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Volkswagen ruft 1,1 Millionen Autos zurück - Bei VW ruft bald ein Klappern die Kunden zurück

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VW ruft weltweit mehr als 1,1 Millionen Autos zurück. In Deutschland müssen 15.500 VW Beetle und Jetta in die Werkstatt. Ab 2015 sollen die Modelle zur Warnung klappern.

Zum großen Rückruf in China gesellt sich in Deutschland ein Rückruf von 15.500 VW Beetle (Foto) und Jetta Zum großen Rückruf in China gesellt sich in Deutschland ein Rückruf von 15.500 VW Beetle (Foto) und Jetta Quelle: Volkswagen

Peking/Hannover - Europas größter Autobauer Volkswagen ruft in den wichtigen Märkten China und Amerika mehr als eine Million Wagen zurück. Der Grund: ein Problem mit der Hinterachse. In China sind von dem Rückruf 563.605 Sagitar betroffen, teilte Chinas Qualitätsbehörde am Freitag mit. Der Sagitar ist das Schwestermodell des VW Jetta, wird aber in China gebaut. Zusätzlich ruft VW der Mitteilung zufolge ebenfalls wegen Achsproblemen 17.485 importierte Beetles zurück.

Auch in Amerika hat Volkswagen in großem Stil Autos in die Werkstätten beordert. Etwa 400.600 Jettas aus den Modelljahren 2011 bis 2013 und rund 41.600 Beetles der Jahrgänge 2012 bis 2013 seien betroffen, teilte die US-Tochter von VW am Freitag mit. In Deutschland sollten 15.500 Autos der Modelle VW Jetta und Beetle zurückgerufen werden.

VW Sagitar: Das Modell ist technisch baugleich mit dem VW Jetta VI VW Sagitar: Das Modell ist technisch baugleich mit dem VW Jetta VI Quelle: Volkswagen

Künftig klappert es bei Problemen

"Die Achse ist sicher", , sagte Volkswagen-Sprecher Pietro Zollino. Es liege kein Materialfehler vor. Das Problem am sogenannten Koppellenker - eines der Bauteile, die die Achse führen - trete auf bei Vorschäden, etwa bei einem Heckaufprall.

Wegen der Sorgen der Behörden würden die Fahrzeuge mit dem entsprechenden Bauteil zurückgerufen. Es werde aber keine neue Achse montiert, sondern im Falle eines Schadens verbauten die Werkstätten identische, aber unbeschädigte Teile.

Zu den in Deutschland vom Rückruf betroffenen Autos zählten der VW Beetle mit den kleineren Motorisierungen und der Jetta, sagte der Sprecher.

Beide Modelle basieren nicht auf der MQB-Plattform des aktuellen Golf VII, sondern auf der Plattform PQ35 des Golf V. Um Autofahrer bei Schäden an der Achse zu warnen, werde ab 2015 ein zusätzliches Blech verbaut, das im Schadensfalle laut und vernehmlich klappere.

 

Quelle: dpa

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