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Elektroauto-Hersteller Coda ist insolvent - Coda zieht den Stecker

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Die Pläne eines weiteren Herstellers von Elektroautos haben sich zerschlagen. Die kalifornische Coda Automotive meldete am Mittwoch Insolvenz an.

Coda wollte mit einem günstigen E-Auto den großen Herstellern Konkurrenz machen Coda wollte mit einem günstigen E-Auto den großen Herstellern Konkurrenz machen Quelle: Coda Automotive

Los Angeles - Der Elektro-Autohersteller Coda ist insolvent. Jetzt versucht das Unternehmen einen Neustart als Spezialist für komplexe Batterien und deren Steuerung, wie Firmenchef Phil Murtaugh erklärte. Das verbliebene Autogeschäft soll binnen 45 Tagen verkauft werden.

Coda wollte mit einer alltagstauglichen Elektrolimousine für 37.250 Dollar (28 600 Euro) den breiten Markt erobern. Der Hersteller versprach eine Reichweite von rund 200 Kilometern mit einer Batterieladung. Doch der erhoffte Verkaufserfolg des eher biederen Wagens von mehreren Tausend Stück pro Jahr blieb aus.

Fisker muss Mitarbeiter entlassen

Mit dem Schicksal steht Coda nicht alleine da. Der amerikanische Rivale Fisker musste jüngst den Großteil seiner Mitarbeiter entlassen. Große Autokonzerne wie General Motors verkaufen ebenfalls weniger ihrer Elektrowagen als gedacht.

Eine Ausnahme in der Branche ist Tesla Motors, die mit sportlichen Elektroautos den Geschmack der wohlhabenden Käufer getroffen haben.

 

Quelle: dpa

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