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Seat Ibiza Facelift 2015: Motoren, Daten, Innenraum, Preis - Ein zweites Facelift für den erfolgreichsten Seat

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Das zweite Facelift für den Seat Ibiza stärkt vor allem die inneren Werte des Kleinwagens. Einen neuen Ibiza baut Seat erst, wenn der Querbaukasten in Kleinwagen passt.

Seat Ibiza Facelift 2015 Innenraum: Der aktuelle Ibiza bekommt mit dem zweiten Facelift etwas Farbe und mehr Technik Seat Ibiza Facelift 2015 Innenraum: Der aktuelle Ibiza bekommt mit dem zweiten Facelift etwas Farbe und mehr Technik Quelle: Seat

Matorell – Seit sieben Jahren baut Seat die aktuelle Generation des Seat Ibiza. 2012 gab es ein Facelift, in diesem Jahr wäre ein Modellwechsel fällig. Doch der ist verschoben: Generation fünf kommt erst, wenn im VW-Konzern Kleinwagen auf dem aktuellen Quermotor-Baukasten basieren. Deshalb liften die Spanier den Ibiza ein zweites Mal und stecken aktuelle Technik und einen überarbeiteten Innenraum unter das alte Blech.

Federn, Stoßdämpfer, Stabilisatoren und Lenkung des Seat Ibiza sind neu abgestimmt. Bisher holperte der Kleine über Steine und Kanten, ab jetzt soll er sanft abrollen. Optional gibt es adaptive Dämpfer und eine Start-Stopp-Automatik für alle Motoren. Zum Start im Sommer 2015 bietet Seat eine neue Motorenpalette an. Mit vorerst fünf Benzinern und drei Dieseln (75 bis 150 PS).

Seat Ibiza Facelift: Überarbeiteter Innenraum und moderne Motoren

Neue Lampen, Felgen und Farben - mehr unterscheidet den Facelift-Ibiza nicht vom aktuellen Modell Neue Lampen, Felgen und Farben - mehr unterscheidet den Facelift-Ibiza nicht vom aktuellen Modell Quelle: Seat Die Dreizylinder-Selbstzünder mit 1,4 Litern Hubraum leisten 75, 90 und 105 PS und verbrauchen laut NEFZ-Norm 3,4 bis 3,8 Liter Kraftstoff. Sie ersetzen die 1,2- und 1,6-Liter-Versionen des aktuellen Modells.

Vierzylinder gibt es im Seat Ibiza nur als Benziner. Der 1,4-Liter-Direkteinspritzer verbraucht mit Zylinderabschaltung auf dem Papier 4,8 Liter Sprit pro 100 Kilometer. Hinzu kommt ein 1,2-Liter-Turbobenziner mit 90 PS. Die Versionen mit 75 (Sauger), 95 PS (Turbo) und 110 PS (Turbo) basieren auf dem 1,0-Liter-Dreizylinder-Block aus den Klein- und Kleinstwagen des Konzerns.

Zum Cupra-Modell verrät Seat noch nichts. Wir vermuten, dass wie im VW Polo GTI ein 1,8-Liter-Turbomotor mit 192 PS den 1,4-Liter-Vierzylinder ersetzt. Der VW-Konzern hat den Turbo-Kompressor in allen anderen Modellen bereits ausgemustert.

Äußerlich tut sich beim zweiten Facelift wenig. Der Seat Ibiza bekommt Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht, zwei neue Felgendesigns und neue Farbtöne. Dafür gibt es eine Multikollisionsbremse, Müdigkeitserkennung und einen schöneren (und auf Wunsch bunteren) Innenraum. Seat verspricht neue Materialien mit verbesserter Haptik. Mit ihnen soll sich der Ibiza etwas mehr wie der Seat Leon anfühlen.

Im überarbeiteten Armaturenbrett stecken Infotainment-Systeme der aktuellen Generation. Seat bietet den Ibiza mit Vernetzungsmöglichkeiten für die meisten Handys an: Das „Full Link“-System umfasst den Apple-Standard Car Play, Android Auto und Mirror Link. Telefone lassen sich per Bluetooth oder USB-Kabel mit den Geräten koppeln. Optional gibt es Sprachbedienung und ein Soundsystem mit sieben Lautsprechern.

Aktuell kostet das Basismodell als Dreitürer mit 60 PS 10.990 Euro. Der Einstiegspreis für den neuen 75-PS-Benziner liegt bei 12.690 Euro. Der Vorgänger mit 70 PS kostet 110 Euro weniger.

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