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Schwerer Steinschlag (?). Verbrieftes Rückgaberecht

Themenstarteram 21. September 2020 um 14:51

Hi,

ich habe mir vor einiger Zeit einen Neuwagen zugelegt, und diesen mit verbrieftem Rückgaberecht erworben. Und ich möchte das Fahrzeug auch in 2 Jahren an den Händler zurückgeben.

Leider habe ich mir jetzt einen Schaden an der Frontstoßstange zugezogen, und befürchte über den wird nicht als "Gebrauchsspur" hinweggesehen. Ich vermute aber auch nur das es ein Steinschlag ist, könnte genauso gut jemand mit irgendwas ordentlich dran geremptelt sein. Fahrradpedal zum Beispiel.

Leider kenne ich mich überhaupt nicht aus wie ich in dem Fall am besten vorgehen sollte..

Ich weiss jetzt nicht ganz damit umzugehen, und will auch erstmal nicht die Pferde beim Händler scheu machen.

Versichert ist das Fahrzeug natürlich mit Vollkasko inkl. einem freien Schaden im Jahr und einer erweiterten Neupreisentschädigung.

Ich denke ein Spotrepair bei dem nächsten Lackierer umme Ecke ist eher raus wenn das Fahrzeug zurück gehen soll.

Was meint ihr? Wie ist hier vorzugehen? Dem Händler bescheid geben und Fragen was zu tun ist, oder über die Vollkasko gehen und schauen was die sagen?

Natürlich möchte ich gern die Lösung anstreben mit der ich am wenigsten Abzug vom Wert in 2 Jahren habe.

Vielleicht habt ihr da ja Tipps für mich.

Dankeschön :-)

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Beste Antwort im Thema

Ich würde da jetzt überhaupt nichts machen.

In nem halben Jahr kommt der nächste Kratzer und dann zahlste doppelt.

Lieber kurz vor Rückgabe machen lassen.

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Also das ist definitiv kein Steinschlag, da bist Du oder jemand anderes dagegen gefahren /vorbei "gestriffen". Könnte wie Du vermutest z.B.: auch von einer Pedale sein.

Was die Rückgabe angeht, was steht denn im Vertrag?

- ist kein Steinschlag, siehe Vorredner

wenn man sicher gehen will, lässt man das für wenig Geld mittels Smart repair instandsetzen;

man könnte das zwar als normale Gebrauchsspur sehen, aber eine Wertminderung bei der Rückgabe ist nicht selten und ärgerlich;

lieber jetzt instandsetzen, mit einem unzerkratzten Auto herumfahren und sich nicht ärgern....

Themenstarteram 21. September 2020 um 17:14

Kann man sowas Problemlos per Smart Repair machen?

Oder lieber bei der Versicherung melden und richtig machen lassen?

Vielen Dank schonmal!

Fahr damit direkt in eine Autolackierei und sage, dass du es selbst zahlen musst. Stoßstange komplett lackieren kostet dort oft sowas um die 300,-€.

Ich würde da jetzt überhaupt nichts machen.

In nem halben Jahr kommt der nächste Kratzer und dann zahlste doppelt.

Lieber kurz vor Rückgabe machen lassen.

Genau, mache erst kurz vor der Rückgabe des Fahrzeugs eine gründliche Aufbereitung. Wer weiß was noch so alles Dein Fahrzeug in der Zeit „lieb hat“!

Der Form halber weise ich daraufhin, dass dann eine Abrechnung über die Versicherung u. U. nicht mehr konform mit den Versicherungsbedingungen ist und auch nur bei vorhandener VK (wenn überhaupt) möglich ist. :)

Ich würde aber auch - je nach Versicherung - prüfen ob das nicht als "smart repair" mit versichert ist. Gibt einige Versicherungen die bieten smart-repair auf ihre Kosten an bzw. bezuschussen es zumindest wenn die Partner-Werkstatt von denen sagt "ja, passt, geht per Smart-Repair". Ist dann natürlich auch ohne Höher-Stufung o.ä.

Ich fürchte aber dafür ist es "zu lang". Aber fragen kostet bekanntlich nichts...

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Beseitigung der Schäden kurz vor Rückgabe des Fahrzeugs auf eigene Kosten meist der eleganteste Weg ist. Ausnahmen bestätigen die Regel. Hab auch schon eine Woche vor Fahrzeug Rückgabe einen unschönen Kratzer entfernen lassen und am selben Tag eine nette Delle in der selben Tür auf einem Parkplatz kassiert. Hätte ich mir in dem Fall auch sparen können.

Zitat:

@zille1976 schrieb am 21. September 2020 um 20:09:34 Uhr:

Ich würde da jetzt überhaupt nichts machen.

In nem halben Jahr kommt der nächste Kratzer und dann zahlste doppelt.

Lieber kurz vor Rückgabe machen lassen.

Das kann man so oder so sehen.

Auf der anderen Seite kauft man sich ja vermutlich u.a. deswegen einen Neuwagen, um NICHT jahrelang mit einer zerschrammten Karre durch die Gegend fahren zu müssen (zumindest ich mache das auch deswegen).

Wenns nur um "möglichst billig" geht, und einen zerkratzte Stoßstangen nicht stören, dann hat man beim Kauf des Neuwagens ohnehin sein Geld zum Fenster hinaus geworfen.

Zeigt aber ein bisschen unsere Mentalität: Wenns ein anderer war, wird sofort die Kavallerie losgeschickt mit Gutachtern und Anwälten. Wenn mans selbst war, isses plötzlich gar nicht schlimm.

Stimmts?:D:D

yep

- Die Strategie, kleinere Schäden nicht instandzusetzen, weil ja morgen ein weiterer Schaden das schöne optische Ergebnis sowieso wieder beeinträchtigen könnte, gilt sicher eher für ältere Fahrzeuge und nicht für Neuwagen ;

Ich lass das auch machen, wenn ich es selber zahlen muss, andere geben alle 6 Wochen 200,- Euro beim Friseur aus....

alles eine Frage , was für Prioritäten man da hat :D

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