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Ast fällt auf Hubsteiger - welche Versicherung

Themenstarteram 25. September 2020 um 20:40

Hallo Leute,

ich hab mal eine Frage.

Ein Baumfäller hat von mir einen Hubsteiger gemietet und beim Bäumefällen ist ein Ast, den er vom Arbeitskorb aus abgeschnitten hat, auf den Hubsteiger gefallen.

Wer zahlt den Schaden, die Betriebshaftpflicht vom Baumfäller oder meine Vollkasko ?

Ich meine seine Betriebshaftpflicht, denn meine Vollkasko greift bei Schäden, die an meinem eigenen Fahrzeug beim fahren oder arbeiten (z.B. mit dem Korb oder Stützen irgendwo anstoßen und diese beschädigen, oder der Hubsteiger kippt um, wo der Hubsteiger also direkt dran beteiligt ist) entstehen.

Er ist ja mit dem Korb nicht am Baum angestoßen und daraufhin löste sich der Ast und fiel auf den Hubsteiger, sondern der Ast war bereits per Hand abgeschnitten.

Was meint ihr ?

Danke und VG, Andre

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11 Antworten

Beide Versicherungen müssten leisten. Man kann aber nicht gezwungen werden die eigene VK in Anspruch zu nehmen.

Ich denke mal, seine Betriebshaftpflicht wird bei einem "geliehenen" Hubsteiger nicht zahlen. Hättest Du da nicht eher eine Maschinenbruchversicherung abschließen können??

Themenstarteram 26. September 2020 um 7:13

Ich habe Vollkasko mit Maschinenversicherung.

Aber wieso soll meine Versicherung zahlen, wenn durch seine Arbeit etwas auf meine Bühne fällt ? Ich steige dann mit den Beiträgen, sowas hatte ich schonmal, aber dann waren die Schäden an der eigenen Bühne durch Anfahrfehler passiert, die Bühne also selber dran beteiligt.

ich frage mal frech:

- was steht dazu im Mietvertrag?

- wurde der Mieter eingewiesen und hat dafür unterschrieben?

mein AG vermietet auch selbstfahrende Arbeitsgeräte (u.a. Zweiwegtechnik für Straße und Schiene) und da haben wir sicherlich noch keine Beschädigung unserer Versicherung gemeldet. Das geht per Instandsetzungsrechnung an den Mieter.

Warum solltest du deine Versicherung bemühen? Erstmal geht die Rechnung an den Mieter ...

Ich kenne es grundsätzlich so, dass bei gemieteten Sachen (Anhänger, Werkzeug, usw.) der Mieter bei Beschädigung in der Pflicht ist. Teilweise kann dafür eine Versicherung gegen Aufpreis abgeschlossen werden.

Aber die grundsätzliche Haftpflicht liegt beim Mieter. Es sei denn, vertraglich wurde was anderes vereinbart.

Zitat:

@keksemann schrieb am 26. September 2020 um 07:34:47 Uhr:

mein AG vermietet auch selbstfahrende Arbeitsgeräte (u.a. Zweiwegtechnik für Straße und Schiene) und da haben wir sicherlich noch keine Beschädigung unserer Versicherung gemeldet. Das geht per Instandsetzungsrechnung an den Mieter.

Jupp, so wurde bei uns der letzte Bühnenschaden auch reguliert. Wurde per Miet/Instandsetzungsrechnung verrechnet, wie der Mieter das intern reguliert ist sein Ding.

gut, es kommt jetzt auf den Mieter und den Schaden an @Chefkoch1984 ... man will den Mieter ja als Kunden nicht verprellen, bei uns laufen mieten einerseits als Anreiz / Einstieg, dann als echte Langzeitmiete über tlw ein paar Jahre und dann wiederum als Ersatzfahrzeuge, wenn deren Teile in Rep oder Revision sind. Da bedarf es schon mal ein wenig Fingerspitzengefühl gerade im B2B-Bereich

Kommt auf die Höhe des Schadens an und wie man sowas zukünftig händeln will, wenn der Kunde bereits bei solchen „Kleinigkeiten“ die er selber verursacht hat Probleme macht.

Wir vermieten auch Presseinrichtungen über Jahre an Kunden, wenn da einer wegen Fehlbedienung was kaputt macht, richtet das unser Schlosser auch so. Alle Schäden was ab mittleren dreistellig los geht, wird ein professioneller* Kunde auch als solche anerkennen und regulieren. Kann ja nicht angehen dass dir mehrere Monatsumsätze wegen solcher Kunden entgehen.

Muss jeder selber wissen.

*leider ist es Trend keinen Arsch mehr in der Hose zu haben und nix zuzugeben bzw den Vermieter das richten/zahlen zu lassen

Themenstarteram 26. September 2020 um 20:27

Also, es ist so, dass der Mieter je 2500 Euro SB an Haftpflicht und Vollksako/Maschinenbruchschäden je verursachten Schaden selber bezahlen muss, das ist intern mit dem Mietvertrag so geregelt. Auch wenn es SB bei Haftpflichtschäden nicht gibt.

Ich muss diese hohe SB nehmen, da immer wieder Schäden durch Unachtsamkeit entstehen, Zeitdruck, usw.

Mitbewerber haben zwischen 1000 und 5000 Euro SB bei den Bühnen, da die Schäden schnell sehr hoch werden können.

Gegen eine Extragebühr wird diese Versicherung vom Mieter abgeschlossen, sie ist Pflicht.

Somit sind Haftpflichtschäden und Maschinenschäden über 2500 Euro versichert.

In diesem Fall wird die Betriebhaftpflicht des Verursachers nur zahlen, wenn Mietgeräte mit drin sind, was extra angegeben werden muss. Werd ich Montag mal nachfragen. Da er aber eine Maschinenversicherung abgeschlossen hat bei mir, kann es sein, dass diese einspringen muss.

Allerdings ist es eben kein Schaden, der durch das Anstoßen mit der Bühne entstanden ist, sondern während seiner Arbeit per Hand. Genausogut hätte die Bühne irgendwo stehen können und ein Baum ist draufgefallen oder ein Dachziegel, dem ein Dachdecker aus der Hand auf die Bühne fiel. Und da sollte die Betriebshaftpflicht des Verursachers zahlen.

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