Eine Münchner Autofahrerin hat einen Wagen vom Pannendienst öffnen lassen. Als sie drin saß, stellte sie fest: das Auto gehört gar nicht ihr.
München – Nachts sind alle Katzen und viele Autos grau. Besonders, wenn auf dem Blech viel Schnee lastet. So weit, so logisch, dachte eine junge Münchenerin und begann am Dienstagabend mühsam ihren roten Ford Ka freizuschaufeln. Wir halten fest: Die Frau buddelt ihr Auto aus dem Schnee, kann die Tür nicht öffnen, ruft den Pannendienst, steigt ein, will den Motor starten und dann? Stellt sie fest, dass die ganze Mühe umsonst war. Denn der rote Ka, den sie so mühsam befreite, das war gar nicht ihr Auto. Ihr eigenes Modell stand nur zehn Meter entfernt in der gleichen Straße. Der Pannendienst verschloss das Auto wieder, ohne Schaden, wie es heißt. Nun kann man diesen Vorfall als witzige Anekdote nehmen. Wir nehmen es als Beleg dafür, dass das gesetzlich geforderte Befreien des amtlichen Kennzeichens von Schnee nicht nur im Sinne der deutschen Ordnungshüter ist.
Quelle: DAPD |
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