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Erster Elektro-Seat wird "Born" heißen - Seat benennt Stromer nach Stadtviertel in Barcelona

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Könnte es einen "Volkswagen Kreuzberg" geben? Undenkbar. Bei Seat geht so etwas: Die Spanier benennen ihr erstes reines E-Auto nach Barcelonas Hipsterviertel El Born.

Seat sicherte sich die Namensbezeichnungen Born, E-Born und Borne-E. Eine davon wird das erste reine E-Auto der Marke tragen. Der "Born" wird frühestens 2020 auf den Markt kommen Seat sicherte sich die Namensbezeichnungen Born, E-Born und Borne-E. Eine davon wird das erste reine E-Auto der Marke tragen. Der "Born" wird frühestens 2020 auf den Markt kommen Quelle: dpa / Picture Alliance

Martorell – Was, wenn der elektrische Kompakte aus Wolfsburg beim Marktstart „Volkswagen Kreuzberg“ hieße statt I.D. Oder der wasserstoffbetriebene Ingolstädter „Audi Schwanthalerhöhe“ anstelle von h-tron. Benannt nach den Hipsterbezirken Berlins und Münchens. Alternative Stadtviertel als Namensgeber für alternativ angetriebene Modelle, das könnte passen, mag aber nicht so richtig klingen.

Als spanische Marke kann man sich so etwas erlauben: Der erste rein als E-Auto konzipierte Seat dürfte den Namen „Born“ tragen. Benannt nach dem hippen Künstlerviertel El Born in Barcelona. Die Volkswagen-Tochter sicherte sich bereits die Namensrechte, berichtet Auto-Express. Daneben ließ man sich auch die Kombinationen "E-Born" und "Born-E" eintragen. Und offenbarte so den Verwendungszweck für einen strombetriebenen Seat.

Der "Born" wird kein Kleinstwagen

Szeneviertel Born, 2016: Linke Aktivisten protestieren gegen eine Franco-Ausstellung Szeneviertel Born, 2016: Linke Aktivisten protestieren gegen eine Franco-Ausstellung Quelle: dpa/Picture Alliance Mit der Entscheidung für einen dieser Namen hat Seat noch Zeit, das Auto soll frühestens 2020 auf den Markt kommen. Brancheninsider glauben nicht an einen Marktstart vor 2022. Schließlich werde Seat planmäßig erst nach VW und den Konzernschwestern Audi und Skoda einen reinen Stromer bringen.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird der "Born" auf Volkswagens modularem Elektrifizierungsbaukasten (MEB) basieren. Über die Größe des Fahrzeugs ist nichts bekannt, nicht einmal das Segment verrät Seat.

Allzu klein dürfte der „Born“ jedoch nicht geraten: Im Kleinstwagen-Segment könnte Seat eine elektrische Variante des Mii weit schneller in die Schauräume bringen. Einen Prototyp mit der Technik des Volkswagen e-UP zeigte man bereits im Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Bald soll eine Carsharing-Flotte mit zehn Exemplaren durch die Stadt fahren. Parken werden sie wohl oft im hippen El Born.

 

Quelle: Mit Material von Auto-Express

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