Ford und Hertz bieten Shelby GT-H zur Miete an

Wieder ein Ford Mustang mit Hertz

Heiko Dilk

verfasst am Wed Mar 23 15:19:52 CET 2016

441 Ponys für ein paar Tage abzugeben: Ford und Hertz führen ihre "Rent-A-Racer"-Tradition fort. Den Miet-Mustang in Schwarz-Gold gibt es aber nur in Amerika.

Ab dem Memorial Day Weekend ist der Shelby GT-H an ausgewählten Hertz-Stationen mietbar
Quelle: Ford

New York – Schöne Traditionen sollte man pflegen. Ganz besonders, wenn sie mit einem großvolumigen V8 zu tun haben. Insofern: Yay, Ford, yay, Shelby, yay, Hertz. Die Autohersteller und der Autovermieter machen dieses Jahr wieder gemeinsame Sache. Sie bieten den Ford Shelby GT-H als Mietwagen an. Leider wieder nur in den USA. Also: Buh, Ford, buh, Shelby, buh, Hertz.

Wer ab dem Memorial Day Weekend (das letzte Wochenende im Mai) noch einen Mietwagen für die USA braucht, könnte Glück haben. Insgesamt 140 Exemplare dieses besonderen Mustangs werden an ausgewählten Hertz-Stationen an Flughäfen in den USA zur Miete bereit stehen.

Selbst der Deckel des Kühlwasser-Behälters trägt das GT-H-Logo
Quelle: Ford

Shelby-GT-H-Embleme soweit das Auge reicht

Schüchtern sollten Mieter allerdings nicht sein. Der Ford Shelby GT-H trägt klassisches Schwarz mit goldenen Streifen über die gesamte Fahrzeuglänge. Natürlich, denn so war schon der Shelby GT350-H lackiert, der 1966 über das „Rent-A-Racer“-Programm von Hertz zu haben war. Damals begann die Tradition, die 2006 zum 40. Jubiläum fortgesetzt wurde und nun in die dritte Runde geht.

Neben der typischen Bemalung hat Ford dem Mustang das Performance-Handling-Pack und eine Performance-Auspuffanlage mit auf den Weg zum Vermieter gegeben. Außerdem gibt es spezielle Shelby-GT-H-Teile satt: Motorhaube, Kühlergrill, Schweller oder Heckspoiler kommen exklusiv am GT-H zum Einsatz. Dazu gibt es einen Carbon-Front-Splitter und diverse Embleme, Plaketten und Logos innen wie außen.

Der Shelby GT-H ist nur ein aufgemotzter Mustang GT

An der Technik hat sich allerdings nichts geändert. Unter der speziellen Haube bollert der bekannte 5,0-Liter-V8 aus dem normalen Mustang GT. Und nicht etwa das 5,2-Liter-Aggregat aus dem Shelby GT350. Früher war das noch anders. 1966 steckte im Hertz-Sondermodell noch die Technik des damaligen GT350, 2006 gab es zumindest etwas mehr Leistung. Jetzt machen sich „nur“ 435 hp und 400 lb.ft über die Michelin Pilot Sport her. Umgerechnet sind das 441 PS und gut 540 Newtonmeter. Immerhin: der deutsche Mustang kommt nur auf 421 PS. Die reichen schon, um ihn zum Wedeln zu bringen.

Der Shelby GT-H schiebt einen speziellen Grill und einen Carbon-Front-Splitter durch den Wind
Quelle: Ford
Auf der Kofferraumklappe des Shelby GT-H sitzt ein besonderer Spoiler
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Shelby GT-H
Quelle: Ford
Shelby GT-H
Quelle: Ford
Shelby GT-H
Quelle: Ford
Embleme, Logos und Plaketten sind überall im Shelby GT-H verstreut
Quelle: Ford
Selbst der Deckel des Kühlwasser-Behälters trägt das GT-H-Logo
Quelle: Ford
Wo andere Mustangs einen herkömmlichen Kühlergrill haben, sitzt am Shelby GT-H das typische, feinmaschige Netz
Quelle: Ford
Shelby GT-H
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Alt, neu und ganz neu: Nur der Mustang von 1966 war ein Shelby GT350, 2006 gab es etwas mehr Leistung, 2016 nur noch eine andere Optik
Quelle: Ford