der zweitgrößte US-Autobauer Ford hat nach einem Gewinneinbruch im zweiten Quartal seinen Jahresausblick gesenkt und vor hohen Kosten gewarnt. In den drei Monaten bis Ende Juni fiel der Überschuss im Jahresvergleich um fast die Hälfte auf 1,1 Milliarden Dollar, wie Ford am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte.

Als Gründe für den starken Rückgang nannte das Unternehmen Probleme bei der Truck-Produktion in Nordamerika wegen eines Feuers bei einem Zulieferer und anhaltende Schwierigkeiten im China-Geschäft, das unter sinkenden Absatzzahlen und dem Zollstreit mit den USA leidet. Auch bei Fiat-Chrysler hat diese Entwicklung zu einer Rücknahme früherer Prognosen geführt.

Der Umsatz schrumpfte um gut zwei Prozent auf 38,9 Milliarden Dollar. Nach dem schwachen Quartal wurde das Gewinnziel für das Gesamtjahr 2018 auf 1,30 bis 1,50 Dollar pro Aktie gesenkt. Zuvor hatte die Prognose bei 1,45 bis 1,70 Dollar je Anteilschein gelegen.

Zudem warnte Ford, dass die Kosten für den Konzernumbau in den nächsten drei bis fünf Jahren bis zu elf Milliarden Dollar verschlingen könnten. Bei den Anlegern kamen die Nachrichten nicht gut an - die Aktie geriet nachbörslich mit über vier Prozent ins Minus.

 

Quelle: dpa

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