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Privatleasing jährliche Fahrleistung reduzieren wegen Corona

Themenstarteram 10. April 2020 um 5:55

Hallo zusammen,

Ich habe mir vor knapp 7 Monate einen VW Polo 1.6 TDI geleast für 2 Jahre und insgesamt 80 Tkm.

Aktuell bin ich gerade mal bei knapp 12 Tkm.

Wegen der Coronakrise gehe ich Privat fast gar nicht mehr raus.

Auch ist die geplante Urlaubsfahrt über die Türkei bis hin zur Grenze Iran geplatzt. Das alles führt dazu, dass ich nicht einmal halb soviel fahren werde als ursprünglich angenommen.

Mir ist bekannt, dass 2.500 mehr oder Minderkilometer bei der Rückgabe nicht berechnet werden.

Ebenso steht in meinem Vertrag drin, dass es nur bis max. 10.000 Minderkilometer eine Rückerstattung gibt.

Wenn wir annehmen, dass auch noch nächstes Jahr spuren der Corona vorhanden sein werden, wovon ich ausgehe (zumindest in wirtschaftlicher Sicht), so werde ich wohl auch nächstes Jahr tendenziell weniger fahren.

Somit werde ich fast 50.000 gekauften Kilometer an VW verschenken müssen, bzw. nur 10 Tkm zurück verkaufen können, dazu noch zum schlechteren Kurs.

Da es sich zum Glück nur um einen sehr gut ausgestatteten Kleinwagen handelt, halten sich die Kosten gerade noch im Rahmen. Wir reden hier von ca 1,5k Verlust während der 2 Jahre.

Gibt es unter euch welche, die ein ähnliches „Problem“ bei der Privatleasing haben und vielleicht sogar mit den Händler darüber gesprochen haben?

Vielleicht gibt es ja so eine Art Kulanz, dass man z.B. bei Folgevertrag bei vergleichbarer Fahrzeug Kategorie und BLP x beliebige Freikilometer „kostenlos“ gutgeschrieben bekommt o.ä.

Oder gibt es vielleicht doch die Möglichkeit (auch unabhängig von Corona), dass man während der Leasingzeit die Freikilometer nach unten korrigiert?

Da mich das Thema bislang nie betroffen hat, kenne ich mich damit kaum aus.

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4 Antworten

Ich kann mir durchaus vorstellen, daß angesichts der Auswirkungen der Corona-Krise Hersteller, Banken und Händler flexibel reagieren werden, um Kunden und somit Umsatz auch nach dem Ende der Pandemie (die ja dann durchaus in eine Wirtschaftkrise münden kann) zu halten.

Bei mir ist das auch der Fall, dass ich unter anderem wegen Corona (aber nicht nur!) weniger KM auf meinen Polo 1.6TDI fahre.

Hatte im Januar schon einmal bezüglich einer Reduzierung der KM angefragt. Das war finanziell irgendwie nicht so wirklich interessant muss ich sagen :-/

Das wird bei verschiedenen Herstellern ganz unterschiedlich gehandhabt. Während die Vertragsanpassung bei Mercedes problemlos ist, scheint es bei VW nicht so einfach zu sein. Ich hatte über mehr als 10 Jahre einige Mercedes und habe bei fast jedem den Leasingvertrag verkürzt, also sowohl die Laufzeit als auch die Fahrleistung angepasst, was durch die Verkürzung der Laufzeit meist mit ordentlichen Nachzahlungen verbunden war. Bei meinem Touareg, den ich seit knapp einem Jahr fahre, wollte ich im Hinblick auf einige nun verfügbare Optionen und sehr günstigen Konditionen, die Ende letzten Jahres erzielbar waren, den Vertrag auf ein Jahr verkürzen. Dies wäre zwar möglich gewesen, aber da das Geschäft auf Händlerebene gelaufen wäre, der den Wagen hätte der Leasinggesellschaft abkaufen müssen, wäre es unsinnig teuer geworden.

Will sagen: Ich würde einfach mal den Händler ansprechen und mir durchrechnen lassen, ob die Reduzierung möglich ist und wie hoch der Einsparungen werden.

Generell gilt für mich: Ich würde immer eher eine etwas zu geringe Laufleistung vereinbaren und dann gegebenenfalls nachzahlen. Fakt ist nämlich, dass die Nachzahlung fast exakt dem entspricht, was man über die Leasingdauer mehr als Raten bezahlt hätte, aber die Vergütung von Minderkilometern deutlich geringer ausfällt als das, was man zuviel über die Leasingdauer bezahlt hat.

Themenstarteram 24. April 2020 um 15:40

Stimme dir größtenteils zu.

Es ist zwar nicht fast exakt genauso teuer, sondern, meist schon gut 20%, aber es lohnt sich trotzdem lieber ein bisschen weniger zu wählen, als zu viel.

Genau so hatte ich es auch gemacht.

Allein mein Urlaubsfahrt vernichtet jedes Jahr 15.000 Freikilometer in wenigen Wochen.

Hinzu kommen noch viele lange, private Fahrten in der Freizeit + noch natürlich die Fahrt zur Arbeit hin und zurück.

Die 40.000 Km waren bei mir schon ganz gut kalkuliert.

Im September 2019 hätte ich ja nicht mit einer Coronakrise rechnen können...

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