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Versicherung Schadenssabwicklung, nicht selbstverschuldeter Unfall

Themenstarteram 19. März 2020 um 15:15

Hallo,

ich muss mich mal an die Wissenden wenden bezüglich einer Schadensabwicklung.

Uns ist jemand in unser parkendes Fahrzeug gefahren und erheblichen Schaden angerichtet.

Gutachter war und hat alles angeschaut und es an die gegnerische Versicherung geschickt.

Die Faktenlage:

Wert des Fahrzeugs ohne Schaden 7000 €

Wert des Fahrzeugs mit Schaden 3000 €

Reparaturkosten laut Gutachten 6000 €

Von der Versicherung haben wir jetzt eine Nachricht bekommen das sie eine Aufkäufer haben der 3200 € zahlen würde für den Wagen mit Schaden.

Aber was bekommen wir dann zusätzlich noch gezahl von der Versicherung, den bei den 3200 € alleine kann das ja nicht bleiben oder?

Gruß

Chris

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9 Antworten

wirf doch fürs Erste hier einen Blick rein:

https://www.motor-talk.de/faq/versicherung-q26.html

Klassischer Totalschaden.

WBW (7000) MINUS Restwert (3200) wird dir gezahlt.

Du musst natürlich das Auto nicht verkaufen. Kriegst dann aber nur die Differenz.

Gruß Ben

Zitat:

@ChristophS70 schrieb am 19. März 2020 um 15:15:17 Uhr:

 

Aber was bekommen wir dann zusätzlich noch gezahl von der Versicherung, den bei den 3200 € alleine kann das ja nicht bleiben oder?

in erster linie wird hier wbw (ggf. auch abzüglich steuer, ergibt sich aus dem gutachten) abzgl. restwert reguliert. den restwert bekommst du vom aufkäufer. die ggf. einbehaltene steuer bei nachweis einer ersatzbeschaffung.

sollte eine reparatur erfolgen, dann werden die reparaturkosten erstattet sowie ggf. nutzungsausfall oder mietwagenkosten. dazu noch eine auslagenpauschale.

der sv sollte natürlich auch bezahlt werden.

Zitat:

@Ben_114 schrieb am 19. März 2020 um 16:27:19 Uhr:

Klassischer Totalschaden.

WBW (7000) MINUS Restwert (3200) wird dir gezahlt.

Du musst natürlich das Auto nicht verkaufen. Kriegst dann aber nur die Differenz.

Gruß Ben

Nicht wirklich, es ist ein wirtschaftlicher Totalschaden.

 

Somit kannst Du als Geschädigter, das Auto fachgerecht reparieren lassen und das Fahrzeug weiter fahren.

Ansonsten hat beachi alles ausführlich beschrieben.

Zitat:

@Badbones schrieb am 19. März 2020 um 22:31:33 Uhr:

Zitat:

@Ben_114 schrieb am 19. März 2020 um 16:27:19 Uhr:

Klassischer Totalschaden.

WBW (7000) MINUS Restwert (3200) wird dir gezahlt.

Du musst natürlich das Auto nicht verkaufen. Kriegst dann aber nur die Differenz.

Gruß Ben

Nicht wirklich, es ist ein wirtschaftlicher Totalschaden.

 

Somit kannst Du als Geschädigter, das Auto fachgerecht reparieren lassen und das Fahrzeug weiter fahren.

Ansonsten hat beachi alles ausführlich beschrieben.

Das der von mir verwendete Begriff Totalschaden sich auf die Wirtschaftlichkeit bezogen hatte, sollte eigentlich jedem klar gewesen sein...

Mit Begriffen kann man schön spielen.

Versicherungen schreiben in so einem Fall gerne mal etwas wie:

"Da der Reparaturaufwand den Wiederbeschaffungsaufwand übersteigt rechnen wir auf Totalschadenbasis ab. Für das beschädigte Fahrzeug liegt uns ein verbindliches Kaufangebot der Firma X vor. Dieses ist zwei Wochen gültig, wenden Sie sich zum Verkauf des Fahrzeugs bitte direkt an die Firma X. Unsere Entschädigungsleistung berechnet sich damit zu (WBW lt. Gutachten abzgl. Steuer)-(Restwert lt. vom Versicherer vorgelegtem Angebot). Zusätzlich erstatten wir Ihnen eine Aufwandspauschale von 25 Euro. Einen Verrechnungsscheck über den Betrag Y haben wir diesem Schreiben beigelegt. Die Sachverständigenkosten haben wir auf Grundlage der vorliegenden Abtretungserlärung direkt erstattet. Damit ist die Schadenabwicklung für uns abgeschlossen."

Da glaubt doch gleich jeder zweite, das wäre alles so richtig und mehr würde er nicht bekommen. Vielleicht sogar, dass er das Auto jetzt an die Firma X verkaufen müsse. Weil es ja irgendwie alles logisch klingt und die Versicherung ja sogar so nett war, unaufgefordert noch eine Aufwandspauschale zu zahlen.

Und, mal ganz im Ernst:

Soll er das Angebot doch so annehmen, das Auto an die Firma X verkaufen und den Verrechnungsscheck einlösen. Dann hat er den Schaden stressfrei und ohne schlechte Laune abgewickelt. Wenn er einen vollständigen Schadenersatz hätte haben wollen hätte er ja auch gleich einen fragen können der sich mit sowas auskennt. Einen passenden Anwalt.

Da hier die Reparaturkosten geringer als der Wiederbeschaffungswert sind, kann man für den Fall, dass man das Auto noch mindestens 6 Monate behalten will, auch über eine fiktive Abrechnung nachdenken. Dann muss die Versicherung die Reparaturkosten abzgl. Mwst. zahlen. Gilt aber nur, wenn das Auto noch mindestens 6 Monate vom TE gefahren wird, da Reparaturkosten > WBW-RW.

@ Ben_114,

sorry, wenn das falsch rüber gekommen ist, ich wollte Dich nicht verbessern / belehren.

Ich wollte den TE nur darauf aufmerksam machen, dass er Anspruch auf eine fachgerechte Reparatur hat. Nicht mehr und nicht weniger!

Gerade in der jetzigen Zeit, ist es einfacher ein Fahrzeug reparieren zu lassen....die Werkstätten sind noch geöffnet.

Ein Fahrzeugkauf sowie die Zulassung ist zur Zeit eher schwieriger.

@Badbones,

ach was, hab ich doch nicht persönlich genommen ;) Trotzdem danke und korrekt von dir für die nochmalige Klarstellung.

Da hast du auch natürlich auch Recht, dass eine Reperatur gerade jetzt viel stressfreier verlaufen würde.

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