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Toyota Prius Plug-In Hybrid - Fit für die Steckdose

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VON BJÖRN TOLKSDORF

Schon wieder Toyota! Mit dem Prius Plug-In Hybrid zeigen die Japaner ein Auto in Serie, das andere gerne hätten. Weil es Kurzstrecken schon voll elektrisch fährt.

Ab an die Steckdose! Ab an die Steckdose! Damit rückt der Prius näher ans Elektroauto und bleibt doch ein vollwertiger, alltagstauglicher Wagen: Bis zu 25 Kilometer fährt der Prius Plug-In Hybrid rein elektrisch. Genug für die meisten Stadtstrecken. Das Laden an der Haushaltssteckdose dauert nur 90 Minuten. Ist der in der Lithium-Ionen-Batterie gespeicherte Strom verfahren, agiert der Antriebsstrang analog zu dem des bekannten Prius.

10.000 Euro Aufpreis für Plug-In

Der Toyota Plug-in Hybrid wird schon seit fünf Jahren in weltweiten Feldversuchen getestet. Trotzdem ist Toyota damit schneller als alle Konkurrenten: Ab dem 6. Oktober steht der Neue ab 36.200 Euro bei den Händlern. Er ist damit knapp 10.000 Euro teurer als ein Prius ohne Steckdosenanschluss.

Neben dem High-Tech-Antrieb gibt es dafür in der Basisversion eine üppige Serienausstattung, u.a. Klimaanlage, Sitzheizung, Lederlenkrad, Tempomat, Head-up-Display und Multimedia-System. Die Systemleistung des Antriebs beträgt 136 PS. Das Auto beschleunigt in 10,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Im Standard-Fahrzyklus verbraucht der Plug-In-Hybrid 2,1 Liter/100 km.

Allein auf weiter Flur

Mit dem Prius Plug-In Hybrid besetzt Toyota ein Segment, das es noch nicht gibt: Der einzige andere Plug-In-Hybrid auf dem Markt kommt ab November von Volvo. Der V60 ist mit 56.900 Euro Startpreis kein direkter Konkurrent. Das ist dann schon eher der vergleichbar große Opel Ampera, auch wenn sein Antrieb anders aufgebaut ist. Der Opel startet bei 43.900 Euro und kann bis zu 80 km rein elektrisch zurücklegen.

Quelle: MOTOR-TALK

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