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Zuverlässig oder ehr Geldgrab?

Volvo S60 1 (R)
Themenstarteram 8. November 2020 um 0:02

Hallo, ich habe bisher immer Saab gefahren. Da mein Letzer jedoch endgültig sienen Geist aufgab und zu viel verbraucht hat, möchte ich mir nun einen alten Volvo zulegen.

Im Moment habe ich einen S60 D5, 163 PS Diesel, Bj 2002 im Visir.

Nun wollte ich fragen, ob er als zuverlässig gilt und welche Reparaturen bei den stolzen 320.000 km bereits gemacht worden sein sollten oder würde man bei dieser Laufleistung schon direkt abwinken?

Ich wäre euch echt dankbar für etwas Hilfte :)

VG Sven

Beste Antwort im Thema

Hallo!

Volvo ist nicht gleichzusetzen mit unkaputbar.

Entscheidend ist, welche Beziehung hatte der Vorbesitzer zu dem Auto.

Und dann sollest Du bedenken wozu Du das Auto brauchst.

Der D5 ist kein Stadtauto.

Der braucht in der Kalten Jahreszeit mal locker 10km um auf Betriebstemperatur zu kommen.

Ansonsten fahre ich seit 20 Jahren Volvo und seit zehn Jahren den D5 und würde es

immer wieder tun.

1000 km am Stück ohne dass dir alle Knochen weh tun, das ist Volvo.

Einen schönen Sonntag und bleib gesund

Frank

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Der S60 ist ein Langläufer bei entsprechender Fürsorge. Die Kilometer sind kein Thema wenn das Auto regelmäßig RICHTIG gewartet wurde. Fahrwerksmässig gibt es eigentlich keine Probleme bis auf knackende Halbachsen was aber ein bekanntes Volvo Problem ist. Man kann vieles selbst machen bei dem Auto was sehr vorteilhaft ist. Elektrk ist im Großen und Ganzen zuverlässig. Auf jeden Fall sollte der Zahnriemen gemacht sein, dann hast Ruhe Bei 320.000km werden wahrscheinlich, wenn nicht schon geschehen, beim Fahrwerk Arbeiten anfallen (evtl.Stabis,Dämpfer,Motorlagerungen,etc.). Kann, muss aber nicht sein. Teile bekommst zu guten Preisen in Erstausrüsterqualität im Netz. Was Dir aber kar sein muss ist, dass der S60 schon ein sehr elektronisches Auto ist und etliches was Elektronik betrifft den Gang zum Volvo Händler deines Vertrauens nicht erspart (Software aufspielen). Ein Schwachpunkt beim S60 ist die Verkabelung vom Kofferraumschloss. Die ist anfällig für Kabelbruch. Ist aber relativ easy zu tauschen und kostet beim Schrotter nicht die Welt. Diesel spezifisch gibt es sicher genug hier die Dir Tipps geben können, da ich den Benziner fahre und mit der Dieselmaschine keine Erfahrung habe. Aber die Motoren generell gelten als sehr robust. Sonst kann Ich Dir den S60 empfehlen. Tolles Auto.

Hallo!

Volvo ist nicht gleichzusetzen mit unkaputbar.

Entscheidend ist, welche Beziehung hatte der Vorbesitzer zu dem Auto.

Und dann sollest Du bedenken wozu Du das Auto brauchst.

Der D5 ist kein Stadtauto.

Der braucht in der Kalten Jahreszeit mal locker 10km um auf Betriebstemperatur zu kommen.

Ansonsten fahre ich seit 20 Jahren Volvo und seit zehn Jahren den D5 und würde es

immer wieder tun.

1000 km am Stück ohne dass dir alle Knochen weh tun, das ist Volvo.

Einen schönen Sonntag und bleib gesund

Frank

Themenstarteram 8. November 2020 um 10:07

Hallo. Vielen Dank euch für die Informationen und warmen Worte. Lt. Vorbesitzer ist er in einem sehr guten technischen Zustand, bis auf den Fensterheber Beifahrerseite (öffenet nur halb) und die nicht funktionierende Standheizung (was mich selbst auch nicht stört und sicher reparabel ist).

Ich brauche das Auto, um täglich 20km zur Arbeit zu fahren (hauptsächlich Landstraße). Da ich in Dresden wohne, möchte ich das Auto am Stadtrand abstellen und von dort fahren. Ab und zu kommt auch Langstrecke dazu (da ich zur Zeit die Bahn meide). Das einzige, was mich stört ist die sehr hohe Versicherung.

Euch ebenfalls einen schönen Sonntag und bleibt gesund. :)

Sven

Fensterheber kann eine Sache von Kalibrieren sein.....Da würde ich an deiner Stelle eher einen Benziner nehmen.... Der steckt Kurzstrecken besser weg

am 8. November 2020 um 10:46

Die "Standheizung" ist gleichzeitig ein sog. Zuheizer der dir ab ca.< 6° hilft das der Motor schneller warm wird. Daher hat es Sinn diesen zu reparieren.

Hi,

Für normalerweise 20 km Arbeitsweg würde ich auch eher einen Benziner empfehlen. Da wird der Diesel ja noch nicht mal richtig warm wenn es draußen knackig ist....

Gut um Dresden herum wird’s eh selten Winter, aber trotzdem...

Gruß der sachsenelch

(Auch jeden Tag in Dresden mit rund 30 km einfach)

Fahre täglich ca. 13km zur Arbeit. Mit 'nen Diesel in der 130PS Variante. Früher sogar nur 6km. Und den hab ich nun schon seit 17 Jahren.

Und es ist noch immer ein Genuss mit diesem Auto/Motor zu fahren. Der Motor ist einfach nur super in diesem Auto. Kein Vergleich zu den Motoren die viele andere Hersteller zu dieser Zeit auf ihre Kunden losgelassen haben.

Und vergiss das vor allem in DE gebetsmühlenartig wiederholte "Diesel ist nichts für Kurzstrecke". Diese alten Diesel haben nicht mal einen DPF der dabei zusetzen könnte und (auch deshalb) kein Problem mit Ölvermehrung. Also Kurzstrecke ist für die genauso problemlos bzw. problematisch wie für einen Benziner. Klar verbraucht auch der Diesel bei Kurzstrecke mehr als wenn man in Langstrecke bewegen würde. Das gilt aber auch für Benziner. Der Diesel verbraucht immer deutlich weniger als der Benziner. Und der D5 ist einfach toll.

Btw. damals waren Zahnriemen alle 160tkm oder alle 8 Jahre fällig. Also sollte dein Kandidat den 2 Wechsel schon hinter sich haben. Auf jeden Fall nachfragen.

.... es geht nicht um gebetsmühlenartiges herbeten von irgendwelchen Sachen. Fakt ist, ein Dieselmotor, der selten bis nie richtig warm wird, hat früher oder später Probleme. Egal ob mit DPF oder ohne....

Und die Betriebstemperatur ist noch lange nicht erreicht wenn vielleicht warme Luft aus den Düsen kommt, oder das Temperatur Anzeige Gerät (Thermometer nenne ich das mal lieber nicht) vielleicht auf Normal steht.

Es entsteht jede Menge Kondensat in den brennräumen und im Auspuff, der Kraftstoff wird nicht ordentlich verbrannt so lange der Motor noch kalt ist, dadurch ist der Verbrauch höher usw...

Man darf auch nicht vergessen, die Volvo Diesel sind zwar nicht die modernsten, aber mit den alten Vorkammerdieseln haben die genau nichts mehr zu tun....

auch sollte man nicht einen 1,6 er oder 2 Liter mit nem 2,5 Liter fünfzylinder vergleichen. Je größer der Motor desto länger braucht er zum warm werden....

Ihr könnt mir erzählen was ihr wollt, ein Dieselmotor der täglich zweimal 20 km bewegt wird, ist dafür völlig ungeeignet. Kann aber jeder machen wie er will....

Gruß der sachsenelch

Es geht um einen 2,4l Diesel. 2,5l hatte meines Wissens der alte Audi Block. Den darfst natürlich nicht in einen Topf werfen mit dem D5. Aber auch der wird bei 20km Fahrt schon warm. Im Motor sogar heiß :-). Kommt natürlich auch auf die Fahrweise an. Und der standardmäßig verbaute Zuheizer macht sein übriges.

Alles was du schreibst, gilt auch für einen Benziner. Okay, da der Diesel effizienter ist, braucht er bei gleicher Fahrweise halt geringfügig länger (wenn der Zuheizer hin ist). Wenn aber der Benziner in einer Gegend gefahren wird wo's z.B. um 5°C kälter ist, braucht der wieder länger. Und nein, Volvos gehen auch in nördlicheren Ländern wo's bedeutend kälter ist, nicht so schnell kaputt.

Also gibt es nun irgendwo "Fakten" aus denen man ableiten könnte, dass die Diesel weniger halten? Mittlerweile gibt es den D5 ja schon fast 20 Jahre. Und viele davon sind nicht nur auf Langstrecke gefahren worden. So wie z.B. meiner. Komischerweise liest man aber doch ziemlich selten von kaputten Motoren hier. Wenn das "Fakten" wären welche nur den Diesel zusetzen würden, wie passt das dann mit dem Faktum der doch relativ seltenen D5 Ausfälle zusammen? Oder ist's doch eher ein Marktinggeschrei der z.B. deutschen Autobauer + angeschlossenen Medien, welche zu der Zeit kaum konkurrenzfähige Diesel bauen konnten? Bei denen haben die Dieselvarianten im Gegensatz zu z.B. Volvo auch immer bedeutend mehr gekostet. Die wollten (konnten?) damals einfach keine Diesel verkaufen.

Die Betriebstempertur liegt zwischen 85 und 90 Grad,

Eun bißchen warm oder schon warm reicht da noch nicht.

Ich denke, es ist allgemein unstrittig, dass der überwiegende Betrieb unterhalb der

normalen Betriebstemperatur zu einem höheren Motorverschleiß führen wird.

Alle beweglichen Teile unterliegen der Reibung.

Das richtige Öl mit der richtigen Temperatur kann diese Reibung minimieren.

Den Ausführungen von Elchsocke stimme ich uneingeschränkt zu.

Zu bedenken gebe ich noch die allgemeinen Wirtschaftlichkeitsberechnungen

zwischen Benziner und Diesel. Im Kostenvergleich von Steuer, Versicherung und

Kraftstoffkosten, entsteht erst bei mindestens 10.000 Km Laufleistung im Jahr ein

Gleichstand. Erst darüber wird der Diesel günstiger.

Noch ein Tipp , ein seriöser Verkäufer hat kein Problem damit , dass der TÜV mal

drüber schaut. Dann bist Du auf der sicheren Seite.

Frank

Einen Arbeitsweg von 20 km einfach halte ich beim alten D5 für unproblematisch. Meine Frau fährt seit zehn Jahren ihren S 60 D5 zur Arbeit mit 24 km Entfernung. Inzwischen hat er 240.000 km auf der Uhr und läuft nach wie vor hervorragend. Der Ölverbrauch ist minimal und der letzte Öltest zeigt, dass die Einträge von Russ und Diesel im Motoröl gering sind. Ergo erfreut sich der Motor bester Gesundheit. Allerdings achten wir schon darauf, dass das Auto zumindest vier mal im Jahr auch auf der Langstrecke bewegt wird. Zudem wird der Motor im Winter per Standheizung vorgewärmt, sobald die Temperatur unter 5 Grad fällt.

Mich würde bei dem avisierten S60 viel mehr interessieren, wie viele Vorbesitzer er hat und ob die Wartungen regelmäßig durchgeführt wurden. Wenn die Historie nachvollziehbar und positiv ist und auch noch etwas Luft im Budget für mal kleinere Reparaturen existiert, dann sollte das passen.

Themenstarteram 9. November 2020 um 20:17

Nachmals vielen Dank.

Er soll 1850 Euro kosten, keine Sommerreifen.

Das Kombiinstrument soll einen Fehler in der Zeitanzeige haben, angeblich geht seit dem die Standheizung nicht.

Aber ich schätze, für den Preis (S60 D5 Premium) mit TÜV von diesem Monat sollte es ok gehen.

Bzgl. Diesel: Also mind. 4x im Jahr fahre ich schon eine Langstrecke von mehr als 200km.

Bin beides gefahren (alte Saab 900/9000 und Volvo S80, S60).

Von der Zuverlässigkeit her sind beide Marken imho recht vergleichbar. Die P2 Plattform hat natürlich mehr Elektronik und Komfortfunktionen, was nicht da ist kann auch nicht kaputt gehen. Das APC Steuergerät beim 900 ist aber z.B. auch 'ne Diva, und die DI Leiste beim 9000 geht auch gern kaputt.

Die Wirbelklappen beim Volvo Diesel dürften auch ganz gut mit der Ölschlammproblematik beim 9000 vergleichbar sein.

Im Vergleich zu anderen Herstellern sind beide ziemlich haltbar und spielen Laufleistungstechnisch in einer eigenen Liga.

Themenstarteram 24. November 2020 um 8:51

Vielen Dank. Ich habe ihn gekauft und sogar noch Sommerreifen dazu bekommen, da ich leider ein paar kleine Raparaturen vornehmen musste.

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