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Tesla Hacks?

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Themenstarteram 13. September 2022 um 11:07

Hin und wieder hört man ja, dass "Hacker" in der Tesla Software irgendwelche Informationen gefunden hätten. Gab/gibt es tatsächlich irgendwelche erfolgreiche Hacks von Teslas? So, dass hinterher Sachen möglich waren, die vorher nicht gingen? Gibt es erfolgreiches Reverse Engineering der Tesla Software mit entsprechendem Erkenntnisgewinn?

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5 Antworten

Abgesehen davon, dass man damit alle Garantien und wohl auch Versicherungsschutz verliert, wurden die Hacks bisher nur dazu verwendet um Infos zu erlangen. Batterie/ Motorvarianten, geplante Erhöhung der Ladegeschwindigkeit.

Jetzt hat wohl jemand Softwareseits die Möglichkeit von Bidirektionalem Laden entdeckt, die aber wohl nur mit einem Adapter am Ladeport realisierbar ist?

Du meinst das hier.

Ich selber würde davon auf jeden Fall die Finger von lassen, denn all die Sachen bekommt Tesla auch mit, wenn man Pech hat und die Garantie ist weg.

Auslesen des Fahrzeuges sehe ich selber nicht als Hack an, dass ist ja in allen Fahrzeugen möglich und auch einfach.

Zitat:

@Glyzard schrieb am 13. September 2022 um 19:52:06 Uhr:

Jetzt hat wohl jemand Softwareseits die Möglichkeit von Bidirektionalem Laden entdeckt, die aber wohl nur mit einem Adapter am Ladeport realisierbar ist?

Da kommt DC aus dem Ladeport raus. V2G wird damit nur für ein paar Millisekunden funktionieren. ;)

Aber man könnte damit dann einen Wechselrichter ohne Umweg über das 12 Volt System betreiben. Als Notversorgung bei Stromausfall wäre das schon praktisch.

Die besten Hacks (oder zumindest Berichte darüber, weil er rückt normalerweise keinen Sourcecode raus) gibt es hier:

https://twitter.com/greentheonly

Themenstarteram 14. September 2022 um 20:17

Ja, die Hacker haben es nicht mehr so einfach wie zu DBOX-Zeiten. Es wird vermutlich sehr einfach sein, Manipulationen an der Software zu erkennen und Gegenmassnahmen zu ergreifen. Leider nützt da auch kein Abklemmen des Netzes, da die Autos darauf getrimmt sind, nur online richtig zu funktionieren und IT-technisch quasi Eigentum des Herstellers bleiben. Interessant wäre immerhin, wie genau die Tesla-Software ausgelesen wird und mit welchen Mitteln/Kenntnissen das Wissen über neue Funktionen etc. gewonnen wird.

Zitat:

@CruiserX schrieb am 14. September 2022 um 20:17:38 Uhr:

Ja, die Hacker haben es nicht mehr so einfach wie zu DBOX-Zeiten.

Das waren noch Zeiten, ich sage nur BlackWidow und es wurde "hell". ;-)

Zitat:

Es wird vermutlich sehr einfach sein, Manipulationen an der Software zu erkennen und Gegenmassnahmen zu ergreifen.

Exakt so ist es auch, und zwar nicht nur weil die Hersteller irgendeine besondere Intelligenz zur Überwachung entwickeln würden, sondern weil die Überwachung der Sourcen sowie Build-Artefakte zum Standard in einer vernetzten IT Welt gehört.

Der Aufwand etwas zu "hacken" steigt dabei enorm und ist wenn überhaupt nur von kurzfristigem Erfolg gekrönt.

 

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