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Lexus RX: Vierte Generation des SUV auf der IAA - Hinter dem Riesengrill steckt kein Selbstzünder

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Lexus setzt beim neuen SUV RX weiterhin auf Benzin- und Hybridpower. Der alte Sechszylinder fliegt aus dem Programm, dafür gibt es nun erstmals einen Turbomotor.

Der Benziner im Lexus RX 450h wird von zwei Elektromotoren unterstützt Der Benziner im Lexus RX 450h wird von zwei Elektromotoren unterstützt Quelle: Matthias Knödler/SP-X

Frankfurt - Toyotas Edelmarke Lexus stellt auf der IAA in Frankfurt die Neuauflage des RX vor. Das SUV orientiert sich optisch am kleineren Bruder NX. Das bedeutet: Scharfe Kanten, zackige Optik, flache Leuchten und ein überdimensionaler Grill. Deutlich zurückhaltender ist der Lexus beim Spritverbrauch. Neben der bekannten Hybridtechnik sorgt auch ein Turbo für Sparsamkeit. Einen Diesel wird es aber auch im neuen RX nicht geben. Der Marktstart ist Ende Januar.

Für den Lexus RX stehen ein 313 PS starker Hybridmotor und ein Turbobenziner mit 238 PS zur Wahl Für den Lexus RX stehen ein 313 PS starker Hybridmotor und ein Turbobenziner mit 238 PS zur Wahl Quelle: Matthias Knödler/SP-X

Die mittlerweile vierte Generation ist in der Länge (plus 120 mm) und Breite (plus 1 mm) gewachsen. Aerodynamische Verbesserungen an der Karosserie reduzieren den Luftwiderstand des RX. Neben den L-förmigen Front- und Heckscheinwerfern sind die Blinker mit LEDs ausgestattet. Dynamisch nennt Lexus diese. Zeigt der Fahrer einen Richtungswechsel an, leuchten die 18 LEDs in Reihe von innen nach außen auf.

Im Innenraum nehmen Fahrer und Beifahrer auf knapp zwei Zentimeter tieferen Sitzen Platz. Auch auf der Rückbank nimmt die Kopffreiheit zu. Mit der gewachsenen Fahrzeuglänge steigt die Beinfreiheit im RX. Das Kofferraumvolumen bleibt unverändert. Zudem gibt es ein Head-up-Display sowie einen acht oder 12,3 Zoll großen Monitor in der Mittelkonsole.

Ein Benzin-Hybrid und ein reiner Benziner

Der RX ist das mit Abstand erfolgreichste Modell in der Palette der Marke. Bislang wurden rund 2,1 Millionen Stück weltweit verkauft. Das dürfte nicht zuletzt am Hybridantrieb liegen. Lange Zeit war dieser ein Alleinstellungsmerkmal und vor allem in den USA ein beliebtes Kaufargument. Für den neuen Lexus RX werden zwei Motorisierungen angeboten, darunter ein Hybrid und ein Vierzylinder-Turbobenziner.

Unter dem Blech des RX 450h Hybrid sitzt ein 3,5-Liter-Motor mit Direkteinspritzung. Zwei Elektromotoren unterstützen den Vortrieb. Die Gesamtsystemleistung gibt der Hersteller mit 313 PS an, der Durchschnittsverbrauch soll bei 5,2-5,3 Litern liegen. Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert der Allrader in 7,7 Sekunden, bei Tempo 200 ist Schluss. Für einen kernigeren Ansaugklang soll zusätzlich ein Soundgenerator sorgen.

Mit dem neuen Zwei-Liter-Turbomotor soll der RX 7,9 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbrauchen Mit dem neuen Zwei-Liter-Turbomotor soll der RX 7,9 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbrauchen Quelle: Lexus

Alternativ gibt es wie schon im Kompakt-SUV Lexus NX den neuen Turbobenziner der Marke. Der 2,0-Liter-Motor leistet 238 PS und soll nach Angaben von Lexus einen Normverbrauch von 7,9 Litern aufweisen. Er ist damit deutlich sparsamer als das zuvor in Deutschland eingesetzte Sechszylinder-Aggregat (10,7 l/100km). Gekoppelt ist der Motor an eine elektronisch gesteuerte Sechsstufen-Automatik. Der Turbo beschleunigt den frontgetriebenen RX 200t in 9,2 Sekunden auf 100 km/h, die Allradversion braucht 0,3 Sekunden länger. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h.

Über verschiedene Fahrmodi kann der Fahrer auch die Leistung des Antriebs und die stärke der Dämpfung variieren. Bei der Hybrid-Version steht zudem ein rein elektrischer Modus zur Verfügung.

Neben Fernlicht- und Notbremsassistent sowie einem Spurwechselwarner bietet Lexus auch das Pre-Crash-Safety-System. Die Technik erkennt mögliche Gefahren frühzeitig und bremst das Auto vor einem Unfall automatisch ab. Dazu kommt ein Rundum-Airbag-Schutz. Preise für den RX nennt Lexus noch nicht. Wie bei seinen Hauptkonkurrenten Mercedes GLE , BMW X5 und Audi Q7 werden aber wohl kaum weniger als 50.000 Euro fällig werden.

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Quelle: m. Material v. SPX

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