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Audi A4 clean diesel: Sein Herz ist rein
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Audi stellt zur IAA nach dem Q7 ein zweites Modell mit der "clean diesel"-Technik vor: Auch im neuen A4 3,0 TDI geht es mit einem fahrenden Chemielabor den Stickoxiden an den Kragen – und dem Verbrauch auch ein bisschen. Ein teurer Spaß.
Am Motor sorgen eine neue Common-Rail-Einspritzanlage, die statt 1.800 bis zu 2.000 bar Druck aufbaut, neuartige Drucksensoren im Brennraum und eine besonders leistungsfähige Abgasrückführungsanlage für eine hocheffiziente und schadstoffarme Verbrennung.
Das alleine reicht aber noch nicht, um die Stickoxide aus dem Abgas zu bekommen. Zu diesem Zweck setzt Audi auf einen sogenannten DeNox-Katalysator, in welchem unter Zuhilfenahme des in den Abgasstrom eingespritzten Harnsäure-Additivs "AdBlue" die Stickoxide in Stickstoff und Wasser aufgespaltet werden.
Im Ergebnis hält das Auto, mit vollständigen Namen "A4 3,0 TDI clean diesel quattro", bereits die Abgaslimits der EU6-Norm ein. Das neue Modell ist zunächst ausschließlich mit dem Automatikgetriebe "multitronic" zu haben, das sich im A4 sonst nicht mit dem Dreiliter-Diesel kombinieren lässt. Die Fahrleistungen sind identisch zum regulären Modell, die Verbrauchsangabe sogar etwas besser: 6,7 (Limousine) bzw. 6,8 Liter beim Avant lautet die kombinierte Werksangabe.
Was sich im ersten Moment mäßig anhören mag, sollte man nicht unterschätzen: 6,8 Liter sind ein guter Wert - für einen Sechszylinder mit 240 PS, Automatik und Allradantrieb. Preise liegen noch nicht vor, dürften aber das Budget normaler Familien sprengen: Knapp 49.000 Euro für einen Avant sind zu erwarten - ohne Extras.
Wer schon deswegen gehofft hatte, bei Audi einen EU6-konformen Vierzylinder zu bekommen, wird sich enttäuscht sehen. Der VW Passat BlueTDI (143 PS, 5,5 Liter Verbrauch) könnte für jene, die sich von Imagefragen frei machen, eine gute Alternative sein. Weitere EU6-Modelle gibt es derzeit ebenfalls als Sechszylinder ausschließlich von BMW (330d und 730d "BluePerformance") und Mercedes (E-, M-, GL- und R-Klasse als "BlueTec").
Quelle: Autokiste |
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Don't drink and drive!
Und wieso kommt (anscheinend bei allen Premium-Herstellern) diese Umwelttechnologie ausschliesslich bei 6-Zylindern in Anwendung?
ich denke weil die technologie noch nicht 100% fehler frei ist.
Im 2.0 TDI würde sich die technik mal mehr verkaufen.
Rückruf oder Reperatur auf Garantie von einigen "wenigen" 3.0 TDI's ist einfacher als zig tausende 2.0er
So denke ichs mir zumindest.
Sicher ist da auch was PR und Marketing dahinter damit man ehr die großen teuren Modelle kauft.... wer weiß
Don't drink and drive!
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ALLE Premiumhersteller (Audi, BMW und Mercedes) so denken.
Te@m Austria
Wieviel Nm hält denn die längseingebaute s-tronic aus? Die Getriebekombis von Audi verlieren wieder ihr System, früher war der quattro zumindest bis auf kleine Ausnahmen immer in Verbindung mit tiptronic aber nach Jahren der Systemtreue kommt jetzt die multitronic zum Einsatz....
Audi A4 clean diesel: Sein Herz ist rein
laut Audi-Partner Net bekommt der clean diesel die Tiptronic:
Te@m Austria
Irgendwo dürfte auf alle Fälle etwas nicht simmen, denn oben im Artikel steht das die Automatik "multitronic" sonst nicht mit dem 3.0 TDI kombierbar ist. Das würde wieder für die multitronic sprechen, da es ja jetzt im "dirty" 3.0 TDI quattro die TipTronic gibt.
Warum kein "S tronic"??
Wo liegt denn überhaupt der Unterschied zwischen den ganzen Audi-Tronics?
Chris
Weil der 3l-Diesel viel zu viel Drehmoment hat.
Multitronic: stufenloses Automatikgetriebe
S-Tronic: Direktschaltgetriebe mit nur ganz minimalen Schaltpausen
Tiptronic: herkömmliche Wandlerautomatik
Audi A4 clean diesel: Sein Herz ist rein
Tiptronic: Konventionelles Planetengetriebe, vorgeschalteter Drehmomentwandler mit Überbrückungskupplung
Multitronic: Stufenloses Getriebe mit einer Laschenkette und Variatoren zur Übersetzungsrealisierung, vorgeschaltete Lamellenkupplung im Ölbad
S-Tronic: Doppelkupplungsgetriebe, zwei vorgeschaltete Kupplungen im Ölbad (höhere Drehmomente) bzw. trockene Kupplungen (niedrigere Drehmomente)
Das hohe Drehmoment ist nciht der Grund, warum die S-Tronic hier nicht zum Einsatz kommt, die entsprechenden Ausführungen kommen auch mit 500 Nm klar. Warum sie im A4 nicht eingesetzt wird, weiß ich nicht, das dürfte Marketinggründe haben. Technisch ist es jedenfalls kein Problem, und im A5 SB wird ja für den 3.0 TDI auch ein nasses Doppelkupplungsgetriebe angeboten.
MfG, Lappos
Te@m Austria
So ist es ja nicht das der A4 noch keine s-tronic hat, eeispielsweise hat er in Verbindung mit dem 2.0T mit 155kW eine. Das Drehmoment darf der Knackpunkt nicht sein denn der A5 Sportback und das A5 Cabrio bekommen in Verbindung mit 3.0TDI als Option auch eine s-tronic.
Aber so wie lappos geschrieben hat, das Marketing wird wieder Schuld sein ...
Moderator
Im S4 wird ja auch die S-Tronic angeboten und verkauft,warum dieses Durcheinander
im A4 2,0 TDI wird stattdessen weiterhin die leistungsfressende Multitronic verbaut....und jetzt auch im 3.0??
muss man nicht verstehen
mfg Andy
Red Bull Racing Fan
Stimmt erstens nicht - gerade wurde der BMW 320d Efficient Dynamics vorgestellt, kommt zwar erst im Frühjahr 2010 auf den Markt, ist aber ein leicht modifizierter 320d (Vierzylinder), das Modell dass sich am besten verkauft.
Ansonsten denke ich das es zumeist 6 Zylinder sind, da diese es mehr nötig haben als die 4 Zylinder, die 4 Zylinder sind naturgegeben meist schon sauberer als die 6 Zylinder. Also müssen die Hersteller eh die 6 Zylinder optimieren um Umweltauflagen zu erreichen.
wieviel adblue verbraucht so ein wagen?