Im kommenden Frühjahr will Peugeot mit dem 4008 ein neues, kompaktes SUV vorstellen. Auch Citroën wird einen Ableger namens C4 Aircross ins Programm nehmen. SUVs sind ein Teilmarkt mit einer besonders starken Wachstumsquote, und zwar weltweit - von diesem Kuchen möchte PSA mehr abhaben, und dafür braucht man mehr Modelle. Der 4008 soll sowohl als „mildere“ Variante eines Geländefahrzeugs als auch als Alternative zu Limousinen und Vans neue Kunden gewinnen. Zunächst will Peugeot den 4008 im kommenden Jahr außerhalb Europas vermarkten. Mitsubishi mit Peugeot-Gesicht Optisch wurde dem SUV das Peugeot-Gesicht verpasst, ebenso wie ein Heck, das mit einer neuen Schürze und Peugeot-typischen Leuchteinheiten in die Modellfamilie passen soll. Auch die Fensterlinie wird den 4008 vom Mitsubishi unterscheiden. Schutzleisten im Unterbodenbereich und verkleidete, weit ausgeschnittene Radkästen mit großen Rädern sollen zudem den Offroad-Charakter des 4008 herausstellen. Im Innenraum strebt Peugeot einen hochwertigen Eindruck an, etwa mit einer weich texturierten Instrumententafel oder einer schwarz lackierten Mittelkonsole. In Deutschland werden vorerst ausschließlich Diesel angeboten werden, und zwar wahlweise mit ein 1,6 l-Antrieb mit 112 oder ein 1,8 l-Antrieb mit 150 PS. Beide Varianten sind derzeit nur mit Sechsgang-Schaltgetriebe angekündigt. In anderen Weltregionen soll es auch Benziner geben, sowie ein CVT-Getriebe. In Deutschland wird der 4008 nur mit Allradantrieb lieferbar sein. Er lässt sich allerdings abschalten, um Kraftstoff zu sparen. Der parallel aufgelegte Citroën C4 Aircross soll dagegen auch mit einem 1.6i Benzinmotor mit 115 PS und Frontantrieb lieferbar sein. In puncto Ausstattung kündigt Peugeot ein Panaorama-Glasdach, ein Keyless-System, eine Rückfahrkamera und ein Navigationssystem mit Touch Screen an. Offen bleibt vorerst, was davon serienmäßig ist. (bmt)
Quelle: MOTOR-TALK |
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