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Kapazitätsprobleme bei Mercedes - Eine A-Klasse von Renault?

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Wie die Online-Ausgabe der Zeitung „Auto, Motor und Sport“ berichtet, prüft Mercedes derzeit die Produktionsmöglichkeiten für die A-Klasse bei Renault. Daimler dementiert.

Made in Rastatt: Hier läuft die A-Klasse vom Band. Bald auch in Frankreich? Daimler dementiert. Made in Rastatt: Hier läuft die A-Klasse vom Band. Bald auch in Frankreich? Daimler dementiert. Quelle: dapd

Stuttgart – Die Mercedes-Produktionskapazitäten für die Modelle A- und B-Klasse sind ausgeschöpft. Das berichtet zumindest „Auto, Motor und Sport“ unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Derzeit werden die frontgetriebenen Kompaktmodelle bei Mercedes in Rastatt und Kecskemét (Ungarn) sowie beim finnischen Metallverarbeiter Valmet produziert. Einer internen Erhebung nach fehle dem Stuttgarter Autobauer ein komplettes weiteres Werk.

Deswegen prüfe die Mercedes-Führung im Moment die Möglichkeiten für den Bau der A- und B-Klasse in einem Werk des Partners Renault. Entschieden sei in dieser Hinsicht noch nichts. Laut „Auto, Motor und Sport“ gibt es bei Mercedes interne Bedenken gegenüber der Produktionsqualität bei Renault.

„Absolut haltlos“

Bisher kooperieren Mercedes und Renault-Nissan bereits bei der Produktion des Hochdachkombis Citan. Der auf dem Renault Kangoo basierende Kleintransporter läuft gemeinsam mit dem Franzosen im Renault-Werk in Maubeuge (Nordfrankreich) vom Band.

Eine weitere schwäbisch-französische Produktion ist also nicht völlig abwegig. Gegenüber MOTOR-TALK bezeichnete eine Daimler-Sprecherin die Meldung dennoch als „absolut haltlos“. Bei der Produktion von A- und B-Klasse herrsche zwar eine „extrem gute Auslastung“, weitere Maßnahmen seien jedoch nicht nötig.

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Mercedes
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