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Zwischenbilanz nach 5000 Kilometern e Golf
Vor 4 Monaten haben wir unseren treuen Golf 2 in den Ruhestand geschickt ( er wird uns von Zeit zu Zeit weiter begleiten ). Meine Frau hatte sich wieder einen Golf gewünscht und nach einigen Probefahrten mit 1.5 TSI, 2.0 TDI, 1.4 TSI Motorisierungen ist es dann der e-Golf geworden.
Er fährt sich perfekt! Sieht gut aus. Ein sehr harmonischer Antrieb. Völlig ausreichende Leistung und ein in der Preisklasse hochwertig verarbeiteter Innenraum.
Der Akku könnte grösser sein. Dieses Manko ist aber zu verschmerzen. Mit aktuell 14.5 kWh pro 100 Kilometern Langzeitverbrauch im Winterbetrieb komme ich mit üblicherweise einer 80% Ladung während der Woche drei bis viermal zur Arbeit und zurück und lade für Wochenendausflüge gelegentlich auf 100%.
Gerade von einem 200 Kilometer Ausflug zurückgekehrt.
Jetzt kommt der nervige Teil.... das Laden ausser Haus. Eine undurchsichtigen Preisgestaltung, maximal kundenunfreundliche Wucher-Tarife im Bereich des 3-5 fachen der üblichen Privathaushaltstarife und der Notwendigkeit von mindestens 3 verschiedenen Ladekarten.
Der e Golf mit seinem Low Performance Lademanagement steht da leider sehr ungünstig da.
Eine 10 kWh Ladung am 100 Kilowatt Lader dauert dann trotzdem fast 18 Minuten und die 20 Rappen pro Minute addiert zum Strompreis ergeben dann 7-8 Franken für 70 Kilometer....
Von den Ladetarifen bei Ionity und Co möchte ich gar nicht reden.
Daheim geladen komme ich auf 3 bis maximal 3.5 CHF pro 100 Kilometer.
Eigentlich wollte ich mit dem e-Golf im Sommer bis in die Bretagne fahren. Da muss ich wohl nochmals über die Bücher....
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20 Antworten
In goingElectric habe ich gesehen, das auch in Österreich die ADAC ECharge Karte akzeptiert wird und der Tarif wie in D ist.
Zitat:
ganz oft kann man noch kostenlos laden bei Stadtwerken, schwedischen Möbelhäusern oder bekannten Discountern. So günstig bin ich vorher noch nie Auto gefahren.
Damit ist es bald vorbei, dem zu erwartenden Verhalten der wachsenden Anzahl E-Fahrer sei Dank
Einerseits bin ich froh darüber.
Ich lade an solchen Orten nur, wenn ich wirklich dringend Strom brauche. Da bezahle ich lieber und hab ne größere Chance einen freien Platz zu bekommen anstatt liegen zu bleiben - wie es mir bei IKEA beinahe schonmal passiert wäre.
Es sollte wirklich für Kunden sein, nicht für Schnorrer. Mein Vorschlag wäre sowas wie dass man einen Code in einer App scannt und nach dem Einkauf erneut scann. Für jeden Euro, den man eingekauft hat, bekommt man eine kWh geschenkt, den Rest muss man normal bezahlen.
Würde ich auch gut finden. Lidl hat eh schon eine LadeApp und die Lidl+ App, bei der ich an der Kasse mein Telefon scannen muss/kann. Durch den Scan könnte man dann einen rabattierten Tarif für den Ladevorgang bekommen.
bei einfachStromladen kann man seinen Einkauf bei Vertragspartnern mit einer Ladegutschrift abrechnen

