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US-Umweltbehörde EPA prüft Audi-Software - EPA und KBA untersuchen Vorwürfe gegen Audi

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Behörden in den USA und Europa nehmen Audi in die Mangel. Anders als bei VW geht es nicht um Stickoxide, sondern um CO2. Betroffen seien nicht nur Diesel-Fahrzeuge.

Die CO2-Vorwürfe gegen Audi werden jetzt von EPA und KBA untersucht Die CO2-Vorwürfe gegen Audi werden jetzt von EPA und KBA untersucht Quelle: dpa/Picture Alliance

Berlin - Die US-Umweltbehörde EPA untersucht eine möglicherweise illegale Software-Funktion in Modellen der VW-Tochter Audi. In der kommenden Woche müssten hochrangige Techniker des VW-Konzerns bei der EPA antreten, schreibt die "Bild am Sonntag". Auch das US-Justizministerium hat demnach mehrere Audi-Ingenieure vorgeladen.

In Deutschland sollen Prüfer der Zeitung zufolge Audi-Fahrzeuge genauer testen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) führe im Rahmen einer Sonderprüfung bei zahlreichen Audi-Modellen nun eigene Messungen durch. Dabei gehe es vor allem um den Ausstoß des schädlichen Klimagases CO2. Das Bundesverkehrsministerium teilte am Sonntag mit, das KBA gehe dem Sachverhalt nach.

Es geht um den Vorwurf, der Autobauer habe CO2-Messwerte auf illegale Weise manipuliert. Die "Bild am Sonntag" hatte in der vergangenen Woche berichtet, die kalifornische Umweltbehörde Carb habe im Sommer eine illegale Software-Funktion in Modellen der Ingolstädter Konzerntochter entdeckt. Diese habe Audi nicht nur für Diesel eingesetzt, sondern auch für Benziner.

Dem Bericht zufolge konnten bestimmte Audi-Modelle mittels einer sogenannten Lenkwinkel-Erkennung feststellen, ob sie auf einem Rollenprüfstand sind und schalteten dann in einen "saubereren" Fahrmodus. Die Vorwürfe sollen sich auf Motoren beziehen, von denen bislang nicht öffentlich bekannt war, dass sie im Fokus von Ermittlern stehen. Die "Bild am Sonntag" berichtete, Audi habe diese Prüfstanderkennung jahrelang genutzt. Im Mai 2016 habe das Unternehmen den Einsatz dann gestoppt.

 

Quelle: dpa

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