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Volkswagen News

VW Tiguan: Volks-SUV nach Schönheits-OP

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Das aus den Begriffen Tiger und Leguan zusammengesetzte Kunstwort „Tiguan“ entstand aus einer Umfrage in der Zeitschrift Auto Bild. So und nicht anders steht es im Weltgedächtnis von Wikipedia. Nun bekommt der Tiguan als einer der letzten seiner Art die neue VW-Nase.

Vier Jahre nach Produktionsstart ist der VW Tiguan nach wie vor der meistverkaufte Geländewagen in Deutschland. Ja, das Kraftfahrzeugbundesamt nennt es immer noch Geländewagen, was da mit etwas größeren Reifen und jeder Menge Sports, Fun, Fitness, Freizeit und manchmal auch noch ein bisschen Allrad beworben wird. Und der VW Tiguan ist damit Marktführer im am stärksten wachsenden Marktsegment. SUVs verkaufen sich in Deutschland hervorragend, inzwischen sogar deutlich besser als etwa Vans und Kleinstwagen.

Der letzte Plakettengrill

Umso nötiger hatte der VW Tiguan dann auch mittlerweile das Facelift. Nach wie vor trägt er den bei Volkswagen mittlerweile eher verhassten Chromlätzchen-Plakettengrill und ist damit eines der letzten VW-Modelle, die noch an die Ära Pischetsrieder erinnern. Damit soll nun Schluss sein.

Einheitsgesicht jetzt auch beim Tiguan

Die neue Tiguan-Front lehnt sich an die deutlich stärker horizontale Gliederung des aktuellen Golf oder Passat an. Sieht auf den ersten Blick relativ unverändert aus, am Heck grüßen wiederum die Passat, Touran und Sharan der aktuellen Generation. Unterm Blech hat sich nach Aussage von VW einiges getan, da darf man wohl ähnlich wie beim Passat vor allem an sparsamere Motoren, ein neu abgestimmtes Fahrwerk, modernste Ausstattungsoptionen sowie Multifunktions- Displays etc. denken. Vieles davon war allerdings bisher auch schon lieferbar.

Premiere wird der neue Tiguan Anfang März auf dem Genfer Auto-Salon haben. Schon heute beginnt allerdings der Vorverkauf, und dazu gibt es nun auch die ersten offiziellen Bilder sowie den Einstandspreis: Der Volkswagen Tiguan Trend & Fun 1.4 TSI (122 PS) wird mit einem deutschen Listenpreis von 24.175 Euro an den Start gehen.

Vorgänger so gut wie ausverkauft

Warum die plötzliche Eile? Weil die Kauflust der Deutschen Volkswagen überrascht hat. Der noch aktuelle Vorgänger ist so gut wie ausverkauft. Bevor man die Kunden ohne Abschluss wieder ziehen lässt, wenn sie schon mal im Autohaus sind, bietet man ihnen da wohl lieber das neue Modell zur Bestellung an. Auch wenn die Kunden das noch nicht mal gesehen haben und die technischen Daten vorerst noch unter Verschluss bleiben.

Aber nicht nur die Deutschen mögen den Tiguan. Neben Westeuropa verkaufte sich das bisherige Modell auch in Russland, USA, China, Brasilien und Australien so gut, dass Volkswagen seit Produktionsstart weltweit bislang 572.000 Exemplare absetzen konnte.

(sb)

 

Quelle: MOTOR-TALK

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