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Umweltministerin fordert Strafabgabe für Kauf von Spritfressern - 1.000 Euro für 200 g/km

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Um sparsame Autos zu fördern, setzen viele Länder auf Negativ-Anreize. Das fordert nun auch Umweltministerin Barbara Hendricks, zur Finanzierung von E-Auto-Kaufprämien.

Bringen sie die Elketromobilität voran - zu Lasten der Fahrer von Verbrennungsmotoren? Alexander Dobrindt (CSU) und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) Bringen sie die Elketromobilität voran - zu Lasten der Fahrer von Verbrennungsmotoren? Alexander Dobrindt (CSU) und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) Quelle: dpa/Picture Alliance

Berlin - In der Debatte um Kaufanreize für Elektroautos bringt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) eine Strafabgabe für den Kauf spritfressender Fahrzeuge ins Gespräch.

Bei einem CO2-Ausstoß von 95 Gramm pro Kilometer wäre demnach ein einmaliger "Umweltbeitrag" von 50 Euro zu zahlen, bei über 200 Gramm "könnten 1.000 Euro fällig werden", sagte Hendricks dem Nachrichten-Magazin "Spiegel".

Die Einnahmen sollen zur Finanzierung von Kaufprämien für Elektroautos dienen. Als Alternative schlug sie eine Anhebung der Dieselsteuer vor. "Derzeit zahlen Dieselfahrer insgesamt deutlich weniger Steuern als Benzinfahrer, auch wenn man die höhere Kfz-Steuer einrechnet", sagte Hendricks. Da sei noch "genügend Spielraum" für eine Gegenfinanzierung der Elektroauto-Kaufprämie.

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