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Lexus ES 2018: Premiere in Peking - Premium- Mittelklasse aus Japan

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Lexus strafft sein Programm. Die neue Mittelklasse-Limousine ES kommt erstmals nach Europa und ersetzt den größeren GS. Erste Bilder.

Lexus ES: Die neue Generation des Mittelklasse-Modells soll den größeren GS ersetzen und kommt erstmals nach Europa Lexus ES: Die neue Generation des Mittelklasse-Modells soll den größeren GS ersetzen und kommt erstmals nach Europa Quelle: Fabian Hoberg für mobile.de

Peking – Mit dem neuen, insgesamt siebten ES schlägt Lexus ein neues Kapitel auf und schließt ein anderes. Das neue Mittelklassemodell wird größer, breiter und komfortabler als der Vorgänger – den es bei uns allerdings nicht gab. Das ändert sich künftig. Die neue Mittelklasse ES, die auf der Messe in China präsentiert wurde, kommt nach Europa, als luxuriösere und komfortablere Alternative zum sportlichen IS (ab 38.500 Euro).

Gleichzeitig wird der ES den GS (bisher ab 56.100 Euro) ablösen. Da immer mehr Kunden lieber zum SUV greifen, will Lexus keine zwei Limousinen ähnlicher Größe anbieten. Der erstmalige Export des ES nach Europa sowie der Entfall der größeren Alternative sollen die Stückzahlen des ES stützen. Entwicklungskosten spart der Umstand, dass der ES auf der modularen Toyota-Plattform K (GA-K) basiert. Die Limousine misst mit 4,97 Meter exakt 6,5 Zentimeter mehr als der Vorgänger, der Radstand beträgt nun 2,87 Meter (+ 5 cm). Gleichzeitig reduziert sich die Fahrzeughöhe um fünf Millimeter.

ES erstmals als Sportversion

In Europa verkaufte Lexus 2017 knapp 75.000 Fahrzeuge. In den USA läuft es mit mehr als 300.000 Verkäufen besser In Europa verkaufte Lexus 2017 knapp 75.000 Fahrzeuge. In den USA läuft es mit mehr als 300.000 Verkäufen besser Quelle: Fabian Hoberg für mobile.de Optisch fällt die Limousine von vorne durch die abgesetzte Motorhaube und die sehr schmal gezeichneten LED-Scheinwerfer auf. Dazu kommt eine schärfere Front mit zwei unterschiedlichen Grill-Designs. Die LED-Scheinwerfer arbeiten mit 24 individuell gesteuerten Leuchtelementen und können so definierte Bereiche vor dem Auto ausblenden - etwa Gegenverkehr und vorausfahrende Fahrzeuge.

Erstmals wird es den ES als F Sport geben. Der unterscheidet sich von der zahmen Variante unter anderem durch ein schwarzes Grilldesign, abgedunkelte Leuchten und einen Heckspoiler. Statt auf 17-Zoll-Rädern oder optional 18-Zöllern steht der Sport auf 19 Zoll großen Pneus. Mehr Komfort bietet dann das adaptive Fahrwerk.

Im Innenraum soll sich das schmale Cockpit zum Fahrer hin ausrichten. Fahrer und Beifahrer sollen dadurch mehr Platz haben als beim Vorgänger. Dazu kommen neue Materialien zum Einsatz: Zur Wahl stehen helles oder dunkles Holz, Leder und verschiedene Zierleisten. Im Gegensatz zum normalen ES setzt der Sport auf nach japanischer Handwerkstechnik geschmiedetes Metall im Innenraum.

V6 und Vierzylinder-Hybrid

Dank mehr Dämmmaterial und einer sanfteren Fahrwerksabstimmung soll der ES deutlich leiser und komfortabler als sein Vorgänger fahren. Der Innenraum wird größer, vor allem auf den hinteren Sitzen haben Passagiere mehr Platz als vorher – trotz des leicht abfallenden Daches. Lexus legte für mehr Raumgefühl die Sitzhöhe etwas niedriger und wölbte den Dachhimmel leicht aus. Überprüfen konnten wir das leider nicht, da das Auto auf der Auto Show in Peking verschlossen blieb.

Lexus bietet künftig den ES als 350 und 300h an. Der 3,5-Liter-V6 leistet 306 PS und 267 Newtonmeter Drehmoment, also 34 PS mehr als der Vorgänger. An den Motor koppelt Lexus eine Achtgang-Automatik. Der 2,5-Liter-Vierzylinder-Hybrid kommt auf 218 PS, soll auf 100 Kilometer 4,7 Liter verbrauchen.

Zum Sicherheitssystem zählen nun unter anderem ein radargestütztes „Pre-Crash Safety“-System (PCS), das Fußgänger und Fahrradfahrer frühzeitig erkennt. Ab September startet der Verkauf, bei den Händlern stehen die Autos in Deutschland ab Januar 2019. Preise gab Lexus noch nicht bekannt.

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