ForumAstra F
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Opel
  5. Astra, Cascada & Kadett
  6. Astra F
  7. Grundlagenfrage - Gewindefahrwerk

Grundlagenfrage - Gewindefahrwerk

Opel Astra F
Themenstarteram 6. Mai 2021 um 13:33

?Hallo zusammen,

da an meinem H&R-Fahrwerk der Zahn der Zeit nagt wird über kurz oder lang ein neues Fahrwerk fällig. Da ich meinen Astra langfristig erhalten möchte, bietet sich wohl ein Gewindefahrwerk an. Dummerweise benötige ich Motorumbaubedingt die Achslasten vom Vectra - Wird also wahrscheinlich auf eine Anfertigung hinauslaufen (müssen).

Mit dem Thema habe ich mich in der Vergangenheit allerdings nur bedingt beschäftigt weil, hat ja alles funktioniert - Ich fange also beim Urschleim an.

Wenn ich mir nun Bilder von "Gewinde-Federbeinen" anschaue, frage ich mich was mit dem metallischen Federteller passiert. Der ist doch fest am Federbein verbaut?

Steht das Konstrukt in der serienmäßigen Hülse oder kommt die ganze Hülse weg? Wie hält das dann zusammen? ...und wie bekommt man dann die Aufnahme für die Spurstange am Federbein fest?

Oben wird vermutlich das serienmäßige Astra-Domlager draufgeschraubt?!

Hinterachse scheint bei den bezahlbaren (relativ) Einstiegsmodellen unverstellbar zu sein und von der Technik dem Serienzustand entsprechen?!

Muss ich zu dem Thema noch etwas fundamentales wissen?

Danke für eure Tipps und die Aufklärung

Bimmel

Ähnliche Themen
2 Antworten

3l V6 in nem Astra F ist schon ne Hausnummer. Hinblickend auf die Tatsache, daß das ja eigentlich ein aufgehübschter Kadett E ist, ist es schon bemerkenswert, daß der Motor Deine Vorderachse noch nicht rausgerissen hat. Als überzeugter Fahrer bzw. Fuhrparkleiter von mittlerweile 3 Astra F Caravans mit der 71PS Maschine (Raketentriebwerk) hab ich vor einigen Jahren als Beifahrer in einem 150PS F Caravan mit der 2l 16V Irmscher Ausführung auf den schmalen Sträßchen des Westerwalds um mein Leben gebangt. Generell bin ich der Meinung, daß das Fahrzeug in seiner Gesamtbeschaffenheit mit solchen Motorleistungen überfordert ist.

Aber gut, bisher ist´s ja wohl gut gegangen. Wenn Du nun die vorhandenen Komponenten nicht erneuern sondern einen Komplettumbau vornehmen willst, steht Dir hier zunächst das von Dir erwähnte Konzept des Federbeins mit fester Verbindung zum Achsschenkel und angeschweißter Aufnahme des Spurstangenkopfes im Weg.

Du brauchst eine Connection zum Maschinen- oder Werkzeugbau, auf jeden Fall zu einer Möglichkeit, ein Federbein mittels Meßtaster CAD unterstützt zu vermessen, natürlich inklusiv Spurstangenkopfaufnahme. Dann muß alles, was Du machst, auf diesen Daten basiert sein. Und weil das ein für meine Begriffe gewaltiges Projekt ist-mindestens die Spurstangenkopfaufnahme muß ja neu eingeschweißt werden-, ist am Ende eine Einzelabnahme fällig.

Die meisten Kameraden aus der üblichen Maschinenbau- bzw. Spänebude sind damit sicher überfordert, im Werkzeugbau sollten sich Leute finden, die das schweißtechnisch zielsicher machen können, und für den geometrischen Teil brauchts u.U., will ich aber nicht fest behaupten, einen CNC Fräser im optimalen Fall mit 5 Achsen Bearbeitunsmöglichkeit.

Das sind jetzt erst mal nur meine spontanen Gedanken ohne jeglichen Anspruch auf fachliche Unanfechtbarkeit. Am Ende gibt´s halt ziemlich viel, was miteinander stimmen muß im Fahrwerk. Und wenn ich keine Fertigteile mit ABE kaufen kann, ist es bisweilen schwierig.

 

M.f.G.: Burkhard C

Die Forderachse vom Vectra A ist die Gleiche. Gut, die Dome sind anders.

 

Der Motor ist eingetragen, die vordere Achslast steht in den Papieren. Also mal nur vorn wiegen und schauen was da noch so an Luft ist. Würde ja letztlich nur bei einer Kontrolle eine Rolle spielen.

Deine Antwort
Ähnliche Themen