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Hyundai Kona: Bedeutung auf Portugiesisch - Hyundais schmutziges, kleines Geheimnis

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Peinlicher Autoname: Hyundais SUV Kona klingt für Portugiesen wie ein schmutziges Wort für das weibliche Geschlechtsteil. Deshalb heißt das Auto in Portugal anders.

Hyundais neues Modell Kona im April bei Testfahrten auf dem Nürburgring: Das kleine SUV wird in Portugal anders heißen, und zwar aus gutem Grund Hyundais neues Modell Kona im April bei Testfahrten auf dem Nürburgring: Das kleine SUV wird in Portugal anders heißen, und zwar aus gutem Grund Quelle: Stefan Baldauf/SB Medien

Offenbach - Mitte Juni stellt Hyundai sein neues Mini-SUV Kona vor. Das Modell soll künftig Opel Mokka oder Renault Captur das Leben etwas schwerer machen. Bevor das Auto präsentiert wird, müssen wir allerdings noch einmal über den Namen sprechen.

Kona, das klingt nach einem Kunstwort: International leicht auszusprechen, kurz, knackig. Nach eigenem Bekunden entlehnte Hyundai den Namen einem Küstenabschnitt auf Hawaii. In einigen Märkten würde es mit diesem Namen jedoch Probleme geben. Wer in portugiesischer Sprache das komplett gleich klingende Wort „cona“ ausspricht, benutzt einen schmutzigen Ausdruck für das weibliche Geschlechtsteil. Die englische Entsprechung lautet „cunt“.

Einfach eine andere Insel

Der Ausdruck ist gebräuchlich, das zeigt ein Blick in gängige Online-Übersetzungstools. Und nicht nur das: „Carscoops“ weist darauf hin, dass auch ein anderer Hersteller schon einmal darüber gestolpert ist. Nämlich Opel, als das damalige Mittelklassemodell Ascona in Portugal vermarktet werden sollte. Diese historische Fußnote kann durchaus die Runde im Rüsselsheimer Buschfunk gemacht haben. Denn dort befindet sich neben dem Opel-Stammwerk auch Hyundais Europa-Entwicklungszentrum.

Hyundai hat sich offenbar entschieden, das Problem„chen“ in Portugal zu umgehen und benennt das SUV dort einfach nach einer anderen hawaiianischen Insel: Kauai. Das erspart den oftmals streng katholischen Portugiesen die Peinlichkeit, im Autohaus mit rotem Kopf nach einer Probefahrt im „Sie wissen schon“ zu fragen. Es schützt sie aber nicht vor schmutzigen, kleinen Überraschungen im Ausland, zum Beispiel bei der Mietwagenbuchung.

 

Quelle: Carscoops

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