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Zuverlässiges Einsteiger Motorrad
Hallo zusammen,
ich habe Ende 2014 meinen A2 gemacht, bin dann ein Jahr gar nicht gefahren und fahre seit dem "Winter" 2015 auf einer Suzuki GS500E. Die habe ich freundlicher Weise aus der Familie geliehen bekommen, nur wurde sie nicht all zu gut gepflegt und hat deswegen ein paar macken. Z.B. da sie nie anspringt wenn man sie braucht... Aufjedenfall bin ich jetzt auf der suche nach einer eigenen Maschine.
Ich bin 1.68m groß und suche ein Motorrad nicht über 190 kg.
In der Fahrschule bin ich eine Honda CBF 500 gefahren, die hat mir gut gefallen aber da gibt es ja bestimmt noch mehr die passen würden. Da ich Ende des Jahres meine A Prüfung mache, dürfen es auch mehr als 46 ps sein. Müsste dann halt eventuell noch gedrosselt werden.
Mein Büdget liegt so bei 2300-2500€.
Vielen Dank schon mal für eure Hilfe.
Beste Antwort im Thema
Naja, das muss man dann nüchtern sehen. Die 190kg lassen sich leichter schieben / rangieren als die 230 / 250 /270kg / whatever. Ob das Ding liegt oder nicht, ist schlussendlich aber nur eine Frage der Schräglage im Stand. Auch 190 kg hält man im Normalfall nicht "mal eben so", zumal Moppeds ja die fiese Eigenschaft haben, umzufallen wenn man eben NICHT damit rechnet. Man muss also sowohl den Schreck verdauen UND das Mopped abfangen.
Daran würde ich es also primär nicht festmachen. Gegen Umkippschäden im Stand helfen crashpads oder Bügel einigermaßen gut, bei allem aus der Fahrt ist das Gewicht sowie ziemlich wurst, weil die Situationen kaum komplett vorhersehbar sind (sonst würde man sich ja auch nicht abledern).
Wichtiger ist, dass die Kiste passt und dir Spaß bereitet. Nur so fährst du viel und nur mit viel fahren kommt Praxis und Sicherheit und umso unwichtiger werden Sachen wie Gewicht etc.
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114 Antworten
Zitat:
@Guzzi97 schrieb am 1. März 2016 um 10:26:13 Uhr:
@Papstpower : naja, weiß nicht, eine Einspritzanlage ist "zuverlässiger",
solange sie relativ "neu" ist, aber, wehe dem, die Dicht-Gummi's, Einspritzdüsen,
etc. werden "alt".
Viel Spass beim revidieren, da liebe ich doch lieber einen Vergaser.. :)
Elektrik überschaubar, bestimmt, aber wei schaut dann mit den Dingen wie ABS-Stg.
etc. aus..da wirds schon schwieriger, die passende Diagnosesoftware zu bekommen..
Grüße
Wie sehen deine Erfahrungen beim PKW aus? Nach 20 Jahren mal einen O-Ring getauscht? Gegenbeispiel... in 20 Jahren hast du schon mehrfach den Vergaser saubermachen dürfen, Kohle für die Syncronisation ausgeben dürfen und schon XX Sätze Schwimmernadelventile erneuert. Ganz zu schweigen, wenn du eine neue Membran benötigst... Das dann gern 4x... Die Einspritzventile sind da noch lange nicht am Ende...
ABS... Wieviel neue ABS-Blöcke etc hast du schon beim Pkw tauschen müssen?
Die Diagnose ist heut teilweise über die Warnlampen möglich. Selbst wenn, dann schliesst die Werkstatt ihr Diagnosegerät an... Ob es was für Privatanwender gibt... Zumind. beim PKW gibts das schon lange...
PKW ist PKW. Kann man nicht vergleichen. Welches Mopped fährt schon mit demselben Motor 450.000 Km in 17 Jahren?
Ich hatte nie wirklichen Ärger mit irgendeinem Vergaser gehabt. Zumindest nichts Grosses.
Ansaugstutzen rissig, Düse losgerappelt, Synchro...kommt bei Einspritzern genauso vor.
Meine Erfahrung mit Vergasern: Funzt einfach. OK, bei mir stehen die Moppeds auch nicht jahrelang
unter einem Bettuch...
Es muss ja nicht um Laufleistung gehen. Die Vergaser altern beim stehen ja noch schlimmer als wenn sie fahren. Syncro beim Einspritzer? Sicherlich nicht so in dem Level wie beim Vergaser.
Und beim Motorrad nichts anderes als beim Auto...
Scheint mir eher die Angst zu sein, damit nicht klar zu kommen. Aber wo nichts ist...
Hat wer schon mal Ärger mit seinem Einspritzer gehabt? Ich lese wohl immer, dass Elektronik und Einspritzer nicht vom Laien reparabel sein sollen, aber wer hat konkret damit Probleme gehabt?
Irgendwie funktionieren diese Dinge einfach.
Ein zugesetzter Vergaser ist für den engagierten Schrauber gut zu reinigen und anschliessend wieder einzustellen, im Gegensatz zu einer defekten elektronischen Einspritzanlage. Das stimmt.
Für den durchschnittlichen Laien ist beides ein Fall für die Werkstatt. Die Reparatur bzw. Reinigung des Vergasers mag billiger sein, tritt dafür aber auch wahrscheinlicher auf.
Zitat:
@Vulkanistor schrieb am 1. März 2016 um 18:23:23 Uhr:
Ich lese wohl immer, dass Elektronik und Einspritzer nicht vom Laien reparabel sein sollen, aber wer hat konkret damit Probleme gehabt?
Aktuell fast 10 Jahre und über 110tkm alt. Nö, keine Probleme.
Wie gesagt, ich habe auch keine besonderen Probleme mit Vergasern.
Sollte man Einspritzer synchronisieren? Googelt mal 'Konstantfahrruckeln"
Tritt bei Vergasern nicht auf.
Zitat:
@TDIBIKER schrieb am 1. März 2016 um 18:33:13 Uhr:
Wie gesagt, ich habe auch keine besonderen Probleme mit Vergasern.
Sollte man Einspritzer synchronisieren? Googelt mal 'Konstantfahrruckeln"
Tritt bei Vergasern nicht auf.
"Konstantfahrruckeln" tritt bei konstanter Fahrt auf. Also auf einer langen Geraden. Ist somit eher ein norddeutsches Problem ;)
Die Diskussion mit den Einspritzern erinnert mich immer an die Glorifizierung des VW Käfers durch meinen Vater. Er meint immer: "Beim Käfer konnte man noch alles selber reparieren im Gegensatz zu den heutigen Autos." Meine Antwort darauf ist immer: "Ja, und man musste es auch, im Gegensatz zu den heutigen Autos."
Zitat:
@Vulkanistor schrieb am 1. März 2016 um 18:37:39 Uhr:
Zitat:
@TDIBIKER schrieb am 1. März 2016 um 18:33:13 Uhr:
Wie gesagt, ich habe auch keine besonderen Probleme mit Vergasern.
Sollte man Einspritzer synchronisieren? Googelt mal 'Konstantfahrruckeln"
Tritt bei Vergasern nicht auf.
"Konstantfahrruckeln" tritt bei konstanter Fahrt auf. Also auf einer langen Geraden. Ist somit eher ein norddeutsches Problem ;)
Kann ich nicht bestätigen. Mit meiner cbf1000 auf der bab, wie auch auf der landstraße nichts. Die vn900 musste ich 400km über die autobahn holen. Nichts... Landstraße ebenso...
Ich bin ja auch schon immer ein Fan des Scrambler-Konzeptes. Die Duc finde ich auch sehr gelungen, allein, sie ist mir zu klein. Aber wenn Du drauf passt.
Wichtig ist, die Saison nicht zu verpassen. So viele hat man nicht im Leben, als dass man locker auf eine verzichten sollte. ;)
Zitat:
@Papstpower schrieb am 2. März 2016 um 10:28:32 Uhr:
Zitat:
@Vulkanistor schrieb am 1. März 2016 um 18:37:39 Uhr:
"Konstantfahrruckeln" tritt bei konstanter Fahrt auf. Also auf einer langen Geraden. Ist somit eher ein norddeutsches Problem ;)
Kann ich nicht bestätigen. Mit meiner cbf1000 auf der bab, wie auch auf der landstraße nichts. Die vn900 musste ich 400km über die autobahn holen. Nichts... Landstraße ebenso...
Ich finde es arm, wenn ein Smilie nicht ausreicht, um ironische Beiträge zu erkennen.
..meine Moppeds hatten alle eine elektronische Zündung,
selbst meine Guzzi LM III hatte eine..
Da war nix mit irgendwelchen Kohlen & Kontakten :)
Ich fahre nu seit ca. 1980 Mopped von klein (XL 185) bis hinn zur
Katana 11er, hatte ich nie Streß mit den Vergasern. Auch heute nicht, mit
meiner 1991er NX650..die läuft und läuft und läuft und säuft ;)
Nicht so wie FX650er meines Nachbarn, sie läuft einfach nicht richtig,
ist wohl irgendwas "verkokt" durch unregelmäßige Bewegung des Bikes.
Technik, schön un gut, aber zuviel vor allem am Bike finde ich pers. unnötig :)
Ich will einfach nicht immer mit einem Diagnosegerät durch die GEgend fahren müssen
um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein, denn, ein Pannendienst kann uns nicht helfen.. :(
Aber zurück zum eigentlichen,
ABS ist mittlerweile schon fast ein "Muss", erst Recht für den Anfänder od. den sog.
Gelegenheitsfahrer ("Sonntagsfahrer"), einfach ein großes Plus an Sicherheit.
Grüße
Mein erste Motorrad hat Kontaktzündung und einen Bimetalblinker statt eines Relais.
Das ist zwar schön, wenn man mal gesehen hat, wie einfach sowas funktioniert, aber alle 500km mit der Strobolampe nachgucken, ob sich die Zündung auch nicht verstellt hat, weil sonst wieder Loch im Kolben, ist auch nicht erstrebenswert. Und der Bimetalblinker funktionierte nur bei laufenden Motor. Der zog soviel Strom, dass die Batterie das nicht allein schaffte.
Beim zweiten hatte ich auf einer meiner ersten, längeren Touren plötzlich ein Loch in der Vergasermembran. Drei Tage auf Ersatzteil gewartet.
Gute alte Zeit...;)
Zitat:
@Vulkanistor schrieb am 2. März 2016 um 11:10:49 Uhr:
Ich finde es arm, wenn ein Smilie nicht ausreicht, um ironische Beiträge zu erkennen.
aso^^ Bin gestern gefahren. 105km... Dabei fette 8km "Kurven"...
Zitat:
@Guzzi97 schrieb am 2. März 2016 um 11:21:29 Uhr:
Ich will einfach nicht immer mit einem Diagnosegerät durch die GEgend fahren müssen
um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein, denn, ein Pannendienst kann uns nicht helfen.. :(
Bis jetzt habe ich nur einmal einen Liegenbleiber gesehen. Es war eine Harleytruppe. 2x an der einen Maschine, 1x eine anderen...
Ansonsten habe ich noch keinen Liegenbleiber gesehen. Wenn dann starten die Kisten gar nicht erst...
Ein genuss, gestern den Einspritzer anzuwerfen. Nach zugegebenen 3 Sekunden war die Kiste an... Da bin ich mal gespannt, wie sich die 535er meines Kumpels verhält...