Mercedes-Benz CLA: Erste Bilder

Wird der CLA Germanys next Top-Modell

Björn Tolksdorf

verfasst am Mon Jan 14 09:09:00 CET 2013

Eine viertürige Limousine mit Coupé-Linie – der neue Mercedes CLA trägt die Idee des CLS in die Kompaktklasse. Dort steht das stürmisch gezeichnete Stufenheck-Modell allein auf weiter Flur.

Der Mercedes-Benz CLA mischt Stilelemente der A-Klasse und des CLS zum ersten Stufenheck-Sportler der Neuzeit in der Kompaktklasse.
Technisch orientiert sich der CLA weitgehend an der neuen A-Klasse.
Die Silhouette wirkt kompakt und dynamisch, dabei überragt der CLA sogar die C-Klasse.
Gleichzeitig ist der Mercedes-Benz CLA die erste Daimler-Limousine mit Frontantrieb.
Mercedes-Benz CLA
Mercedes-Benz CLA
Mercedes-Benz CLA
Im Innenraum entdeckt der geneigte Betrachter sehr viel A-Klasse.
Cockpit: Mercedes-Benz CLA
Erstmals im CLA bietet Daimler eine Allradarchitektur für Fronttriebler mit Quermotor an.
Die Motoren entsprechen bisher der A-Klasse, allerdings spart sich der CLA die kleineren Diesel.
Mercedes-Benz CLA
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Mercedes-Benz CLA
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Mercedes-Benz CLA
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Im Mercedes-Benz CLA sind einige, aber nicht alle modernen Assistenzsysteme der neuen E- und S-Klasse lieferbar.
Mercedes-Benz CLA
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Detroit - „Mit dem CLA werden wir neue Zielgruppen erreichen – darunter auch jene, die nie einen Mercedes fahren wollten“, ist sich Daimler-Vorstand Joachim Schmidt sicher. Damit hat er Recht, in jedem Fall. Denn eine sportliche Stufenhecklimousine mit Premium-Appeal im Kompaktsegment – so etwas gab es bisher bei Daimler nicht, so etwas gab es, wenn überhaupt, bislang nur bei BMW mit der ehemaligen 1er-Stufe.

Erste frontgetriebene Stufenhecklimousine aus Stuttgart

Der CLA baut auf der Architektur der A-Klasse auf, wird also die erste frontgetriebene Stufenhecklimousine aus dem Hause Daimler. Das klingt ungewöhnlich, macht aber Sinn. Den Regeln der Plattformstrategie kann sich auch Mercedes nicht entziehen. Und wer schon mal das Vergnügen hatte, in der A-Klasse flott zu fahren, weiß längst: Frontantrieb kann man auch beim Daimler.

Überraschend: Mit 4,63 Metern Länge (Breite: 1,78 Meter, Höhe: 1,44 Meter) überragt der CLA die C-Klasse um fünf Zentimeter. Der Wagen lehnt sich optisch am CLS an. Scharfe Falten („Powerdomes“) auf der Haube, rahmenlose Scheiben und kurze Überhänge dienen der Coupé-Silhouette. Innen gleicht das Auto einer aufgehübschten A-Klasse.

Mercedes spricht Siri

Da kann er aber mehr, als fast alle anderen Autos dieser Klasse. Denn der CLA erlaubt eine vollständige iPhone-Integration und spricht Siri. Das nächste „Mercedes-First“ dient dagegen der Sicherheit. Das radargestützte Bremssystem Collision Prevention Assist reagiert im CLA bereits ab 7 km/h (bisher erst ab 30 km/h). Zusammen mit der aufpreispflichtigen Distronic Plus bremst der Wagen im Notfall selbstständig auch bis zu Tempo 200.

Dritte Neuheit im kleinen Coupé: Erstmals bietet Mercedes im CLA die neue Allradtechnik für Fronttriebler an. Von der A-Klasse stammen die Motoren: Vierzylinder-Benziner mit 122 bis 211 PS, als Diesel wird nur der 170 PS starke 220 CDI angeboten. Alle Motoren sind serienmäßig mit Start-Stopp und manuellem Sechsgang-Getriebe ausgerüstet. Nur die stärksten Modelle (250er und 220 CDI) fahren ausschließlich mit Doppelkupplungs-Automatik.

Einen CLA AMG mit 350 PS und mehr als 400 Nm Drehmoment kündigte Mercedes bereits an. Er kommt aber erst im Herbst 2013. Schon im April rollt der CLA auf unsere Straßen. Als 180er für 28.977 Euro. Der Mehrpreis gegenüber dem normalen A180 beträgt 5.000 Euro.

Quelle: MOTOR-TALK