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Land Rover Range Rover 4 TDV6 Test

20.11.2014 23:37    |   Bericht erstellt von KTM690R

Testfahrzeug Land Rover Range Rover L405 3.0 TDV6
Leistung 258 PS / 190 Kw
Hubraum 2993
HSN 1590
TSN ABF
Aufbauart SUV/Geländewagen/Pickup
Kilometerstand 33000 km
Getriebeart Automatikschaltung
Erstzulassung 7/2014
Nutzungssituation Privatwagen
Testdauer mehr als ein Jahr
Gesamtnote von KTM690R 3.5 von 5
weitere Tests zu Land Rover Range Rover L405 anzeigen Gesamtwertung Land Rover Range Rover L405 (2013 - 2021) 4.0 von 5
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Karosserie

3.5 von 5

Den Qualitaetseindruck musste ich nach mittlerweile 33.000 km revidieren. Mehrere Wasserschaeden, Buchstaben aus billiegen Plastik und die "Silberfarbe" geht ab. Die Chromleiste auf den Kofferraumdeckel "blueht" regelrecht und ist nicht mehr sauber zu bekommen. Beschichtung der Innenverkleidung der C-Saeule ist sehr empfindlich und loest sich ab.

 

Das Leder hat in einem Jahr sichtbar gelitten. Ich hoffe das schreitet nicht fort.

Testkriterien
Platzangebot vorn: eng geräumig
Platzangebot hinten: eng geräumig
Kofferraum: klein groß
Übersichtlichkeit: schlecht gut
Qualitätseindruck: minderwertig hochwertig
Fazit - Karosserie
  • - kein Gepäcktrennetz lieferbar
  • - Kofferraumabdeckung unpraktisch

Antrieb

4.0 von 5

Getriebe deutlich besser als im Touareg 7L, der 100l-Tank im T-Reg ist allerdings praktischer.

 

Nach nunmehr 33.000 km und etwas mehr Abstand zum Audi habe ich hier hoch-bewertet. Er zieht gut durch und der reale Verbrauch liegt zwischen 7 und 8 Litern, wenn man es nicht übertreibt.

 

Weder auf der Straße noch offroad gab es bislang Leistungsdefizite und der Motor paßt gut zum Wagen.

Testkriterien
Motorleistung: schwach stark
Durchzug: unelastisch elastisch
Drehfreude: zäh agil
Getriebe/Schaltverhalten: schlecht gut
Verbrauch: durstig effizient
Reichweite: gering hoch
Fazit - Antrieb
  • + tolles Getriebe, Motor leise und sparsam
  • - beim V6 keine Sperrung des Hinterachsdifferential möglich

Fahrdynamik

4.0 von 5

 

Testkriterien
Wendekreis: groß klein
Beschleunigung: langsam schnell
Lenkung: schwammig direkt
Bremsen: schwach standfest
Fahrverhalten: unausgeglichen ausgeglichen
Kurvenverhalten: unsicher sicher
Wendigkeit: träge agil
Fazit - Fahrdynamik
  • + auch mit Basismotor dynamisch

Komfort

3.5 von 5

 

Testkriterien
Federung (komfortabel): schlecht abgestimmt gut abgestimmt
Sitze vorn: unbequem bequem
Sitze hinten: unbequem bequem
Innengeräusche: laut leise
Bedienung: kompliziert intuitiv
Heizung/Klimatisierung: schwach wirkungsvoll
Fazit - Komfort
  • - kein HUD lieferbar
  • - keine Nachtsichtfunktion lieferbar

Emotion

3.5 von 5

 

Testkriterien
Design: langweilig attraktiv
Temperament (komfortabel): ausbaufähig realisiert
Image: negativ positiv
Fazit - Emotion
  • + klassisches und zeitloses Design

Unterhaltskosten

Verbrauch auf 100 km 8,5-9,0 Liter

Gesamtfazit zum Test

Aus diesen Gründen kann ich den empfehlen:

Der 3l-Biturbo ist laufruhig, einigermaßen sparsam und ausreichend motorisiert. Bei einigermaßen freier Strecke und Tempo max. 120 ist eine 6 vor dem Komma machbar.

 

Herausragend ist das Fahrwerk. Sicher und komfortabel auf der Straße und beeindruckend im Gelände. Das ein höhenverstellbares Fahrwerk bei maximaler Bodenfreiheit noch voll verschränken kann, hätte ich nie gedacht.

 

Das ZF-Getriebe schaltet unauffällig und komfortabel.

 

InControl ist praktisch und ersetzt das Fahrtenbuch. Der Sound des mittleren Meridian-Systems ist mir etwas zu basslastig, aber klanglich sauber und mit immensen Leistungsreserven.

 

Die Serienausstattung ist (wenn man mal vom HSE absieht) umfangreich und lässt kaum Wunsche offen.

 

Der Wagen hat ein paar Schwächen ist aber ein großes, komfortables Fahrzeug mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten.

Aus diesen Gründen kann ich den nicht empfehlen:

- beim V6 keine Sperrung des Hinterachsdifferential möglich

- Tacho-Bildschirm ein wenig albern

- auch bei hellem Innenraum sind Spiegel und Gurte schwarz

- Türgriffe innen denkbar blöd plaziert und auf Kniehöhe

- Lüftung links/rechts nicht getrennt regelbar

 

- kein HUD lieferbar

- keine Nachtsichtfunktion lieferbar

- Abstandstempomat rein kamerabasiert

edit: weiß mittlerweile das das falsch, Radar ist verbaut

 

Generell ist die Bedienung deutlich unlogischer als z.B. bei deutschen Autos. Navi, MultiMedia etc. sind optisch wenig ansprechend und funktional beschränkt (z.B. lediglich ein USB-Port und weder SD-Card noch nutzbare Festplatte)

Gesamtwertung: 3.5 von 5
Das Testfahrzeug erhielt im Test durchschnittlich 3.5 von 5 möglichen Sternen
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Kommentare: 5

03.02.2015 13:44    |    Multimeter46976

Wasserdurchfahrt in Marokko https://www.youtube.com/watch?v=wJA-rDvp52U

offroad bei der Abenteuer&Allrad Bad Kissingen https://www.youtube.com/watch?v=pwIEcytkhCE

03.02.2015 13:45    |    Multimeter46976

ein bischen zur Historie (ich hoffe es gefällt:-))

 

https://www.youtube.com/watch?v=0bdyYINe-Q0

10.02.2015 23:00    |    KTM690R

cool ;-)

11.06.2015 09:37    |    Multimeter46976

Abenteuer Allrad 2015 auch der große Range Rover macht sich die Räder schmutzig.

ich hoffe es gefällt :-)

 

https://www.youtube.com/watch?v=R9fuKmu6BMk

04.09.2015 17:13    |    Multimeter46976

Video vom Fahrerassistenzsystem "Transparent Trailer Technologie"

 

https://www.youtube.com/watch?v=ZvvNopmEsl0

23.12.2016 14:40    |    knolfi

Interessanter Test, der mich bzgl. der Verarbeitungsqualität der Karosserie etwas stutzig macht. Insbesondere das Abblättern von Farbe an den Buchstaben und Flecken auf der Chromleiste. Kann ich bei meinem RRS (BJ 2014 mit aktuell 40.000 km auf der Uhr) nicht feststellen. Gut mein RRS hat kein Chrom :D

Was die Empfindlichkeit des Leders angeht, so ist das sicherlich auch auf die Farbwahl des Leders zurückzuführen. Bei mir ist die Farbe Luna (dunkelgrau) verbaut und das Leder sieht noch aus wie neu.

 

Was der Minuspunkt fehlendes HUD angeht, so gibt es dieses seit MJ 2016 als Extra zu ordern. Also kein echter Minuspunkt.

 

Nachvollziehen kann ich die schlecht platzierten Türöffner innen und das "Mäusekino" als Kombiinstrument. Hab mich aber mittlerweile daran gewöhnt und finde analoge KI's mittlerweile oldschool.

 

Ebenfalls beipflichten muss ich beim Infotainment. Da ist wirklich nicht mehr zeitgemäß. Sowohl die Navigation mittels TMC als auch die teilweise unlogische Menüsteuerung.

 

Mittlerweile gibt's seit MJ2017 aber auch ein neues Infortainment-System, dass nicht mehr vom HiFi-Spezialisten Meridian stammt, sondern von Bosch. Mit Echtzeitnavigation und Internetanschluss via SIM-Karte. Unter dem Sim-Karten-Slot befinden sich nun auch zwei SD-Karten-Slots.