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C63s - Einfahrzeit und Fahrprogramm

Mercedes
Themenstarteram 11. Februar 2019 um 8:20

Guten Morgen allerseits

Ich habe vergangene Woche mein neues C63s Cabriolet abgeholt. Ein wahres Traumfahrzeug!

Den Kleber an der Windschutzscheibe habe ich natürlich gesehen (die ersten 1500 Kilometer nicht über 4500 U/Min. und nicht über 140 km/h).

Ich befolge die Anweisung genau, jedoch bin ich, um die Soundkulisse und das „ploppern“ zu hören, auch im Fahrprogramm S+ unterwegs gewesen. Wie gesagt jedoch immer innert den gesteckten Werten.

Nun habe ich in der Anleitung gelesen, dass man die ersten 1500 Kilometer im „C“ fahren soll. Was sagen die Kenner hier im Forum dazu? Ist dies notwendig, wenn alles andere eingehalten wird?

Gruss aus der Schweiz

Martin

Cabrio
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12 Antworten

Tja, vermutlich werden jetzt "alles kein Problem" oder der erhobene Zeigefinger kommen. :D

Habe mich jedenfalls daran gehalten dar er in Sport+ doch ganz anders schaltet. Ist ja nicht nur eine Einfahrphase für den Motor sondern für alle beweglichen Teile, also auch für das Getriebe.

Grüße

Andreas

Heutige Motoren müssen nicht mehr eingefahren werden, auch keine AMG-Motoren.

Das ist ein Ammenmärchen. Denn Vollgas erfahren die Motoren spätestens bei der Endkontrolle auf dem Prüfstand.

Würde am Anfang nicht bis zum Maximum gehen, aber S+ ist ohne Probleme möglich.

Den Hinweis des Herstellers sollte man eher als Empfehlung verstehen.

Frage ist natürlich wie es mit Garantie/Gewährleistung aussieht, wenn während der "Einfahrzeit" ein Motor- oder Getriebeschaden auftritt. Mit Sicherheit können technisch Drehmoment, Vmax etc. ausgelesen werden.

Zitat:

@mossox schrieb am 11. Februar 2019 um 08:56:55 Uhr:

Frage ist natürlich wie es mit Garantie/Gewährleistung aussieht, wenn während der "Einfahrzeit" ein Motor- oder Getriebeschaden auftritt. Mit Sicherheit können technisch Drehmoment, Vmax etc. ausgelesen werden.

Auch bei einem Schaden danach wird es zu Schwierigkeiten kommen. Schließlich zeichnet der AMG-Big-Brother ja alles auf. Ich würde mich peinlich an die Vorgaben halten - 1500km sind ja schnell rum.

Themenstarteram 11. Februar 2019 um 9:28

Ich halte mich ja an die Vorgaben. Auf dem Kleber an der Scheibe steht nichts vom Fahrprogramm.

Dies habe ich erst jetzt beim Durchlesen der Anleitung gesehen.

Dabei steht aber auch das Wort „vorzugsweise“. Man soll vorzugsweise im C fahren.

Zitat:

@mossox schrieb am 11. Februar 2019 um 08:56:55 Uhr:

Heutige Motoren müssen nicht mehr eingefahren werden, auch keine AMG-Motoren.

Das ist ein Ammenmärchen. Denn Vollgas erfahren die Motoren spätestens bei der Endkontrolle auf dem Prüfstand.

Würde am Anfang nicht bis zum Maximum gehen, aber S+ ist ohne Probleme möglich.

Den Hinweis des Herstellers sollte man eher als Empfehlung verstehen.

Frage ist natürlich wie es mit Garantie/Gewährleistung aussieht, wenn während der "Einfahrzeit" ein Motor- oder Getriebeschaden auftritt. Mit Sicherheit können technisch Drehmoment, Vmax etc. ausgelesen werden.

Ein fahrzeug besteht aber nicht nur aus einem Motor...

Die ganzen Lager und vorallem das Getriebe usw müssen alle noch eingespielt werden;)

Puhh, wann dürfen wir mal mitfahren?

Zitat:

@Hirzel2005 schrieb am 11. Februar 2019 um 09:28:57 Uhr:

Ich halte mich ja an die Vorgaben. Auf dem Kleber an der Scheibe steht nichts vom Fahrprogramm.

Dies habe ich erst jetzt beim Durchlesen der Anleitung gesehen.

Dabei steht aber auch das Wort „vorzugsweise“. Man soll vorzugsweise im C fahren.

war auch gerade verwirrt mit den Fahrprogramm, hab mich immer an den Aufkleber gehalten, also sprich unter 140 Kmh und unter 4000 Umdrehungen. Bin aber trotzdem in Sport+ etc. gefahren

Hi,

Zitat:

@mossox schrieb am 11. Februar 2019 um 08:56:55 Uhr:

Heutige Motoren müssen nicht mehr eingefahren werden, auch keine AMG-Motoren.

Das ist ein Ammenmärchen. Denn Vollgas erfahren die Motoren spätestens bei der Endkontrolle auf dem Prüfstand.

falsch. Selbst ein AMG-Motor erfährt nur einen Kaltlauf-Test.

https://...mercedes-benz-passion.com/.../

Zitat: "Nach Fertigstellung des Motors erfolgt sogleich ein Kaltlauf-Test auf dem AMG-eigenen Prüfstand. Hierbei werden Widerstände simuliert, um den einwandfreien Lauf des Motor und seine Druckdichtigkeit zu prüfen. Parallel wird ein umfassender Elektroniktest vorgenommen, anschließend ist das Hochleistungsaggregat bereit für den Einsatz in der PKW-Produktion und wird dem jeweiligen Produktionswerk zugeführt."

https://de.wikipedia.org/wiki/Kalttest

Gruß

Fr@nk

@Fr@nk

Das komplett fertig gestellte Fahrzeug wird einer Endkontrolle mit Prüflauf unterzogen.

Nicht nur der Motor...

https://www.youtube.com/watch?v=1oobfPPj0AY

Also irgendwas werden die sich dabei schon gedacht haben, da so einen Aufkleber dran zu machen.

Ob man sich dann auch daran hält kann letztlich jeder für sich selbst entscheiden... ;)

Themenstarteram 11. Februar 2019 um 11:07

Kleber und Handbuch sind nicht identisch, sprich das Handbuch geht noch einen Schritt weiter und schränkt das Fahrprogramm ein.

An den Kleber halte ich mich natürlich...

Hi,

Zitat:

@mossox schrieb am 11. Februar 2019 um 11:01:09 Uhr:

@Fr@nk

Das komplett fertig gestellte Fahrzeug wird einer Endkontrolle mit Prüflauf unterzogen.

Nicht nur der Motor...

https://www.youtube.com/watch?v=1oobfPPj0AY

danke, war mir so nicht bewusst. - Wobei es unklar bleibt, unter welcher Last (oder eben "doch nur" quasi frei) der kalte Motor hochgedreht wird.

[Frage an die mitlesenden MB-Mitarbeiter: Wird eigentlich auch so hoch gedreht, wenn die beiden Kasper mit ihren Kameras nicht dabei sind?]

Aus dem Rollentest zu schließen, dass es im Sinne der Langlebigkeit des Antriebstrangs (inkl. Motor) unnötig wäre, diesen einzufahren, muss jeder mit sich selbst ausmachen...

Gruß

Fr@nk

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