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Porsche 911 992 (2018): Ungetarnt geleakt - Erster Blick auf den neuen Elfer

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In der zweiten Jahreshälfte 2018 startet die achte Generation des Porsche 911. Ein Foto der Baureihe 992 ist nun im Internet aufgetaucht. Erste Details zum Sportler.

Porsche 911: Das erste Bild von Generation 992 tauchte auf Instagram auf Porsche 911: Das erste Bild von Generation 992 tauchte auf Instagram auf Quelle: Nina Stegmaier via instagram

Augsburg – Das war zu erwarten: Der Elfer bleibt ein Elfer. Das erste Foto eines ungetarnten Serienautos der Generation acht zeigt, dass Porsche modernisiert, nicht radikal erneuert. Kurios: Das Bild tauchte an ungewöhnlicher Stelle auf. Eine Instagramerin postete es zwischen Fotos von Gucci-Schuhen und Michael-Kors-Handtaschen. Mittlerweile hat sie es wieder gelöscht.

Ihr Bild zeigt den neuen 911 von hinten. Sein Heck wird böser, sein Spoiler aufwändiger. Aber insgesamt entwickelt sich der Elfer überschaubar weiter. Das durchgehende Leuchtband und den eingelassenen Schriftzug kennen wir von den 718er-Modellen. Der 911 behält seine breiten Hüften, den runden Po und das schräge Heck. Logisch, die Silhouette muss klar erkennbar bleiben.

Das ist bei Porsches Aushängeschild besonders wichtig. Zu den Modellwechseln tat sich selten mehr als unbedingt nötig. Und wenn doch, dann folgte bald ein Echo. Spiegelei-Lampen, Wasserkühlung und Turbomotoren sorgen für Aufregung unter Porschisti. So etwas wird beim Neuen kaum passieren.

Porsche 911: Generation 992 mit sechs Zylindern und Hybrid-Technik

Der Erlkönig zeigt: Der neue 911 übernimmt viel vom Vorgänger Der Erlkönig zeigt: Der neue 911 übernimmt viel vom Vorgänger Quelle: sb-Medien | Stefan Baldauf Das liegt vor allem daran, dass Porsche die 911-Technik vor Kurzem modernisierte. 2015 kam das 911 Facelift mit einer neuen Motorengeneration. Die meisten Saugmotoren flogen aus dem Programm und wurden durch kleinere Turbobenziner ersetzt. Die neuen 3,0-Liter-Motoren sparen Sprit und liefern mehr Drehmoment. Nur die GT3-Modelle arbeiten weiterhin ohne Turbolader.

Die Motorenpalette wird Porsche weitgehend beibehalten. Zum Modellwechsel bekommen voraussichtlich alle Antriebe Otto-Partikelfilter. Eine Herausforderung im 911: Der Bauraum ist durch das Heckmotor-Konzept begrenzt. Die Auspuffanlage faltet sich seitlich und hinter dem Motor entlang. Dort hat sie generell wenig Platz.

Dennoch ist zusätzliche Technik geplant. Elektrifizierung ist ein Thema für Porsche. Langfristig werden Plug-in-Hybride kommen. Mildhybride mit 48-Volt-Bordnetz und Startergenerator könnten ebenfalls kommen. Die Herausforderung für die Entwickler: Den Übergang von Rekuperieren auf Bremsen so präzise wie eine normale Bremse zu gestalten. Fahrerisch darf es dadurch keine Nachteile geben.

Änderungen: Nur in Details

Porsche setzt im 992 neue Türgriffe ein Porsche setzt im 992 neue Türgriffe ein Quelle: sb-Medien | Stefan Baldauf Das Foto des Serienautos verrät uns wichtige Details zum neuen Elfer. Auf dem Armaturenbrett lässt sich ein freistehendes Rundinstrument erkennen – die Uhr des „Sport Chrono Pakets“. Dieses Extra wird es also weiterhin geben. Zudem sehen wir eine dritte Bremsleuchte, die in das Lüftungsgitter integriert ist. Vier Endrohre und Lüftungsschlitze in der Heckschürze deuten an, dass es sich um das Modell 911 Carrera S handelt.

Was nicht auf dem Foto zu sehen ist, zeigen Bilder vom Erlkönig. Der 911 bekommt neue Türgriffe, leicht ovale LED-Lampen und einen geraden Abschluss zwischen Motorhaube und Frontschürze. Im Cockpit kommen ein analgoer Drehzahlmesser und zwei kleine Displays zum Einsatz. In der Mittelkonsole sitzt ein großer Touchmonitor. Diese Änderungen übernimmt der 911 von Cayenne und Panamera.

Die neue Baureihe 992 startet im Laufe des Jahres 2018. Den ersten Publikumskontakt gibt es voraussichtlich auf der Automesse in Paris. Zunächst zeigt Porsche die Basismodelle Carrera und Carrera S, vermutlich als Coupé und Cabriolet. Die stärkeren Modelle folgen später im Zyklus. Wir erwarten einen Basispreis von weiterhin rund 100.000 Euro.

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