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Motoröl-Qualität egal

Mazda 121 2 (DB)
Themenstarteram 14. Juni 2020 um 17:47

Hallo Leute, lache mich immer kaputt, wenn Fahrer von Normalo-Autos höchstwertige Öle fahren, das dann nach 10.000 km wechseln und hier im Forum fragen, kann ich 0W-30 mit 5W-30 mischen oder kommt es zum Motorschaden. Antwort: Du kannst es genauso mischen wie San Pellegrino und Perrier (das sind Mineralwassersorten). Genauso kannst Du Shell- mit ARAL-Benzin mischen, kleiner Scherz.

 

Ich beschreibe hier meine Erfahrung mit Ölen und die Hersteller werden mich wohl hassen. Ich fahre 2 stinknormale Benziner (Mazda 121 oder Ei und Mitsubishi Space Wagon 2.4 GDI Benzin). Ich habe anfangs mich an die Intervalle gehalten (10.000 - 20.000 km). Dann meinte ein Freund, "da Du nur auf der Autobahn unterwegs bist, hält das länger". Dann ging ich auf bis zu 30.000 bis 40.000 km. Ich habe grundsätzlich alle Ölpreis-Qualitäten verwendet und auch gemischt Shell Helix, ARAL Supertronic, Castrol 15W-40, und die superbilligen Baumarktöle Conceptech oder Poweroil 15W-40 für damals 8,90 DM (D-Mark !!). Wohl Zweitraffinat, aber egal. Bin diese Öle immer gefahren, bis sie nicht mehr rehbraun waren, sonder dunkelbraun oder schwarz beginnend. Dann Wechsel immer mit Ölfilter. Schwarzes Öl würde ich immer sofort wechseln.

Der Mazda 121 hat jetzt 720.000 km. Eventuell Weltrekord, war in Autobild damit, erster Motor. Der Mitsubishi hat 476.000 km. GDI- Motor, hat bekanntlich Abdichtungsprobleme, da schütte ich seit etwa 100.000 km nach, jede Woche einen Liter, jetzt habe ich mal gegen das schlechte Gewissen einen Wechsel gemacht. Castrol Edge 05W-30. Aber auch, weil diese Motoren verkoken. OFF-Topic: Tanke jetzt auch gegen die Verkokung gelegentlich ARAL Ultimate 102, man spürt was übrigens, Hauch mehr Power, obwohl Verdichtung sich ja nicht ändern kann und weniger Verbrauch, aber ohne das sich das rechnen würde.

Gemischt habe ich auch alle Öle grundsätzlich. Zuammenfassend: Ich denke, wer ein normales Auto fährt, kann jedes Öl verwenden, das im Baumarktregal steht (bekannte Ausnahme: Ford Ecoboster mit in Öl laufendem Zahnriemen, die 0W-20 brauchen, so die Autodoktoren). Diesel-Fahrer sollten alle 10.000 km wechseln wegen Verrussung, und Kurzstreckenleute auch wegen Verdünnung.

Hat jemand von Euch Beispiele, daß altes oder billiges Öl zum Motorschaden geführt hat ? Kann ich mir nicht vorstellen ...

 

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1 Antworten

Hallo Mazda_ei,

allein die erreichten Fahrleistungen Deiner Töfftöffs belegen, dass es weder auf die Marke noch auf den (Wucher-) Preis von Motorölen ankommt. Das Wichtigste ist die Viskosität und die Eignung für die Motorkonstruktion und die Umgebungstemperaturen. Das heißt, dass die Mischung von Ölen unterschiedlicher Viskositätsklassen die Eigenschaften der Motorschmierung verändert: Schmierfilm kann reißen, Verkokelung kann beschleunigt, Wechselintervalle können verkürzt werden. "Geheime" Additive zur Reinhaltung der Zylinderwände und Brennräume sowie der Ventilsitze könnten sich "beißen". Allerdings braucht man sich darüber weniger Sorgen machen, denn ich habe sogar beim Nachfüllen schon synthetisches mit herkömmlichem Motoröl gemischt und keine Beeinträchtigungen der Motorleistung oder des Ölverbrauchs feststellen müssen.

Mein Werkstattmeister meint, dass manche "Vorschriften" einfach Marketingtricks zur Kundenbindung seien und natürlich die Sorgen ums kostbare Herz des "Heilixen Blechles" dämpfen sollen.

Folgende Seite ist mir angenehm aufgefallen, so dass ich sie zum Stöbern und Lesen empfehlen kann:

VISKOSITÄT VON ÖL – SAE-VISKOSITÄTSKLASSEN

Weiterhin wohlgeschmiertes Kilometerfressen!

P.S.: 1971 ereilte meinen damaligen VW 1500 S an einem kalten Schwarzwaldwintertag nach kurzer Kaltlauffahrt (ca. 2,5 km) bei einem Zwischenstopp an der Telefonzelle beim Wiederanlassen ein Kolbenklemmer, der nur durch einen Austauschmotor "behoben" werden konnte. An mangelhafter Ölqualität kann's nicht gelegen haben, denn damals hielt ich die Wechselintervalle mit "S-Klasse-Öl" noch strengstens ein, da man dem Motor ohnehin keine lange Lebensdauer vorausgesagt hatte. Tatsächlich war bei 130.000 km Schluss gewesen, bei anderen VW S-Klasse-Fahrenden sogar bereits bei 80.000 km.

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