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Manschettenknöpfe aus Veyron-Felgen - Der Veyron fürs Handgelenk

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Bugatti empfiehlt, die Felgen des Veyron alle 16.000 Kilometer zu erneuern – für knapp 50.000 Euro. Für 340 Euro wird aus den alten eine Mini-Version für den Hemdärmel.

Aus Felgen wird Schmuck: Eine Manufaktur aus London baut aus Bugatti-Rädern kleinere Bugatti-Räder für den Hemdärmel Aus Felgen wird Schmuck: Eine Manufaktur aus London baut aus Bugatti-Rädern kleinere Bugatti-Räder für den Hemdärmel Quelle: TMB Art Metal via Facebook

London – Die Räder sind bei Bugatti ein heikles Thema. Egal ob Chiron oder Veyron: Wer schneller als 400 km/h fährt, muss penibel auf den Kontakt zur Straße achten. Die Michelin-Reifen eines Veyron sollten laut Bugatti spätestens alle 10.000 Kilometer erneuert werden, die Felgen nach 16.000 Kilometern – oder jeweils nach jeder Fahrt mit (annähernder) Höchstgeschwindigkeit.

Ein Satz der 20- bzw. 21-Zoll-Felgen kostet knapp 50.000 Euro. Die italienische Firma OZ stellt die Alus her. Für jeden Reifenwechsel müssen sie in die Bugatti-Zentrale nach Molsheim. Und nach ihrer Lebensdauer? Fliegen sie in den Müll, landen bei eBay, oder werden zu Schmuck.

Schmuck aus Bugatti-Felgen

Teure Alubrocken: Ein Satz Felgen für den Bugatti Veyron kostet knapp 50.000 Euro Teure Alubrocken: Ein Satz Felgen für den Bugatti Veyron kostet knapp 50.000 Euro Quelle: TMB Art Metal via Facebook Eine britische Manufaktur verwertet alte, vordere Felgen eines Veyron. Sie werden in Aluminiumblöcke zersägt, geschmolzen und in neue Formen gegossen. Genauer gesagt: In alte Formen, denn das Ergebnis ist eine Miniatur des Originals. Aus den großen Alus werden unter anderem kleine Manschettenknöpfe in Rad-Form. An die Mini-Felgen kommen Reifen aus poliertem Bronze. Alternativ gibt es schwarz verchromte Pneus.

TMB Art Metal bietet den Schmuck fürs Handgelenk in zwei Versionen an. Neben den kleinen Rädern gibt es Manschettenknöpfe in Form des Veyron. Ein Paar kostet 295 britische Pfund, aktuell also etwa 340 Euro. Dazu gibt es ein Echtheitszertifikat.

Der Bugatti-Schmuck ist nicht das erste wiederverwertete Autoteil der kleinen Firma. Auf der Internetseite bieten die Schmiede Manschettenknöpfe aus Restaurationsüberbleibseln des Bentley Speed Six „Old No 2“, Schmuck aus Blechteilen eines Ferrari 250GTO oder eines Aston Martin DB4GT Zagato. Jeweils zu hohen Preisen – aber immerhin günstiger als die Autos.

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