US Full Size Wagon als teilweise daily

Servus!

Ich hatte hier irgendwo schonmal angefragt aber keine Antwort bekommen, daher nochmal.
Ich habe wegen einem längeren Aufenthalt in Frankreich meinen 335d verkauft und mir einen Fiesta ST angeschafft. Nun hat sich dieser Wagen erstaunlicherweise als absolut genial für meinen deutschen Arbeitstag erwiesen (ich lebe auf dem Land, als 2x15km Landstraße am Tag) und inzwischen mag ich den kleinen tatsächlich.
Eigentlich war der Plan, nach der Rückkehr nach Deutschland den Fiesta durch einen großen Jaguar zu ersetzen (XF/XJ)

Nun habe ich aber überlegt, ob ein großer, günstiger Kombi nicht vielleicht als Drittwagen Sinn (Spaß) machen würde?

Mein Bedarf:
Viel Platz, am besten 6-8 Sitzer.
Komfortabel auf der Langstrecke.
Günstige Fixkosten, Verbrauch ist hingegen eher sekundär.
Einigermaßen zuverlässig.
Soll einen Anhänger von ca 2to mit z.B. Dem Caterham drauf ziehen können (Die passenden Scheine hab ich).
Wird nicht täglich benötigt, sondern nur für größere Einkäufe oder Touren auf langer Strecke.
Bevorzugt Achtzylinder, Einspritzer.

Ich dachte da an einen 90er Jahre Roadmaster, Caprice, etc. Am liebsten mit LT 1

Wie sieht es mit der Idee aus?
Was würde ein gutes Fahrzeug (Keim Rost, Interieur komplett, Elektrik funktioniert, antriebsstrang solide und dicht, Kratzer und Beulen sind mir recht egal) kosten?
Ich nehme an im Bereich bis 10.000 € brauchbares zu finden, für 17000 würde ich bereits einen Superb 3.6 V6 finden?

Ich bin für jeden Input dankbar.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Sir Firekahn schrieb am 1. September 2016 um 11:46:08 Uhr:


Mit der Zuverlässigkeit meine ich, dass ich keine Lust auf eine weitere zickige Lady wie die Britin habe, die auch mal aus Langeweile nen Zündverteiler frisst. Der Wagen soll einigermaßen zuverlässig Roadtrips schaffen, das würde der Caterham im Leben nicht 🙄

Wenn Zuverlässigkeit dein oberstes Credo ist dann würde ich eher zu den Gen I Small Blocks greifen. Die laufen notfalls auch ohne Kühlung solange Sie Fahrtwind abbekommen.

Die Gen II Motoren wie der LT1 waren eine Art Testballon für GM. Man wusste vorher schon das man die dritte Generation schnell nachschieben würde und so war man bei Generation II sehr experimentierfreudig. Heißt im Klartext:

Reverse Flow Kühlsystem: Das Wasser geht erst durch die Köpfe und dann durch den Block

Optispark Verteiler: Eigentlich ein sehr gutes und zuverlässiges System welches locker für 200.000km (das packt kein Zündverteiler!) gut ist solange es nicht mit Wasser in Berührung kommt. Aber Wasser ist generell der Todfeind von Elektrik 😉

Ansonsten ist der Motor eher Hausmannskost und typisch Small Block robust und zuverlässig.

Was bei denen halt wirklich gerne rumzickt ist die Kühlung. Es gibt da ein T-Stück im Kühlsystem am Kühler das gerne mal bricht. Nicht wirklich schön aber kontrollierbar solange man dem Auto regelmäßig Aufmerksamkeit zukommen lässt. Damit wären wir auch schon beim nächsten Punkt, der Wasserpumpe! Die ist leider an einer saudämlichen Stelle verbaut. Die Wasserpumpe sitzt quasi mittig knapp über der Nockenwelle. Die Pumpe wird mittels einer Kette von der Nockenwelle angetrieben. Das blöde dabei ist das die Wellen der Pumpe gerne zu Leckagen neigt und der Optisparkverteiler sitzt direkt unter der Wasserpumpe weil der widerum über die Kurbelwelle angetrieben wird. Heißt: Sobald die Pumpe leckt läuft der ganze Mist in den Optispark und das mag der überhaupt nicht.

Die B-Bodies hatten zwar schon die belüftete Version des Optispark (damit ist Kondenswasser zumindest kein Thema mehr) aber solche Mengen wie Sie aus der WAPU kommen, können die dann halt doch nicht ab 😉

Wenn das mal soweit ist wirds ärgerlich und teuer. Für die Demontage des Optispark braucht man Spezialwerkzeug und jemanden der sich WIRKLICH mit den Gen II Motoren auskennt. Jemand der nur die klassischen Small Blocks kennt wird mit dem Ding heillos überfordert sein.

Klingt jetzt alles sehr kritisch aber das sind jetzt auch wirklich nur die Worst Case Szenarien. Ist nicht so das dies täglich vorkommt 🙂

Jetzt mal zu den guten Seiten der B-Bodies, du sollst ja nicht den Eindruck bekommen das die Kisten nix taugen 😉)

Die Dinger sind ansich saurobust und dank GM Großserientechnik kosten Teile auch nicht die Welt. Die meisten Reparaturen sollte eine halbwegs kompetente Werkstatt auf die Reihe bekommen. Spurstangenköpfe beispielsweise sind innerhalb von 3 Stunden getauscht wenn man sich nicht beeilt. Bremsen vorne und hinten sind auch kein großes Problem. Kann man in 2 Stunden locker packen. Radlagerprobleme wirst du keine haben da diese mit den Scheiben automatisch mit getauscht werden. Keine Panik, die Radlager sind nur Kleinteile die maximal 5-10€ kosten.

Die Achsen sind ansonsten relativ robust weil alles ein wenig überdimensioniert ist. Ich glaube meine Spurstangen sind dicker als die Querlenker des Audi Cabrio eines Bekannten 😁 Die Querlenker des Caprice sind ziemlich massiv, der Rahmen ebenso. Da geht nicht viel kaputt. Mit dem Alter geben höchstens die Buchsen auf aber das ist nun mal normal bei Gummi.

Die Getriebe sind ansich relativ haltbar solange man keine extrem schweren Lasten damit zieht. Da die Amerikaner die Angewohnheit haben mit solchen Autos auch mal ungebremst 5 Tonnen zu ziehen wundert es mich nicht das da die Getriebe reihenweise aufgeben.

Ich würde für deinen Anwendungsfall aber sicherheitshalber einen Getriebeölkühler empfehlen oder du suchst dir einen Kombi der bereits ein Towing Package hat.

Dies hat den Vorteil das du eine HD Kühlung (bin mir nicht mehr sicher ob da auch ein Getriebekühler dabei war!) sowie ein HD Fahrwerk bereits ab Werk drin hast. Aber Getriebekühler kostet jetzt nicht die Welt. Kann man sich ruhig mal gönnen 🙂

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Wow na das nenne ich mal Rückmeldung! Danke 🙂

Zuerst: SUV gehen gar nicht. Seitdem diese Dinger als Opel murka oder BMW X6 rsddrive75ixR ///M Edition Sport + Racing ///M in "Eppendorfer Mami Schwarz" die Innenstädte verstopfen sind die Teile für mich durch. Auch die brauchbaren aus Amerika.

Van/Bus wäre ne Idee, Truck eher nicht. Die finde ich in D zu unpraktisch und man hat schnell den Ruf des Wannabes Weg (no offense). Außerdem finde ich, gibt es auf langen Strecke praktischere Fahrzeuge. 🙂

Schrauben können wir hier alles, haben Bühnen bis 7.5 to und alles vor Ort. In meinem Freundeskreis ist auch ein Amerikaner, der tagein tagaus nichts anderes macht. Der hat schon Smallblocks zerlegt als ich nur Bauklötze aus dem Sandkasten kannte. Der lebt US Cars wirklich, auch wenn Toyota JZ Motoren eigentlich seine Leidenschaft sind.
Zudem hat er prächtige Kontakte über den Teich. 🙂

Verheizen will ich das Auto auch nicht. Ganz im Gegenteil, vielleicht wird es optisch etwas "leiden" aber gepflegt wird der Kahn auf jeden Fall bestens.

Mit der Zuverlässigkeit meine ich, dass ich keine Lust auf eine weitere zickige Lady wie die Britin habe, die auch mal aus Langeweile nen Zündverteiler frisst. Der Wagen soll einigermaßen zuverlässig Roadtrips schaffen, das würde der Caterham im Leben nicht 🙄

Zitat:

@Sir Firekahn schrieb am 1. September 2016 um 11:46:08 Uhr:


Mit der Zuverlässigkeit meine ich, dass ich keine Lust auf eine weitere zickige Lady wie die Britin habe, die auch mal aus Langeweile nen Zündverteiler frisst. Der Wagen soll einigermaßen zuverlässig Roadtrips schaffen, das würde der Caterham im Leben nicht 🙄

Wenn Zuverlässigkeit dein oberstes Credo ist dann würde ich eher zu den Gen I Small Blocks greifen. Die laufen notfalls auch ohne Kühlung solange Sie Fahrtwind abbekommen.

Die Gen II Motoren wie der LT1 waren eine Art Testballon für GM. Man wusste vorher schon das man die dritte Generation schnell nachschieben würde und so war man bei Generation II sehr experimentierfreudig. Heißt im Klartext:

Reverse Flow Kühlsystem: Das Wasser geht erst durch die Köpfe und dann durch den Block

Optispark Verteiler: Eigentlich ein sehr gutes und zuverlässiges System welches locker für 200.000km (das packt kein Zündverteiler!) gut ist solange es nicht mit Wasser in Berührung kommt. Aber Wasser ist generell der Todfeind von Elektrik 😉

Ansonsten ist der Motor eher Hausmannskost und typisch Small Block robust und zuverlässig.

Was bei denen halt wirklich gerne rumzickt ist die Kühlung. Es gibt da ein T-Stück im Kühlsystem am Kühler das gerne mal bricht. Nicht wirklich schön aber kontrollierbar solange man dem Auto regelmäßig Aufmerksamkeit zukommen lässt. Damit wären wir auch schon beim nächsten Punkt, der Wasserpumpe! Die ist leider an einer saudämlichen Stelle verbaut. Die Wasserpumpe sitzt quasi mittig knapp über der Nockenwelle. Die Pumpe wird mittels einer Kette von der Nockenwelle angetrieben. Das blöde dabei ist das die Wellen der Pumpe gerne zu Leckagen neigt und der Optisparkverteiler sitzt direkt unter der Wasserpumpe weil der widerum über die Kurbelwelle angetrieben wird. Heißt: Sobald die Pumpe leckt läuft der ganze Mist in den Optispark und das mag der überhaupt nicht.

Die B-Bodies hatten zwar schon die belüftete Version des Optispark (damit ist Kondenswasser zumindest kein Thema mehr) aber solche Mengen wie Sie aus der WAPU kommen, können die dann halt doch nicht ab 😉

Wenn das mal soweit ist wirds ärgerlich und teuer. Für die Demontage des Optispark braucht man Spezialwerkzeug und jemanden der sich WIRKLICH mit den Gen II Motoren auskennt. Jemand der nur die klassischen Small Blocks kennt wird mit dem Ding heillos überfordert sein.

Klingt jetzt alles sehr kritisch aber das sind jetzt auch wirklich nur die Worst Case Szenarien. Ist nicht so das dies täglich vorkommt 🙂

Jetzt mal zu den guten Seiten der B-Bodies, du sollst ja nicht den Eindruck bekommen das die Kisten nix taugen 😉)

Die Dinger sind ansich saurobust und dank GM Großserientechnik kosten Teile auch nicht die Welt. Die meisten Reparaturen sollte eine halbwegs kompetente Werkstatt auf die Reihe bekommen. Spurstangenköpfe beispielsweise sind innerhalb von 3 Stunden getauscht wenn man sich nicht beeilt. Bremsen vorne und hinten sind auch kein großes Problem. Kann man in 2 Stunden locker packen. Radlagerprobleme wirst du keine haben da diese mit den Scheiben automatisch mit getauscht werden. Keine Panik, die Radlager sind nur Kleinteile die maximal 5-10€ kosten.

Die Achsen sind ansonsten relativ robust weil alles ein wenig überdimensioniert ist. Ich glaube meine Spurstangen sind dicker als die Querlenker des Audi Cabrio eines Bekannten 😁 Die Querlenker des Caprice sind ziemlich massiv, der Rahmen ebenso. Da geht nicht viel kaputt. Mit dem Alter geben höchstens die Buchsen auf aber das ist nun mal normal bei Gummi.

Die Getriebe sind ansich relativ haltbar solange man keine extrem schweren Lasten damit zieht. Da die Amerikaner die Angewohnheit haben mit solchen Autos auch mal ungebremst 5 Tonnen zu ziehen wundert es mich nicht das da die Getriebe reihenweise aufgeben.

Ich würde für deinen Anwendungsfall aber sicherheitshalber einen Getriebeölkühler empfehlen oder du suchst dir einen Kombi der bereits ein Towing Package hat.

Dies hat den Vorteil das du eine HD Kühlung (bin mir nicht mehr sicher ob da auch ein Getriebekühler dabei war!) sowie ein HD Fahrwerk bereits ab Werk drin hast. Aber Getriebekühler kostet jetzt nicht die Welt. Kann man sich ruhig mal gönnen 🙂

Zitat:

@204er schrieb am 31. August 2016 um 15:12:32 Uhr:


Darf man fragen, was am LT-1 im Vergleich zur normalen L-Serie so besonders ist? Ich habe einen "Zucker" 95er Fleetwood Brougham mit LT-1 angeboten bekommen (36k Miles, 1 Besitzer jenseits der Mitte 80, anthrazit, Standort: Palm Springs), da meine Frau für ihren doch mittlerweile defektanfälligen Cruze einen standesgemäßen Nachfolger sucht und ich - wie Du weißt - auch ein Fan der B-Bodies bin.

Wie schon geschrieben:

Eigentlich das komplette Kühlsystem und halt der Optispark Zündverteiler. Keine Angst vor dem Verteiler selbst. Der ist weitaus besser als sein Ruf. Was ihm halt gerne den gar aus macht ist der selten dämliche Einbauort der Wasserpumpe.

Ansonsten ein toller Motor an dem maximal die Nebenaggregate schon mal schlapp machen aber das ist für mich völlilg normaler Verschleiß.

sehr schön geschrieben, Dynamix!

Zitat:

Sir Firekahn schrieb:


Mit der Zuverlässigkeit meine ich, dass ich keine Lust auf eine weitere zickige Lady wie die Britin habe, die auch mal aus Langeweile nen Zündverteiler frisst.

ääh ja, wie Dynamix schrieb... das können die LT1 auch ganz gut. 😁

Meine Empfehlung wäre:
- '91-'93 Chevrolet Caprice Wagon
oder
- '91-'93 Buick Roadmaster Wagon

-> jeweils mit dem 5.7 TBI und dem sog. towing package. Dann haben die wie gesagt 'ne kürzere Hinterachsübersetzung, Sperrdifferential und z.B. Getriebeölkühler.

Dann ziehen die wirklich hervorragend. Und Spass machts noch dazu.

Bin auch voll bei dir, Firekahn, was die SUVs etc. angeht. Es gibt zu viele davon, 99% sind kackenlangweilig - und Kombis sind einfach geil. 😎

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Zitat:

@v8.lover schrieb am 1. September 2016 um 12:38:13 Uhr:


sehr schön geschrieben, Dynamix!

Das Kompliment gebe ich gerne zurück 😉

Zitat:

-> jeweils mit dem 5.7 TBI und dem sog. towing package. Dann haben die wie gesagt 'ne kürzere Hinterachsübersetzung, Sperrdifferential und z.B. Getriebeölkühler.

Dann ziehen die wirklich hervorragend. Und Spass machts noch dazu.

Ah! Ist der Getriebeölkühler also doch mit drin! Umso besser 🙂 In dem Falle: Schau dich nach einem Towing Package Auto um. Ich muss auch noch irgendwo einen C9 Auszug von einem Kombi mit Towing Package haben. Dann kann ich dir auch die Option Codes nennen auf die du während der Besichtigung achten musst.

Was man bei den B-Body Kombis noch lobend erwähnen sollte: Der Kofferraum hat nicht nur eine integrierte 3. Sitzbank, man hat auch theoretisch mehr als genug Platz um darin zu schlafen sobald man beide Rückbänke umgeklappt hat. Da erhält man eine Fläche von gut 2,10x 1,40 Meter.

Damit verlieren die meisten Möbelhausbesuche ihren Schrecken 😎

Zitat:

@Dynamix schrieb am 1. September 2016 um 12:41:58 Uhr:



Zitat:

@Dynamix schrieb am 1. September 2016 um 12:41:58 Uhr:



Ah! Ist der Getriebeölkühler also doch mit drin! Umso besser 🙂 In dem Falle: Schau dich nach einem Towing Package Auto um. Ich muss auch noch irgendwo einen C9 Auszug von einem Kombi mit Towing Package haben. Dann kann ich dir auch die Option Codes nennen auf die du während der Besichtigung achten musst.

Was man bei den B-Body Kombis noch lobend erwähnen sollte: Der Kofferraum hat nicht nur eine integrierte 3. Sitzbank, man hat auch theoretisch mehr als genug Platz um darin zu schlafen sobald man beide Rückbänke umgeklappt hat. Da erhält man eine Fläche von gut 2,10x 1,40 Meter.

Damit verlieren die meisten Möbelhausbesuche ihren Schrecken 😎

Darum geht es, 6 Kumpel rein, Kofferraum voll und Attacke, ab nach Skandinavien 🙂

Persönliche Anmerkung:

Ich finde den eher optisch an den Fleetwood angelehnten Buick Roadmaster Sedan deutlich attraktiver als den optisch auf dem Caprice basierenden Station Wagon. Aber es soll ja wohl ein Kombi sein. Dann gibt's eigentlich keine Alternative - es sei denn man mags eckig und schaut sich mal bei der Pflaume um. Genauer gesagt nach Ford LTD oder Mercury Colony Park bis MY 1991. Aber die sind schwer zu bekommen und optisch nicht jedermanns Sache. Doch sehr 70ies. Ich mag sie.

Ich würde sagen: Du hast das perfekte Auto für dich gefunden 😉 Mangelnden Platz kann man diesen Autos nun wahrlich nicht vorwerfen.

Auf den vorderen Reihen herrschen fürstlichste Platzverhältnisse und selbst hinten kann man ganz ordentlich sitzen solange man keine langen Beine hat. Die hängen dann nämlich ansonsten eher an den Ohren herum 😁

Wenn du einen erwischst der vorne den 3. Sitzplatz eingetragen hat dann kannst du den Kofferraum entspannt mit Kram vollstopfen. 6 Koffer, Zelte und ein paar Kästen Bier kriegst du da locker verstaut! Und die Skandinavier haben dazu auch noch eine sehr aktive US-Car Szene. Wenn du dir mal ein lustiges Wochenende machen willst, dann fahr mal zum Us-Car Treffen in Västeräs. Tagelanger Ausnahmezustand und eine 5 stellige Anzahl an US-Cars 😁

Der RPO Code für Trailering Package ist V92.

Das Paket beinhaltet beim LT:

Ölkühler
mechanischer Lüfter
3,23 Untersetzung
Getriebeölkühler (Achtung: konnte gegen Credit weggelassen werden)
HD Stoßdämpfer
Optional gegen Aufpreis: Positraction (RPO Code: G80)
Optional gegen Aufpreis: Level Ride (Niveau-Ausgleich)

Ob das Paket beim TBI genau so aussah, kann ich aus meiner Quelle nicht ersehen.

Achtung: Es gab Unterschiede zwischen den Marken. Während beim Buick die HD Stoßdämpfer abwählbar waren, waren sie im Chevrolet nicht im Paket und gegen Aufpreis bestellbar - wohl aber serienmäßig im Olds. Ähnlich bei den Alufelgen.

Zitat:

Dynamix schrieb:


Ah! Ist der Getriebeölkühler also doch mit drin! Umso besser 🙂 In dem Falle: Schau dich nach einem Towing Package Auto um. Ich muss auch noch irgendwo einen C9 Auszug von einem Kombi mit Towing Package haben. Dann kann ich dir auch die Option Codes nennen auf die du während der Besichtigung achten musst.

Ups! Muss mich berichtigen! Ist wohl

nicht

ab Werk dabei! Sollte man also nachrüsten.

Firekahn - hier mal z.B. so 'ne option code Liste von unserem '91 Oldsmobile Custom Cruiser (der 3. baugleiche Wagon im Bunde - allerdings selten, v.a. als 5.7 TBI)

Interessant sind links die RPO-Codes V08, V92 (das "towing package" von dem hier ab und zu geredet wird - welches viele der anderen gelisteten Codes beinhaltet), F40 (ist aber glaub' ich Standart bei allen Wagons; ah genau - siehe auch die Anzahl der Codes im Vergleich zu den gebauten Stückzahlen oben; wenn gleich hoch -> Standart), GU5 (das ist die kurze Achsübersetzung; merke auch hier wieder: gleiche Anzahl wie V92, also dort beinhaltet), G80, (JA2), KC4.
Zusätzlich sollte dein möglicher Kombi dann noch "L05" haben - das ist der 5.7TBI.
Aber wie gesagt - solange du "V92" auf diesem Sticker siehst, ist eigentlich schon alles gut.

Der Sticker, von dem wir reden, befindet sich im rechten Bereich der Heckklappe - wenn man diese öffnet. Siehe Bild.

Gruß Jonas

Upload
Olds-cc-vin

204er: Die 3.23er ist die kurze TBI-Wagon-Übersetzung. Die LT1-Wagons ab '94 hatten dann nur noch 2.93:1 statt standart 2.73:1.
Geil wäre allerdings ein LT1 mit 3.23:1 😎

Wobei es meines Wissens beim LT1 generell nichts kürzeres als 3.08 gab.

Verstanden. Also idealerweise Caprice, Roadmaster oder Custom mit TBI und V92 Option.

Wieviel würdet ihr für ein ehrliches Fahrzeug der Art veranschlagen? Optik ist sekundär, Mechanik und Elektrik sind mir wichtig!

Puh, dass kommt stark drauf an. Der Markt und das Angebot für diese Autos ist so klein das man eigentlich gar keinen richtigen Preis veranschlagen kann.

Wichtig ist das du besonders auf Rost an der B-Säule achtest. Da laufen einige Bleche zusammen und wenn man den Rost schon am äußeren Blech sehen kann ist die Karosserie innen schon völlig durch. Gibt Ärger beim TÜV und ist nicht anständig reparierbar. Ich würde unter 5000€ gar nicht erst nachschauen. Die Chance da runtergerittenen Schrott mit über 300.000 auf der Uhr zu kriegen ist da relativ hoch. Custom Cruiser sind in D relativ selten. Denke die Chance das du da einen Caprice oder einen Roadmaster findest ist größer.

Beachten:

Der Roadmaster ist grundsätzlich besser ausgestattet. Ledersitze gabs beispeilsweise beim Caprice Kombi nicht und auch diverse andere Nettigkeiten die es beim Caprice Sedan noch gab findest du beim Kombi nicht. Wenn dir Ausstattung wichtig ist, such nach einem Roadmaster 🙂

Um die Elektrik würde ich mir keinen Kopf machen. Solange da keiner am Kabelbaum rumgespielt hat macht die eigentlich selten bis gar keine Probleme. Auch Steuergeräte und co sind sehr robust. Da muss wie gesagt schon jemand ordentlich Mist gebaut haben 😉

Ich würde mir mal die beiden hier ansehen:

Der hier ist ein LT1 und hat weniger als 200.000km gelaufen.

http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Das hier ist ein L05, allerdings mit Bling Bling Felgen und dem falschen Lenkrad. Vielleicht hat er noch die originalen Felgen und das passende Lenkrad. Denke wenn du auf beides verzichtest kannst du den noch deutlich in Preis drücken.

http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

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