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Pogea Racing Ares: Abarth 500 mit 404 PS - Dieser Fiat läuft 288 Spitze

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Extrem ist relativ: Für einen Kleinstwagen sind 404 PS sicher jenseits von Gut und Böse. Auf dieses Leistungsniveau schraubt der deutsche Tuner Pogea Racing einen Abarth 500.

Abarth 500 als Tuning-Basis: Pogea Racing lotet im "Ares" die Grenzen der Physik aus Abarth 500 als Tuning-Basis: Pogea Racing lotet im "Ares" die Grenzen der Physik aus Quelle: Pogea Racing

Friedrichshafen - Ares heißt ein neues Tuningprojekt von Pogea Racing. Aus einem süßen Fiat wird ein nicht mehr ganz so süßer Mini-Bolide, ein Abarth 500 mit mehr als 400 PS. Das kleine Breitbaumonster bekommt etliche komplett neue Karosserieteile aus Karbon verordnet: Front- und Heckschürze, Motorhaube, das Spoilerwerk sowie die massiven Radhausverbreiterungen sind neu.

Passend zum schwarzen Leichtbaumaterial wurde die restliche Karosserie in Mattschwarz lackiert. Die wuchtigen Radhäuser füllen 18-Zoll-Räder mittels tiefergelegten KW-Fahrwerks vollständig aus. Die Felgen geben den Blick frei auf 322er-Bremsscheiben vorne, die von Sechskolbensätteln in die Zange genommen werden.

Wie Abarth, vertraut Pogea auf einen 1,4-Liter-Turbobenziner, der allerdings tiefgreifend modifiziert wurde. Das Ergebnis sind 404 PS und 445 Newtonmeter maximales Drehmoment - all diese Leistung fällt ausschließlich über die Vorderachse her. Der Schlupf verhindert daher einen besseren Sprintwert als die vom Tuner angegebenen 4,7 von null auf 100 km/h. Maximal soll der Eintonner 288 km/h schnell fahren.

Auch der Innenraum wurde aufgemotzt. Leder und Alcantara überziehen viele Plastioberflächen. Die Insassen müssen sich in Halbschalensitze zwängen. Das alles hat natürlich einen nicht ganz kleinen Preis: Rund 70.000 Euro muss man bei Pogea Racing für einen Ares in der Basisausstattung zahlen. Die Miniauflage könnte allerdings schnell ausverkauft sein, denn es soll lediglich fünf Fahrzeuge geben.

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Quelle: SP-X

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