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Toyota: Rückrufe für Avensis und Lexus IS 250

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Suchen sie bei Toyota einfach nur besonders gründlich nach allen möglichen und unmöglichen Problemen, oder hat der japanische Marktführer immer wieder mal ein Qualitätsdefizit? Auf jeden Fall ist Toyota in den letzten Jahren Marktführer bei Rückrufen.

Jetzt hat es den Toyota Avensis erwischt. Betroffen sind Modelle mit 2,0 Liter-und 2,4 Liter Benzindirekteinspritzer aus den Baujahren 2000 bis 2008. In Deutschland betrifft das aktuell 23.527 Fahrzeuge, europaweit 135.040 Autos. Weltweit sind über 1,3 Millionen Exemplare der beliebten Mittelklasse-Baureihe betroffen.

Dichtungen können spröde werden

Nach Aussage von Toyota könnte Chlor im Kraftstoff einen Dichtring am Rückschlagventil der Benzinpumpe sowie die Kraftstoffleitung in den beiden Motoren spröde machen, wodurch das System undicht werden kann. Dies sei bereits von 117 Kunden beanstandet worden.

Toyota wird die betroffenen Fahrzeughalter anschreiben und bitten, sich mit einer Vertragswerkstatt in Verbindung zu setzen. Dort werden die beiden Bauteile dann kostenlos ersetzt.

Sensor falsch verschraubt?

Auch bei Toyotas Premium-Ableger Lexus sind die Benzinleitungen der Grund für den Rückruf. Hier ist der Drucksensor an der Kraftstoffleitung das Problem. Toyota befürchtet, der Sensor könnte mit einem falschen Anzugsmoment verschraubt worden sein. Dies könne ebenfalls zu Undichtigkeiten führen und solle daher im Rahmen des Rückrufs überprüft und ggf. korrigiert werden.

Betroffen sind Lexus IS 250, die zwischen dem 31. August 2007 und dem 3. Februar 2009 gebaut wurden. Davon gibt es in Deutschland rund 660 Stück. Die Halter werden von Lexus ebenfalls direkt kontaktiert.

(bo)

 

 

Quelle: MOTOR-TALK

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