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Verkehr & Sicherheit News

Bußgelder: Italien wird teurer

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Der ADAC weist darauf hin, dass seit 1. Januar 2011 Verkehrsverstöße in Italien noch teurer werden können als bisher. Der Autoclub empfiehlt daher, sich zum Italienurlaub gründlich über die dort geltenden Verkehrsregeln zu informieren und sich vor Ort strikt daran zu halten.

Rom. Foto: Siemens Rom. Foto: Siemens In Italien sind Verkehrskontrollen sehr häufig und die Strafen für Verkehrssünder sehr hoch. Zudem werden sie alle zwei Jahre dem Anstieg des italienischen Lebenshaltungskostenindex angepasst. So kann eine Missachtung der Vorfahrt zwischen 159 und 639 Euro kosten. Ein Parkverstoß schlägt mit mindestens 39 und höchstens 318 Euro zu Buche. Fahren ohne Gurt ist auch nicht billig: Die Carabinieri stellen eine Rechnung zwischen 80 und 318 Euro. Wird bei einem Alkoholtest ein Wert von über 1,5 Promille festgestellt, kann das sogar mit einer Enteignung des Autos geahndet werden.

Derzeit noch keine Vollstreckung in Deutschland

Wird der festgesetzte Betrag nicht binnen 60 Tagen gezahlt, erhöht sich das Bußgeld automatisch. Zwar ist Italien noch nicht dem EU-weiten Rahmenbeschluss zur gegenseitigen Vollstreckung von Bußgeldbescheiden beigetreten, dies kann aber jederzeit erfolgen. Bis dahin kann, wer sein Bußgeld nicht sofort bezahlen muss, bei seinem nächsten Italienaufenthalt zur Kasse gebeten werden.

(nw)

 

Quelle: MOTOR-TALK

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