Auto im Winter - Auto eingeschneit: Fahrerin lässt falsches Fahrzeug öffnen

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Eine Münchner Autofahrerin hat einen Wagen vom Pannendienst öffnen lassen. Als sie drin saß, stellte sie fest: das Auto gehört gar nicht ihr.

Eine junge Münchenerin schaufelte das falsche Auto frei. Farbe und Fabrikat stimmten zwar, doch der Wagen wollte trotzdem nicht anspringen. Eine junge Münchenerin schaufelte das falsche Auto frei. Farbe und Fabrikat stimmten zwar, doch der Wagen wollte trotzdem nicht anspringen. Quelle: DAPD

München – Nachts sind alle Katzen und viele Autos grau. Besonders, wenn auf dem Blech viel Schnee lastet. So weit, so logisch, dachte eine junge Münchenerin und begann am Dienstagabend mühsam ihren roten Ford Ka freizuschaufeln.

Und die Moral von der Geschicht, vergiss das Kennzeichen nicht! Und die Moral von der Geschicht, vergiss das Kennzeichen nicht! Quelle: DAPD Als der Wagen endlich eisfrei war, wollte sich die Tür nicht öffnen lassen. "Aha," dachte sich die 26-Jährige, "etwas Eis hängt wohl noch im Schloss. Gedacht, getan, wenige Viertelstunden später kam der Pannendienst. Die Spezialisten öffneten den Kleinwagen schnell, die Dame stieg ein und startete den Motor. Wobei es hier spannend wird. Denn es blieb bei dem Versuch.

Wir halten fest: Die Frau buddelt ihr Auto aus dem Schnee, kann die Tür nicht öffnen, ruft den Pannendienst, steigt ein, will den Motor starten und dann? Stellt sie fest, dass die ganze Mühe umsonst war. Denn der rote Ka, den sie so mühsam befreite, das war gar nicht ihr Auto.

Ihr eigenes Modell stand nur zehn Meter entfernt in der gleichen Straße. Der Pannendienst verschloss das Auto wieder, ohne Schaden, wie es heißt.

Nun kann man diesen Vorfall als witzige Anekdote nehmen. Wir nehmen es als Beleg dafür, dass das gesetzlich geforderte Befreien des amtlichen Kennzeichens von Schnee nicht nur im Sinne der deutschen Ordnungshüter ist.

 

Quelle: DAPD

Avatar von Philipp Monse Philipp Monse (granada2.6)
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