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Neues Joint Venture - Nach Saab: Mit Phoenix aus der Asche

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Nach der Saab-Insolvenz: Saab-Eigner Spyker und der chinesische Autohersteller Youngman planen den Neuanfang.

Saab Phoenix. Foto: ampnet Saab Phoenix. Foto: ampnet Wie die Automobilwoche meldet, wollen die beiden Unternehmen neue gemeinsame Projekte starten: Auf Basis früherer Saab-Modelle sollen neue Fahrzeuge entstehen. Zu diesem Zweck soll Youngman für 6,7 Mio. Euro 29,9 Prozent an Spyker kaufen, und außerdem eigene Investitionen in die Partnerschaft einbringen.

Basis für die neuen Modelle soll die Phoenix-Studie sein, die Saab 2011 vorstellte. Die Lizenz an diesem Modell, ursprünglich als Basis eines neuen Saab 9-3 geplant, besitzt Youngman. Die Studie D8 von 2006 soll außerdem als Plattform für ein neues, luxuriöses SUV dienen.

Youngman soll 75 Prozent an dem Joint Venture halten. Der chinesische Hersteller wollte 2011 in Saab investieren. Dem hatte General Motors, Eigner vieler Patente, mit denen Saab-Fahrzeuge gebaut wurden, nicht zugestimmt. Daraufhin hatte Saab Insolvenzantrag gestellt.

Beide Unternehmen erklärten, mit dem gemeinsamen Projekt die Pläne weiterzuverfolgen, die ursprünglich im Zusammenhang mit Saab entstanden waren.

 

 

Quelle: Automobilwoche

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