Sebastian Vettel bejubelt seinen vierten WM-Titel nacheinander. Drei Rennen vor dem Saisonende krönt er sich in Indien standesgemäß mit einem souveränen Sieg zum jüngsten Vierfach-Weltmeister.
Greater Noida (dpa) - Sebastian Vettel hat seinen Triumphzug durch die Formel-1-Geschichtsbücher mit dem vierten WM-Titel in Serie eindrucksvoll fortgesetzt. Der Red-Bull-Pilot aus Heppenheim raste am Sonntag beim Großen Preis von Indien nach einer ungewöhnlichen Boxenstopp-Strategie vom 19. Rang noch zu seinem sechsten Sieg in Serie. Vettel machte damit bereits im viertletzten Saisonrennen sein erneutes Meisterstück als jüngster Vierfach-Champion mit gerade mal 26 Jahren und 116 Tagen perfekt. Ungewöhnliche Strategie![]() Doch Vettel gab Gas, fuhr eine schnellste Runde nach der anderen und lag nach nicht mal einem Drittel der Renndistanz schon auf dem dritten Rang. Vorne lag seit längerem Teamrivale Mark Webber, der nach der Saison die Formel 1 verlassen wird. Als Webber dann in der 29. Runde zum ersten Reifenwechsel an die Box kam, übernahm Vettel zunächst wieder die Führung. Dann kam der Deutsche zum zweiten Reifenwechsel. Als kurz danach Webber sich wieder von den ungeliebten weichen Pneus verabschiedete, lag Vettel endgültig auf Siegkurs. Webber bekam dann ein entscheidendes Problem. Auf Platz zwei liegend musste der Australier seinen Red Bull abstellen: Die Lichtmaschine hatte ihn im Stich gelassen. „Ich kann nur drüber lächeln, mehr kann ich nicht machen“, meinte der leidgeplagte Routinier, während Stallrivale Vettel ungefährdet seinem 36. Karrieresieg und damit auch der weltmeisterlichen Krönung entgegenfuhr. Quelle: dpa |
