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Hyundai Le Fil Rouge: Designstudie in Genf - Hyundai zieht einen schicken "roten Faden" ein

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Hyundai stellt auf dem Genfer Autosalon eine neue Studie vor. Vieles daran ist Fingerübung, doch die Designsprache soll sich künftig durch die Modellpalette ziehen.

Der Hyundai Le Fil Rouge zeigt an, welche Richtung das Design künftig einschlagen soll Der Hyundai Le Fil Rouge zeigt an, welche Richtung das Design künftig einschlagen soll Quelle: Fabian Hoberg für mobile.de

Genf – Hyundai wird sportlicher und schicker. Zumindest optisch. Die jetzt in Genf gezeigte Studie Le Fil Rouge wirft einen Blick in die gestalterische Zukunft der Koreaner. Der Name bedeutete „roter Faden“ und soll sich durchs ganze Unternehmen ziehen – aus der Vergangenheit über die Gegenwart bis in die Zukunft.

Nicht nur die Studie, sondern auch das Design erhält einen neuen Namen. Mit "Sensuous Sportiness" (sinnliche Sportlichkeit) will Hyundai sein Design neu ausrichten. Klingt abstrakt und bedeutet: Wenn nur ein bisschen von der Studie in die Serie einfließt, dürfen wir uns auf schöne Autos freuen.

Le Fil Rouge bedeutet "roter Faden". Der soll sich mit der Studie von der Hyundai-Vergangenheit in die Zukunft ziehen Le Fil Rouge bedeutet "roter Faden". Der soll sich mit der Studie von der Hyundai-Vergangenheit in die Zukunft ziehen Quelle: Fabian Hoberg für mobile.de „Le Fil Rouge“ besticht durch einen langen Radstand, große 255/35-ZR22-Reifen und kurze Überhänge. Die Front hängt leicht geneigt auf die Straße, ein Entenbürzel am Kofferraumdeckel schließt das Heck. A- und C-Säulen sind schmal ausgelegt, die B-Säule fehlt ganz. Das Heck macht sich breiter als die Front, wie bei einem Pfeil. Mit den derzeitigen Serienfahrzeugen hat dieser Hyundai nichts gemein.

Hyundai Le Fil Rouge: Wellness für den Stressabbau

Den Innenraum teilt eine schmale, durchgehende Mittelkonsole. Vier Personen finden auf dünnen, ergonomisch gestalteten Sitzschalen Platz. Für eine stressfreie Fahrt soll das System "Wellness Care" sorgen. Dabei erfassen Sensoren im Sitz und im Lenkrad den Stresspegel des Fahrers, können das Innenlicht dimmen und mit sanfter Musik den gestressten Fahrer beruhigen. Mercedes bietet ein ähnliches System schon in Serie an, man muss die Programme aber noch selbst anwählen.

Autonom fährt der „rote Faden“ übrigens nicht. Der Pilot greift in der Hyundai-Zukunft weiter in ein Lenkrad. Das "Intelligent Personal Cockpit" (IoT) soll den Fahrer bei seiner Arbeit unterstützen, unter anderem durch eine neue intelligente Sprachsteuerung. Mit Car-to-Home lassen sich vernetzte Haushaltsgeräte zudem schon auf der Heimfahrt bedienen. Oder auf dem Weg zur Arbeit schnell noch ausschalten. Durchaus praktisch. Doch jetzt warten wir erstmal, wie konsequent Hyundai den roten Faden optisch durch die Modellpalette zieht.

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