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Beim Autoverkauf abgezogen- Was nun?

Themenstarteram 13. Juli 2020 um 9:54

Hallo miteinander,

ich bin echt verzweifelt. Ich weiß, dass ich unglaublich naiv und überhastet gehandelt habe. Deshalb sind Kommentare in die Richtung nicht hilfreich.

Also ich habe meinen alten Wagen für 400€ verkauft. Er war noch angemeldet und der Käufer ist damit davon gefahren. Es gibt einen Kaufvertrag (Muster von mobile.de) aber kein genaues Datum, bis wann er den Wagen umgemeldet haben muss.

Auf Nachfrage, ob er noch ein, zwei Sachen für die Versicherung unterschreiben könnte, hat er nur gesagt, dass es einen Kaufvertrag gäbe.

Meine Sorge ist jetzt, das er weiter fröhlich mit meinem Kennzeichen und meiner Versicherung durch die Gegend fährt, einen Unfall baut, oder Versicherungsbetrug betreibt.

Es zeigt sich plötzlich garnicht mehr kooperativ.

Was sind denn jetzt meine Optionen?

Kann ich von außen, ohne Papiere etwas regeln?

Schon mal danke an jeden, der mir hier irgendwie helfen kann.

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10 Antworten

Bei jedem Verkauf von einem Auto sollte man immer die Versicherung und die Zulassungsstelle informieren. Damit ist man dann raus. Dafür gibt es meist Vordrucke die mit Unterschrieben werden. Wichtig ist das im Kaufvertrag die Übergabe beschrieben ist, also an welchem Datum und die Uhrzeit das Fahrzeug übergeben wurde.

Wenn du die nicht hast würde ich den Kaufvertrag kopieren und an die Zulassungsstelle und Versicherung schicken.

MfG

Mike

Wann war denn der Verkauf?

Informiere umgehend die Zulassungsstelle und die Versicherung über den Verkauf.

https://www.bussgeldkatalog.org/veraeusserungsanzeige/

Nutze zukünftig die Vertragsvorlagen vom ADAC, die enthalten am Ende auch

die Veräußerungsanzeigen für die Versicherung.

In Corona-Zeiten kann man aber auch bei Verkauf nicht schon sofort das

Ummelde-Datum nennen, da überall meist erst Terminvereinbarungen zu treffen

sind.

Versicherung dringenst schriftlich mit der Adresse des Käufers informieren. Das ist eine Pflicht des Versicherungsnehmers bei Veräußerung, will man keine Nachteile fressen. Diese Meldung muss vor einer (hypothetischen) Unfallmeldung bei der Versicherung eingehen. Eine Minute "vorher" reicht! Also sofort machen! Email oder Fax. Brief wäre ungünstig, da Postlaufzeit. Dann trägst Du keinen Versicherungsschaden. Dann geht faktisch Dein Versicherungsvertrag auf den Namen des Käufers über, aber nicht Deine SF-Klasse und Deine Konditionen. Lediglich der Versicherungsschutz.

Käufer mit Brief Einschreiben-Rückschein schriftlich auffordern, binnen angemessener Frist, sagen wir mal 10 Tagen mit Zugang dieses Schreibens, das Auto auf seinen Namen umzumelden. Geht das nicht in Corona Zeiten, das Auto abmelden. Das wirklich hinschreiben und nicht nur andeuten. Wenn er keinen Termin zum zeitnahen Ummelden bekommt was je nach Landkreis tatschächlich zutrifft, ist das sein Ding. Muss er eben einen Zulassungsdienst beauftragen, die schaffen das immer in 7 Tagen. Alternativ das Auto abmelden geht immer ohne Termin. Darum gehts Dir ja.

Zitat:

Versicherung dringenst schriftlich mit der Adresse des Käufers informieren

.

Wahrscheinlich hat er sich nicht mal den Personalausweis zeigen lassen.

Und das die Zulassungsstelle informiert werden muss, kannst du im kleingedruckten des Fahrzeugscheins nachlesen.

@romanusk: Wie meldet man denn ein Auto ab, so ganz ohne Kfz.-Schilder und Fahrzeugschein?

Zitat:

@IchBinDumm1201 schrieb am 13. Juli 2020 um 09:54:50 Uhr:

Hallo miteinander,

ich bin echt verzweifelt. Ich weiß, dass ich unglaublich naiv und überhastet gehandelt habe. Deshalb sind Kommentare in die Richtung nicht hilfreich.

Also ich habe meinen alten Wagen für 400€ verkauft. Er war noch angemeldet und der Käufer ist damit davon gefahren. Es gibt einen Kaufvertrag (Muster von mobile.de) aber kein genaues Datum, bis wann er den Wagen umgemeldet haben muss.

Auf Nachfrage, ob er noch ein, zwei Sachen für die Versicherung unterschreiben könnte, hat er nur gesagt, dass es einen Kaufvertrag gäbe.

Meine Sorge ist jetzt, das er weiter fröhlich mit meinem Kennzeichen und meiner Versicherung durch die Gegend fährt, einen Unfall baut, oder Versicherungsbetrug betreibt.

Es zeigt sich plötzlich garnicht mehr kooperativ.

Was sind denn jetzt meine Optionen?

Kann ich von außen, ohne Papiere etwas regeln?

Schon mal danke an jeden, der mir hier irgendwie helfen kann.

Ich sehe nicht, dass Abgezogen wurdest.

Ihr habt schlicht nicht alles schriftlich festgehalten.

Wie äußert sich das "nicht kooperativ"?

Mach einfach eine Veräußerungsanzeige mit Kopie vom Kaufvertrag an die zuständige Zulassungsstelle und Deiner Versicherung. Am besten in Kopie als Email und schriftlich hinterher.

Zitat:

@e30lion schrieb am 13. Juli 2020 um 09:58:25 Uhr:

Bei jedem Verkauf von einem Auto sollte man immer die Versicherung und die Zulassungsstelle informieren. Damit ist man dann raus. Dafür gibt es meist Vordrucke die mit Unterschrieben werden. Wichtig ist das im Kaufvertrag die Übergabe beschrieben ist, also an welchem Datum und die Uhrzeit das Fahrzeug übergeben wurde.

Wenn du die nicht hast würde ich den Kaufvertrag kopieren und an die Zulassungsstelle und Versicherung schicken.

MfG

Mike

Es gibt extra Vordrucke für eine Veräusserungsanzeige, darin muss die Personalausweisnummer des Käufers vermerkt werden und er muss unterschreiben. Damit kann man schon falsche Angaben des Käufers weitestgehend ausschließen. Damit wäre der TE raus, selbst wenn Ausweis gefälscht.

Mit einer reinen Information ist der TE nicht raus, ein Kaufvertrag kann akzeptiert werden, muss aber nicht.

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