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Zuverlässiger Gebrauchtwagen gesucht. Max. 3000€, max. 125tkm, min. 90 PS

Themenstarteram 3. März 2020 um 10:49

Liebe Forumsmitglieder,

ich bin auf der Suche nach einem Gebrauchtwagen, der nur ab und an bewegt werden soll (Langstrecke). Um die Suche etwas weiter einzugrenzen, liste ich einige Parameter mal im Folgenden auf:

- Marke und Modell egal

- Kaufpreis bis max. 3000€

- Kilometerleistung bis max 125tkm

- Über 90 PS

- Diesel/Benziner

Wichtig wäre mir, dass die Folgekosten einigermaßen übersichtlich sind (Versicherung, Steuer, Ersatzteile, Kundendienst). Auch die Reparaturanfälligkeit ist ein wichtiges Kriterium. Ein "Groschengrab" möchte ich vermeiden.

Beim Durchforsten der Internetangebote bin ich auf den Mazda 6 (2002-2007), den Golf IV und den BMW 3er (E46) gestoßen. Was haltet Ihr davon? Habt Ihr andere Vorschläge. Könnt Ihr mir dazu ein paar Tipps geben?

Herzlichen Dank.

Beste Grüße

Frederik

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40 Antworten

Zitat:

@camper0711 schrieb am 9. März 2020 um 12:00:37 Uhr:

Zitat:

 

und wenn schon Händler, dann einer, der in seinem Inserat fettgedruckt betont:

Fahrzeug wird im Auftrag unseres Kunden angeboten

;)

Ja da kann man besonders beruhigt schlafen und gern nochmal 500€ Trinkgeld geben :D

Aus meiner Sicht kannst du Händler fast vergessen.

Habe zwar auch in letzter Zeit immer damit gekämpft und gedacht "ach sieht ja nicht so schlimm aus" aber habe da halt andere Erfahrungen gemacht.

Wenn man selber sucht, vorallem auf die Schnelle, wird man manchmal echt blind.

Daher ist es wirklich besser Jemanden drüber schauen zu lassen.

In dieser Preiskategorie würde ich die Finger davon lassen wenn die Autos bei einem Händler stehen.

Moin,

Quark. Du musst das beste Auto suchen, ob es dir Peter, Jürgen, Ali, One Getrude oder sonstwer verkauft ist egal.

Keine Ahnung kann jeder Verkäufer haben, bescheißen kann dich auch jeder Verkäufer.

Die einzige Antwort auf das Problem heißt: werde ausreichend schlau, gucke sehr genau hin und lebe damit, dass ein 3000€ Auto eben mehr als 60% seines Lebens hinter sich hat, also eben nicht alles wie neu ist.

LG Kester

Naja, so egal ist es dann eben nicht. Das Preisgefüge erlaubt es dem Ali (im Sinne von Kiesplatzhändler) eben nicht das gleiche Gut anzubieten, wie Oma Getrude. Global betrachtet.

Natürlich ist es egal, wer es am Ende verkauft, eher würde ich sagen, wollte er damit zum Ausdruck bringen, dass man seine Trefferwahrscheinlichkeit erheblich steigert, wenn man eben bei besagten Gruppen (nicht) kauft.

Moin,

In deiner Fantasie mag das so sein. Da der Ramsch-Kiesplatzhändler die Autos aber entweder im Paket kauft oder absolut lächerliche EKs bei Markenhändlern hat und der Markt das Preisgefüge vorgibt und nicht die geplante Marge egalisiert sich das.

Davon abgesehen ist es egal - weil das Ziel nicht die Maximierung des Gewinns von A, B oder C ist - sondern das Auto mit der besten Vorgeschichte und dem besten Zustand. Steht das eben bei nen Händler ist das so. Aber nur aus irgendeinem Ideologiegedöns 50-60% des Marktes gar nicht beachten ist schlicht blöd und führt im Zweifelsfall nur dazu etwas unnötig schlechtes zu kaufen.

Du kaufst eben ein Auto und nicht den Verkäufer.

LG Kester

Nö, das ist eben genau keine Phantasie.

Natürlich kann der Händler im einzelnen gerade das Top-Auto zum Top-Preis auf dem Hof stehen haben. Ausgeschlossen ist das sicherlich nicht.

Deine Ausführungen zu Preisgefüge und Marge gehen leider an der Realität vorbei. Aber sicher doch, diese "typischen" Exporthändler sind alles nur gesandte der Heilsarmee, die nur darauf warten, dass Oma Erna mit ihren 3000€ vorbeikommt, nur damit der Vorgang steuerlich höchst korrekt dargestellt wird und Oma Erna die Händlervorzüge (also bspw. Sachmängelhaftung) als kostenlose Dreingabe erhält. Gewinn fällt da natürlich auch keiner mehr an. Der Händler lebt alleine davon, dass das Verkaufen so viel Spaß macht.

Dass ich mir per se x% eines Angebots ausschließe (ich bezweifle die 50-60%*) ist eigentlich wurscht, bei einem Angebot, wo ohnehin 90-99% für die Tonne sind (zumindest in Relation aufgerufener Preis zu angebotener Leistung), B2C, sowie C2C.

*mobile zeigt da als Stichprobe für Autos 1500-3000€, sonst keine Kriterien, ein ziemlich ausgeglichenes Angebot. Beim Händler sollte man jedoch noch "im Kundenauftrag" und "nur für Export", sowie irgendwelchen dubiosen Geschäfte, welche am Ende zwar nach Gewerbe aussehen, dann aber von "Ali" privat im Kaufvertrag feilgeboten werden, subtrahieren. Ich würde das Gefüge eher bei 70-30 sehen.

Zu guter letzt: die Karren in dem Preisbereich sind erstmal alle gleich Scheiße, um es auf deutsch zu sagen. Die Perle muss ich finden. Das Angebot ist, mit adäquaten Suchrahmen, quasi unendlich groß. Es ist also egal, ob ich diese oder jene ausschließe. Es bleiben immer noch genügend übrig um die Perle zu finden. Einen der besser ist, werde ich immer finden, wenn ich nur lange genug suche. Da ist es egal ob ich "Ali", "grüne Autos" oder jene mit Radio/Kasette ausschließe.

Moin,

Danke dafür, dass du mich hin stellst, als wäre ich ein Trottel. Was bildest du dir eigentlich manchmal ein?

In dem Preisbereich bestimmt der MARKT den Preis, keine Kalkulation, keine Wirtschaftlichkeitsprüfung oder sonstwas. Aber muss ja so sein, wenn du meinst hab ich unrecht. Die 5 GW Händler in meinem Bekanntenkreis haben auch alle keine Ahnung.

Macht Mal weiter, ich bin raus. Kindergarten wie diesen kann ich mir sparen ...

Ohne Gruß ...

Kindisches Verhalten ist und bleibt... naja, irgendwie halt, kindisch...

Ich denke zu solch einem Auftritt braucht man nicht mehr sagen.

Männers,

Es sollte doch wohl jedem klar sein, dass man für 3000€ kein qualitätsprodukt, sondern meistens ein kackfass bekommt. Ausnahmen bestätigen die regel.

So eine möhre fährt mN bis sie die grätsche macht, im schlimmsten fall an tag 3.

Zitat:

@scooter17 schrieb am 9. März 2020 um 18:12:22 Uhr:

Männers,

Es sollte doch wohl jedem klar sein, dass man für 3000€ kein qualitätsprodukt, sondern meistens ein kackfass bekommt. Ausnahmen bestätigen die regel.

So eine möhre fährt mN bis sie die grätsche macht, im schlimmsten fall an tag 3.

Bei dem Wort "Kackfass" musste ich echt lachen :D

Aber man kanns drehen und wenden wie man will, am Schluss ist es genau das :D

Zitat:

@scooter17 schrieb am 9. März 2020 um 18:12:22 Uhr:

Männers,

Es sollte doch wohl jedem klar sein, dass man für 3000€ kein qualitätsprodukt, sondern meistens ein kackfass bekommt. Ausnahmen bestätigen die regel.

So eine möhre fährt mN bis sie die grätsche macht, im schlimmsten fall an tag 3.

Das sehe ich anders.

Das Risiko ist deutlich höher ein Kackfass zu erwischen, aber pauschal kann man das nicht sagen.

Kommt immer darauf an was man bekommt.

Habe vor fünf Jahren für 1400€ einen Polo 6N2 für meine Frau gekauft (1.4 60PS)

85.000KM gelaufen.

Die Karre rennt und rennt. Keine Reparaturen, nur Ölwechsel, Bremsen und einmal haben wir eine neue Auspuffanlage verbaut (250€).

Von außen sieht der mittlerweile echt scheiße aus, diverse Roststellen an türen, Schweller aber habe ich schon schlimmer gesehen.

Der wird nächsten Monat mal durchgecheckt, werde die Schweller mal bischen bearbeiten bzw. gucken ob es da gravierend aussieht.

Sollte das alles noch passen kriegt der kleine einen neuen Zahnriehmen und bischen Pflege.

Ist die Karosse auf hat er noch Resttüv bis Januar 2021 und wird dann verwertet.

Mein damaliger Golf 3 1.6 75PS, gekauft mit 200.000 km auf der Uhr, ebenfalls 1400€, der hatte auch kaum was. Schweller habe ich mal gemacht, ansonsten lief der.

Komischerweise haben meine Autos die um die 1000€ gekostet haben besser gehalten als die für 3000€ - 4000€.

Da habe ich schon ordentlich ins Klo gegriffen!

Bei dem Preis schaut man auch oft nach Autos die man sich eigentlich in der Preisklasse nicht kaufen sollte. (Bin da keine Ausnahme)

Natürlich kann man auch Glück haben.

Wenn ich aber wirklich nur 3000€ Budget habe und auch wirklich nicht mehr ausgeben kann hole ich mir lieber etwas noch günstigeres und habe Geld in der Hinterhand für Reparaturen.

@guruhu und @Rotherbach : Steht ihr in einer komplizierten Beziehung mit viel Gefühl und Hass zueinandner?

Liest sich ein wenig so als hättet ihr eine 10 jährige On/Off Beziehung miteinander

Zitat:

@Rotherbach schrieb am 9. März 2020 um 17:42:59 Uhr:

Moin,

Danke dafür, dass du mich hin stellst, als wäre ich ein Trottel. Was bildest du dir eigentlich manchmal ein?

Das ist schon ein verdammt hohes Roß, wenn man jede abweichende Meinung als Majestätsbeleidigung empfindet ;)

Ich bin der Meinung, dass Du in des Sache hier Recht hast und deine grundsätzliche Ahnung von der Materie wird jeder bestätigen können, der ein par deiner Beiträge gelesen hat. Aber abweichende Meinungen wirst auch Du schlicht hinnehmen müssen.

 

Zitat:

*mobile zeigt da als Stichprobe für Autos 1500-3000€, sonst keine Kriterien, ein ziemlich ausgeglichenes Angebot. Beim Händler sollte man jedoch noch "im Kundenauftrag" und "nur für Export", sowie irgendwelchen dubiosen Geschäfte, welche am Ende zwar nach Gewerbe aussehen, dann aber von "Ali" privat im Kaufvertrag feilgeboten werden, subtrahieren. Ich würde das Gefüge eher bei 70-30 sehen.

Wenn es darum geht, die Marktanteile der durch Händler angebotenen Fahrzeuge zu bestimmen (die ja bei der pauschalen Nichtbeachtung von Händlern durch das Suchraster fallen) dann ergibt es wenig Sinn, umgekehrt wieder die häufigen "im Kundenauftrag" verkauften Fahrzeuge wieder herauszurechnen.

Faktisch wirst Du die ja bei deiner "nur privat"-Suche dir auch nicht anschauen, weil die ja erst einmal bei einem Händler gelistet sind.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man auch bei Kiesplatzhändlern perlen finden kann. Wenn die billig im Paket brauchbare aber unbeliebte Autos aufgekauft haben, werfen die die auch schonmal wieder günstig auf den Markt.

Mein erstes selbst gekauftes Auto war ein 1996 Ford Scorpio Kombi vom Kiesplatzändler für 1.600 €. Damals gute 11 Jahre alt und laut Tacho 139.000 KM runter. Ob das stimmte? Möglicherweise, der geringe Wert der Karre lies mich zumindest vermuten, dass die Motivation zu einer Tachomanipulation da jedenfalls zuletzt eher gering gewesen sein dürfte.

Hat mich mit absolut vertretbaren Reparaturen 5 Jahre und über 100.000 KM treu begleitet. Ich hatte mal Gesamtkosten für das Fahrzeug (also exklusiv Treibstoff, Versicherung Steuern) von etwas über 3.000 € in etwas über 5 Jahren errechnet. Finde ich nicht so schlecht.

Schön fand ich seine Ansprache zum Thema Gewährleistung: "Aber nicht wiederkommen und meckern. Es sei denn, du bezahlst mir auch in einem Jahr mehr Geld nach wenn die Karre gut gelaufen ist"

Rechtlich natürlich daneben, menschlich und wirtschaftlich angesichts des Kaufpreises für mich in Ordnung.

Zitat:

@guruhu schrieb am 9. März 2020 um 17:00:23 Uhr:

 

Zu guter letzt: die Karren in dem Preisbereich sind erstmal alle gleich Scheiße, um es auf deutsch zu sagen. Die Perle muss ich finden. Das Angebot ist, mit adäquaten Suchrahmen, quasi unendlich groß. Es ist also egal, ob ich diese oder jene ausschließe. Es bleiben immer noch genügend übrig um die Perle zu finden. Einen der besser ist, werde ich immer finden, wenn ich nur lange genug suche. Da ist es egal ob ich "Ali", "grüne Autos" oder jene mit Radio/Kasette ausschließe.

Das mag zutreffen, wenn man bspw. im Ballungsraum NRW wohnt. Wohnt man in weniger dicht besiedelten Landstrichen und möchte zudem auch zeitnah etwas finden, wird es unter Ausschluss aller Händler eben nicht einfacher.

 

Zitat:

@scooter17 schrieb am 9. März 2020 um 18:12:22 Uhr:

So eine möhre fährt mN bis sie die grätsche macht, im schlimmsten fall an tag 3.

Das haben alle Fahrzeuge gemeinsam. Alle fahren, bis sie es nicht mehr tun... und das kann auch bei einem Neuwagen schnell der Fall sein.

Hat man etwas Geld in der Hinterhand und möchte einfach billig Auto fahren, bietet dieser Preisbereich einen nicht uninteressanten Vorteil: Einen Totalschaden oder ein Groschengrab kann man mit geringen Verlusten schnell wieder abstoßen.

Kauft man sich hingegen ein Fahrzeug für 6-10.000 € fällt es nach meiner Erfahrung manchmal viel schwerer, sich rigoros von einem Groschengrab zu trennen.

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