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VW Golf GTI Clubsport Edition 40: Serienversion auf der IAA - 40 ist das neue 265 (PS)

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Zum Vierzigsten spielt der GTI den jungen Wilden: Das Jubiläumsmodell „Edition 40“ bekommt 265 PS, eine Boost-Funktion und dicke Spoiler. Erste Details.

VW Golf GTI Clubsport Edition 40: Ein Golf für die Rennstrecke. Der GTI Clubsport bekommt 265 PS, eine Boost-Funktion und ein Aerodynamik-Paket VW Golf GTI Clubsport Edition 40: Ein Golf für die Rennstrecke. Der GTI Clubsport bekommt 265 PS, eine Boost-Funktion und ein Aerodynamik-Paket Quelle: Volkswagen

Wolfsburg – Dieser GTI war mal eine Wörthersee-Studie: Vor einem halben Jahr parkte das Konzept „Clubsport“ ganz dicht am Granit-GTI in Reifnitz. Unauffällig, schmal und seriennah – ein bisschen verloren zwischen den üblichen Breitbau-Showcars. Trotzdem ist dieses Auto besonders wichtig für VW. Seit 1996 baut Wolfsburg alle fünf Jahre Jubiläums-GTI. Aus dem Clubsport wird die Edition 40.

Auf der IAA zeigt VW das Serienmodell. Zum 40. GTI-Geburtstag im kommenden Jahr gibt es im GTI Clubsport fast so viel Power wie im Golf R: Der stärkste Golf stiftet seinen Motor. Für den Einsatz mit Frontantrieb drückt VW die Leistung von 300 auf 265 PS und 350 Newtonmeter Drehmoment. Eine Boost-Funktion per Kickdown steigert die Kraft für zehn Sekunden auf gut 290 PS und 380 Newtonmeter. Serien-GTI sind aktuell 220 bzw. 230 PS stark. Das bisher kräftigste Jubiläumsmodell leistet 235 PS (Edition 35).

Der VW Golf GTI Clubsport bekommt ein Aerodynamik-Paket: Diffusor, Seitenschweller und ein großer Heckflügel Der VW Golf GTI Clubsport bekommt ein Aerodynamik-Paket: Diffusor, Seitenschweller und ein großer Heckflügel Quelle: Volkswagen

VW Golf GTI Clubsport: Jubiläumsmodell zum 40.

Der neue Jubi-GTI sprintet in 5,9 (Doppelkupplungsgetriebe) oder 6,0 Sekunden (Handschalter) auf Tempo 100. Eine mechanische Differenzialsperre reduziert den Schlupf beim Beschleunigen und in Kurven. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 249 (DSG) bzw. 250 km/h (Schalter). Kurios: Der 265 PS starke Seat Leon Cupra schafft mit beiden Getriebevarianten 250 km/h.

Im Golf Clubsport geht es jedoch nicht um eine hohe Endgeschwindigkeit, sondern um Rundenzeiten. Splitter an der Front und ein Heckspoiler sorgen laut VW für Abtrieb „auf Motorsportniveau“. Wie schnell der bisher stärkste GTI um die Nordschleife rast, verrät der Hersteller nicht. Die Differenzialsperre verbessere jedoch die Rundenzeit um acht Sekunden.

Waben statt Karos und mehr Bodenfreiheit

Im Innenraum gibt es Tradition und Neues: Wabenmuster auf den Schalensitzen ersetzen den klassischen Karo-Stoff, der Golfball-Schaltknauf bleibt. Zudem trägt das Lenkrad einen Alcantara-Bezug.

Im Vergleich zur Studie hat sich fast nichts geändert. Die Räder haben etwas mehr Platz in den Radhäusern, alles andere bleibt. Die ersten GTI Clubsport liefert VW Anfang 2016 aus. Zum Preis sagt VW noch nichts. Wir vermuten einen Aufpreis von 4.000 bis 5.000 Euro zum GTI Performance. Damit läge der Clubsport genau zwischen dem stärksten GTI und dem Golf R.

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