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Chrysler ruft 703.000 Autos wegen Zündschlössern zurück - Erneuter Massenrückruf wegen defekter Zündschlösser

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Chrysler ruft in den USA erneut Hunderttausende Autos wegen defekter Zündschlösser zurück. Dieses Mal sind 2008er- bis 2010er-Modelle betroffen, unter anderem der Dodge Journey.

Der Dodge Journey ist ebenfalls von dem Rückruf betroffen Der Dodge Journey ist ebenfalls von dem Rückruf betroffen Quelle: Chrysler

Auburn Hills - Das Drama um defekte Zündschlösser in den USA geht weiter. Chrysler ruft 703.000 Minivans und Geländewagen zurück. Das geht aus Angaben der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hervor. Der Zündschlüssel kann während der Fahrt in die Aus-Position zurückspringen, was neben Motor, Servolenkung und Bremskraftverstärker auch die Airbags abschaltet.

Chrysler hatte bereits mehrere Rückrufe wegen des Problems gestartet. Nun müssen die 2008er- bis 2010er-Modelle des Dodge Grand Caravan, Chrysler Town and Country sowie Dodge Journey in die Werkstatt. Den Angaben zufolge hatte es einen Unfall gegeben, bei dem aber niemand verletzt wurde.

Defekte Zündschlösser hatten im vergangenen Jahr vor allem den Rivalen General Motors (GM) in Erklärungsnot gebracht. Das technische Problem wird hier mit 57 Unfalltoten in Verbindung gebracht. Dies war bei dem Opel-Mutterkonzern der Ausgangspunkt für einen millionenfachen Rückruf insbesondere auf dem Heimatmarkt USA.

Weitere MOTOR-TALK-News findet Ihr in unserer übersichtlichen 7-Tage-Ansicht

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