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Zur Wahl Forderung der Grünen Tempo 30 Innerorts noch aktuell ?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von xmisterdx
Unsere beiden Berufsproleten halten die Grünen für unwählbar... na und? Wen interessiert das?
Ich halte die CSU für unwählbar... das interessiert hier in Bayern, wo ich mich derzeit aufhalte, aber auch keinen für 5 Pfennig...
Und zu aller Letzt interessiert es den Trittin, wenn ihn so ein Stammtischprolet für unwählbar hält. Dieses tumbe Volk wollten die Grünen noch nie ansprechen mit ihrer Politik. Das ist eher was für den Seehofer mit seiner Populismus-Propaganda ;)
Nun xmisterdx auch für mich sind Grüne und Linke ebenso unwählbar, "Berufsproleten" welch Begriff,
Ja mit meiner Hände arbeit verdiene ich mein Geld, wenn das für Dich ein Makel ist und Du glaubst dass Tritins Grüne Uns Proleten (Arbeitende Klasse) mit ihrer Politik nicht ansprechen wollen, Gut so, das haben Sie imho schon erreicht :D
Wenn Du so "nett" bist und mich mit tumbem Volk persönlich (Aug in Aug) ansprichst wird meine Antwort Dir sicher nicht gefallen.
Und ja nochmal, solange Bayern mit seiner über 50 Jahre durchgehend schwarzen Regierung im direkten Ländervergleich richtig gut da steht (und das ist unbestritten) gibt es für Bayern echt keine Sinnvolle Alternative,
schlechtere schon, aber das muß nicht wirklich sein.
grüßchen Frank
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381 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Swallow
....
Nur Leider kann man mit einem einfachen Steuersystem - mit einer Flat-Tax gar - so schlecht umverteilen und noch schlechter Kapitalströme "steuern".
Ha, endlich mal einer, der das Problem verstanden hat. :D
Zitat:
Original geschrieben von Blubber-AWD
Zitat:
Original geschrieben von Swallow
....
Nur Leider kann man mit einem einfachen Steuersystem - mit einer Flat-Tax gar - so schlecht umverteilen und noch schlechter Kapitalströme "steuern".
Ha, endlich mal einer, der das Problem verstanden hat. :D
Es ist doch in der Tat so.
Es gibt im wesentlichen zwei Ansätze, was man mit Steuern erreichen will:
- das notwendige Geld für die notwendigen Aufgaben des Staates zu erhalten - das war's
- das notwendige Geld für die notwendigen Aufgaben des Staates zu erhalten + Gelder umzuverteilen um mehr Gleichheit (manche nennen es Gerechtigkeit) zu schaffen + über die Steuern Investitionen zu lenken - war's das?
Beiden liegt ein jeweils unterschiedliches Staatsverständnis zugrunde.
Zitat:
Original geschrieben von Swallow
Zitat:
Original geschrieben von posting24
... Und bezüglich der Unternehmenssteuer ist das auch nichts anderes:
Wer bekommt denn den Gewinn ausbezahlt? Aktionäre, die ohnehin nur in Aktien investieren können, weil sie Geld wie Heu haben. Wären die Steuern höher, würde man vielleicht weniger an die Aktionäre ausbezahlen, dafür wäre aber vielleicht auch der Anreiz höher sinnvoll zu reinvestieren oder Rücklagen zu bilden, denn darauf wird erst gar keine Steuer erhoben. Aber nein, wenn dann wieder eine Krise ist, lässt man sich die Kurzarbeit vom Staat ausgleichen und rühmt sich damit wie toll man die Krise gemeistert hat.
Wir können froh sein, daß es Leute gibt, die ihr Geld investieren statt es zu verkonsumieren. (dazu braucht man übrigens noch nicht mal "Geld wie Heu")
Wer hier die letzte Wirtschaftskrise nennt, sollte wissen, daß dieser eine Kreditklemme vorausging. Spätestens hier sollte dem aufmerksamen Beobachter die Wichtigkeit des Kapitals in unserer heutigen Wirtschaft klar sein.
Eine Neiddbatte ("Geld wie Heu" sage ich nur) ist hier absolut unangebracht.
Die Rendite, über die sich beispielsweise die Daimler Aktionäre erfreuen durften, lag übrigens bei knapp über 5% am Tag der Ausschüttung.
Darauf fallen dann aber 25% Steuer an.
Verkonsumieren wäre meiner Meinung nach noch deutlich wichtiger als Anlegen. Auf den Konsum fällt in aller Regel die Mehrwertsteuer in Höhe von 19 % (direkte Steuereinnahmen) und natürlich würde Konsum den Markt beflügeln. Was meinst du denn was Daimler Gewinn machen würde und Geld zur Finanzierung von Projekten und Anlagen hätte, wenn sich jeder, der das kann, einen Mercedes holen würde?
Macht man aber nicht, denn wofür 2 oder 3 Autos? Nein, man sitzt auf seinem Geld wie auf einem Heuhaufen, ganz ohne Neid gesagt. Warum eigentlich schon wieder diese Schiene?
Und warum legt man dieses Geld an? Weil man so spendabel ist oder doch eher weil man sein Eigentum, wenn schon nicht vermehren, doch zumindest halten will (angesichts der Inflation nur legitim)?
Hat doch alles seine Vor- und Nachteile. Eine Erhöhung der Kapitalertragssteuer habe ich doch gar nicht gefordert und eine Vermögenssteuer schon gar nicht.
5 % sind überdies, verglichen mit Spareinlagen auf der Bank, recht hoch, im Moment.
Ein zweiter Grund in Aktien anzulegen ist doch außerdem, dass man Zocken will. Die Dividende nimmt man gerne mit, aber wenn ich Aktien habe, dann will ich die liegen haben und dass sie möglichst steigen.
Ein Unternehmen kann seinen Aktienwert auch ohne Gewinn/ausgeschüttete Dividende deutlich steigern und seine Kreditwürdigkeit steigern. Oder liege ich hier komplett falsch?
Zitat:
Original geschrieben von Moers75
Bisschen Gewinn darf doch auch dabei sein, Entwickung heißt auch immer Risikoinvestition. Aus wie vielen Entwickungen entsteht ein Produkt - hier Medikament - dass es bis zur Markteinführung schafft und wie viele scheitern vorher?
Stimmt schon. Kein Gewinn, keine Investition und weil alles so gerecht zugeht auf dem Medikamentenmarkt, bekommt man in einer deutschen Apotheke auch Medikamente mit kyrillischem Aufdruck und deutschem Aufkleber darüber, quasi als Reimport.
Cut:
Diese politischen Themen sind ohnehin zu weitreichend, als dass man sie vollumfänglich hier erörtern könnte.
Eigentlich bin ich nur auf die "Reichensteuer" für "Spitzenverdiener" angesprungen, die ich so, auch selbst als Akademiker, nicht erkennen kann. Mag sein, dass man mit einer Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze in der GKV als "Spitzenverdiener" ordentlich draufzahlt. Vielleicht würde die Politik aber auch den Beitragssatz dann wieder senken? Wer würde dann am meisten profitieren? Richtig, (finanziell, in €) derjenige, der am meisten bezahlt (da konstanter Beitragssatz).
Immerhin ist beim Krankenkassensystem (allgemein bei den Sozialabgaben) ein gewisses Spiel vorhanden. Unendliche Gewinne sind dort gar nicht drin, hat man auch bei der Praxisgebühr gesehen:
Überschuss -> Abschaffung/Senkung
Diese Hintertür, über die Sozialabgaben (GKV-Beiträge) die Abgabenlast für Normalverdiener zu erhöhen, kann meiner Meinung nach nicht funktionieren.
Aber Hauptsache Panik geschoben und den Normalverdienern erneut eingeredet, dass sie die Verlierer sein werden.
Zitat:
Original geschrieben von posting24
Zitat:
Original geschrieben von Swallow
Wir können froh sein, daß es Leute gibt, die ihr Geld investieren statt es zu verkonsumieren. (dazu braucht man übrigens noch nicht mal "Geld wie Heu")
Wer hier die letzte Wirtschaftskrise nennt, sollte wissen, daß dieser eine Kreditklemme vorausging. Spätestens hier sollte dem aufmerksamen Beobachter die Wichtigkeit des Kapitals in unserer heutigen Wirtschaft klar sein.
Verkonsumieren wäre meiner Meinung nach noch deutlich wichtiger als Anlegen. Auf den Konsum fällt in aller Regel die Mehrwertsteuer in Höhe von 19 % (direkte Steuereinnahmen) und natürlich würde Konsum den Markt beflügeln.
Dieser (falschen) Ansicht liegt ein Denkfehler zugrunde. Nämlich der, daß bevor etwas produziert werden kann, keinerlei Kosten anfallen.
Dem ist aber nicht so. In unserer heutigen industriellen Gesellschaft, fallen teils enorme Kosten für ein Unternehmen an, bevor es überhaupt, das erste Auto, den ersten Rasenmäher oder das erste Radio zum Verkauf stellen kann.
Da der Endkunde wohl kaum bereit sein dürfte, für die Produktionsstätten, die Produktionsstraßen, die Werkzeuge (gemeint sind nicht Zangen oder Hämmer, sondern was in der Industrie unter einem Werkzeug verstanden wird) etc. in Vorleistung zu gehen, müssen diese unternehmerischen Kosten anderweitig gedeckt werden.
Wer nicht genug Eigenkapital hat, muß das über die Finanzmärkte tun.
D.h. entweder einen Kredit bei der Bank oder in Form von Anleihen direkt beim Investor aufzunehmen, oder sich Investoren als Teilhaber zu suchen - was die Finanzierung über die Ausgabe von Aktien bedeutet.
Ohne Banken, Kredit- und Kapitalmärkte könnten etliche Firmen gar nicht arbeiten.
Die letzte Wirtschaftskrise hatte als Auslöser lediglich daß der Interbankenmarkt - der Markt, wo sich Banken untereinander Geld leihen - zusammenbrach.
Das hat genügt bei uns 1,5 Jahre Kurzarbeit zu fahren.
Die restlichen Möglichkeiten, sich abseits von Bankenkrediten Kapital zu beschaffen, waren nicht mal betroffen. Trotzdem hat das schon gereicht.
Zitat:
5 % sind überdies, verglichen mit Spareinlagen auf der Bank, recht hoch, im Moment.
Da Risiko das ein Aktionär trägt ist auch höher.
Zitat:
Ein zweiter Grund in Aktien anzulegen ist doch außerdem, dass man Zocken will. Die Dividende nimmt man gerne mit, aber wenn ich Aktien habe, dann will ich die liegen haben und dass sie möglichst steigen.
Das ist sogar der Hauptgrund.
Und?
Zitat:
Ein Unternehmen kann seinen Aktienwert auch ohne Gewinn/ausgeschüttete Dividende deutlich steigern und seine Kreditwürdigkeit steigern. Oder liege ich hier komplett falsch?
Du liegst schon richtig.
Der Investor Warren Buffet, sieht es z.B. lieber, wenn Unternehmen keine Dividenden ausschütten sondern reeinvestieren.
Allerdings ist noch eine kleine Korrektur fällig:
Das Unternehmen kann den Aktienwert (Kurs) weder steigern noch senken.
Der Kurs wird nämlich allein über Angebot und Nachfrage der betreffenden Aktie bestimmt.
Zitat:
Original geschrieben von Swallow
Das Unternehmen kann den Aktienwert (Kurs) weder steigern noch senken.
Der Kurs wird nämlich allein über Angebot und Nachfrage der betreffenden Aktie bestimmt.
Nicht ganz! Positive Gewinnerwartungen, Bekanntgabe von Zukäufen oder die Erfindung neuer Technologien steigern den Aktienkurs.
Zitat:
Original geschrieben von freddi2010
Zitat:
Original geschrieben von Swallow
Das Unternehmen kann den Aktienwert (Kurs) weder steigern noch senken.
Der Kurs wird nämlich allein über Angebot und Nachfrage der betreffenden Aktie bestimmt.
Nicht ganz! Positive Gewinnerwartungen, Bekanntgabe von Zukäufen oder die Erfindung neuer Technologien steigern den Aktienkurs.
Auch nicht ganz.
"Positive Gewinnerwartungen, Bekanntgabe von Zukäufen oder die Erfindung neuer Technologien" haben Auswirkungen auf Angebot und Nachfrage.
Angebot und Nachfrage bleibt die Essenz.
Zitat:
Original geschrieben von Swallow
Wir können froh sein, daß es Leute gibt, die ihr Geld investieren statt es zu verkonsumieren. (dazu braucht man übrigens noch nicht mal "Geld wie Heu")
Das Problem ist aber auch dass man kaum ein Gefühl für Dimensionen hat was in Weltkonzernen für Summen fließen. Wenn da ein Konzern 1 Milliarde Gewinn gemacht hat, ist das viel? Ja, wenn er 1 Milliarde investiert hat und 100% Gewinn gemacht hat ja. Bei 100Mrd. bleibt gerade noch 1% Gewinn - Sparbuchnivau.
Wenn man mal alleine in der Autoindustrie guckt, Entwicklungskosten für ein komplett neues Modell gehen an wenn nicht über die Milliardengrenze. Also mal eben 1 Milliarde ausgegeben und noch nicht ein einziges Auto das im Werk vom Band gelaufen geschweige denn verkauft ist. Da sind wir genau bei dem "Wer soll's bezahlen".
Dass da nicht alles sauber und nur gerecht läuft ist auch klar. Aber wäre es umgekehrt gerecht wenn jemand investiert, Risiko eingeht, erfolgreich ist und dann Gewinn macht ihm den wegzunehmen weil Gewinn machen ist ja nicht gerecht? Man guckt immer gerne auf erfolgreiche Firmen wenn es um die typische Neiddebatte geht. Uh, haben die wieder Gewinn gemacht. Was ist mit den anderen?
Gutes Beispiel Nokia. Böse böse Firma, schließen ein Werk nur um noch mehr Millionen zu scheffeln. Wo steht das Unternehmen jetzt? Redet aber keiner mehr von.
IMHO ist aber eins der grundlegensten Probleme zukünftig - dauerhaft - die Bildungspolitik. Mit unserem Lebensstandard werden wir nie mit Lohnkosten von China, Indonesien, Bangladesch und Co. konkurrieren können und wollen. Wir können aber unseren Standort nur halten wenn wir uns mit anderen Qualitäten absetzen. Langfristig sind gut ausgebildete Fachkräfte ein extrem gutes Argument für einen Wirtschaftsstandort. Hier müssen Defizite dringend abgebaut werden.
Moin,
bei meinem Konsumverhalten stehen einige Konzerne bei mir auf der "roten Liste".
Zumindest die, mit denen ich eine schlechte Erfahrung gemacht habe und Nokia, weil sie deutsche Steuergelder kassiert haben und dann Arbeitsplätze vernichtet haben.
Zitat:
Original geschrieben von posting24
@NeuerBesitzer:
Eine Geldumverteilung von oben nach unten muss zwangsläufig irgendwie kommen, außer man findet sich mit der Realität ab:
- Deutschland ist in Wahrheit nicht pleite, die Vermögen decken nämlich den Schuldenberg (man kann also unendlich Staatsschulden generieren, denn diese sind durch die Vermögen gedeckt)
- zwangsläufig geht die soziale Schere weiter auf, aber den Geringverdienern geht es nicht wirklich schlecht, denn die Grundversorgung ist gesichert (anders als in Russland oder den USA)
Eine Frage wegen der Bemessungsgrenze oder auch bezüglich der Steuern:
Warum ist eine Steuerlast, die nicht nur konstant ist (hinsichtlich des Prozentsatzes) sondern sogar prozentual ansteigt je mehr man verdient, gerecht, wohingegen bei der GKV eine Beitragsbemessungsgrenze her muss?
Ja, die Leistung der GKV ist immer dieselbe, aber wie sieht es mit der Steuer aus? Fahren wir nicht alle auf denselben Straßen, atmen dieselbe Luft, besuchen die gleiche (wenn staatliche) Schule, müssen zur selben Behörde gehen, wenn wir ein Auto zulassen oder uns melden wollen?
Wer mehr leisten kann, der leistet mehr, das ist das Grundprinzip der Steuer. Beim Krankenversicherungsbeitrag gilt das nicht. Warum nicht oder warum wäre das ungerecht?
Ja, es ist ungerecht, wenn man als "halbwegs ausreichend" Verdiener plötzlich bei Geringverdiener-Niveau ankommt, weil einem selbst das Geld genommen wird, der andere jedoch aufstockt. Dass man das nicht mit einem gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 € gelöst bekommt, das ist doch auch völlig klar. Was bringt es einem Familienvater, wenn er 1.360 € im Monat verdient? Genau garnichts... Die verdient er bei Schwarz-Gelb aber auch oder gar weniger?
So, jetzt mal die Lösung auf den Tisch hier. Wen soll ich wählen, wer kümmert sich um die Probleme und zieht mir nicht hintenrum das Geld aus der Tasche?
Ganz einfach: Weil es intransparent ist. Wie erwähnt: Umverteilung hier, Umverteilung da, dann dort noch ein bisschen.....
Ja, eine Umverteilung ist gerechtfertigt und ok (bis zu einem gewissen Grad), aber diese sollte in EINEM System erfolgen und nicht in 50zig verschiedenen Systemen. Wieso also noch eine Umverteilung in Form der Höhe der KV-Abgaben ?! Diese seltendämlichen Vergleiche wie "da zahlt ja dann der Chefarzt genauso viel wie die Sekretärin..." zeugen doch nur von Dummheit oder von Populismus. was ist daran verwerflich wenn der Chefarzt "nur" so viel zahlt wie die Sekretärin in einem solchen System ? Ist der Chefarzt zwangsläufig häufiger krank ? Oder schwerer krank ? Oder verursacht eine Behandlung die er bekommt zwangsläufig mehr kosten ? Nein !
Was ist also prinzipiell falsch an einer "Kopfpauschale" ? Jeder zahlt den gleichen Beitrag. Für diejenigen (also z.B. eben die Sekretärin) für die dieser Beitrag im Verhältnis zum Einkommen überproportional hoch wäre kann und soll es ja durchaus einen Zuschuss geben... dieser kann aus den (Einkommens-)Steuereinnahmen erfolgen. Transparent ! Und jetzt ? Jeder zahlt einen etwas anderen Beitrag. Dazu gibt es dann auch noch Zuschüsse in den Fonds aus Steuermitteln...keiner blickt durch. Transparenz für den Patienten ? Fehlanzeige. Wobei ich mich auch Frage ob diese von diesen überhaupt gewünscht ist. Zahlt doch eh die Kasse. Was interessiert es mich wenn was es "das System" kostet wenn ich Montags morgens zum Arzt gehe weil ich noch ne Woche frei haben will. Einfach zu lösen. Jeder bekommt eine "Rechnung" (in Kopie) um zu sehen was und wieviel der Arzt abrechnet. Überhaupt die "armen Ärzte". Es gab ja mal (wieder) Diskussionen als es um Impfungen gegen Schweinegrippe ging und die Ärzte sich beschwerten dafür "nur" um die 50zig Euro zu bekommen. Nun, eine Impfung, in der Regel von einer gering bezahlten Arzthelferin durchgeführt und in 2 Minuten erledigt für 50zig EUR (reiner Arbeitslohn). Wenn das nicht weit aus mehr als genug ist.
Selbe Diskussionen bei dem Steuermodell von Kirchhoff. Die allerwenigsten haben es kapiert. Gleich wieder das Geschrei vom Chefarzt und der Sekretärin. Klar hätte der Chefarzt genauso viel bezahlt wie die Sekretärin. Aber eben nur bis zu der exakt gleichen Einkommenshöhe. Für jeden Cent den er er mehr als die Sekretärin bekommen hätte hätte er ja für diesen jeden Cent dann sogar überproportional mehr Steuern bezahlt als jetzt im linear-progressiven Tarif. Sicherlich hätte man sich hier über Anzahl und Höhe der Stufen unterhalten können um mehr Gerechtigkeit und Ausgleich zu schaffen.
Selbe Debatten beim Mindestlohn. Klar, gerechter Lohn für gerechte Arbeit ! Ich bin auch der absoluten Meinung dass jeder der Arbeitet mehr haben muss als einer der nicht arbeitet. Aber es gibt eben auch Mitmenschen unter uns die nun mal aus verschiedenen Gründen nun mal nicht eine Tätigkeit ausführen können die gut bezahlt ist. Für diese wird eben ein Niedriglohnsektor gebraucht. Oder andersherum: Jeder von uns ist bereit für eine bestimmte Leistung einen bestimmten Betrag zu zahlen. Klafft hier die Schere auseinander würden wir eben diese Leistung nicht mehr in Anspruch nehmen. Was hat also ein Niedriglöhner davon ? Richtig: Gar keine Arbeit mehr.
Zu Guter Letzt: Wer diese Probleme löst und wie..... ich kann es Dir auch nicht sagen. Mir bleibt im Endeffekt auch nur das Übrig wie jedem. Sich mit den Programmen zu beschäftigen, zu wissen dass nicht alles so kommt wie dort beschrieben weil Politik eben leider doch nicht immer so einfach ist wie wir das gerne hätten, und abzuwägen. Sind aber für mich schon Tendenzen eindeutig erkennbar die die Systeme in meinen Augen noch schlechter machen als diese hier und da schon sind dann entscheide ich mich für diejenigen bei denen die Tendenz eher dazu geht wenigstens den Staus quo zu erhalten.
Natürlich wird es immer einen Niedriglohnsektor geben, und die Begründung für einen Mindestlohn lieferst du doch gleich selber. Gerechter Lohn für gerechte Arbeit, wer Vollzeit arbeitet muss auch davon leben können und darf nicht noch HartzIV-Aufstocker sein weil es so ein Hungerlohn ist. Und klar wird es an einigen Stellen auch für den Kunden teurer - richtig so. Genauso wie er seine eigene Arbeit bezahlt haben will hat er auch die Arbeit anderer zu respektieren bzw. eben angemessen zu bezahlen.
Und was ist falsch daran wenn der Chefarzt mehr für die Krankenversicherung zahlt? Das ist doch eben das soziale, der Niedriglöhner der kaum das Essen bezahlen kann bei einer Kopfpauschale muss halt weniger zahlen. Ist doch sinnfrei erst die Kopfpauschale einzuführen weil angeblich gerecht und dann die Umverteilung über die Steuerlast oder Zuschüsse zu gestalten. Wird nur wieder kompliziert, ob Kopfpauschale plus Zuschuss oder Steuererleichterung oder einfach weniger Beitrag.
Im Grunde könnte man auch ganz simpel eine Pflicht zur GKV einführen, Beiträge ganz weglassen und das umrechnen auf den Steuersatz. Damit zahlen alle, diese "Bescheisserei" jung Geld zu sparen mit der Privaten und wenn es da teuer wird wieder zurück in die GKV hört damit auch auf. Wer will kann ja wie gehabt Zusatzversicherungen abschliessen.
Hinten scheisst die Ente - wie man das Kind nennt ist doch egal, entscheidend ist doch was Netto nach Steuer, Pflegeversicherung, Krankenversicherung usw.. zum Leben überbleibt.
Zum Kirchoff-Modell habe ich nur diese Grafiken gefunden, hoffe die sind korrekt, ich bin da auch nicht so ganz im Bilde, muss ich zugeben.
http://www.faz.net/.../...-reichen-profitieren-am-meisten-1260403.html
Es profitieren vor allem Spitzenverdiener (nochmals: ja, wer 80.000 € im Jahr Brutto hat, der gehört zu den reichsten 5 %) und somit frage ich mich wie man dies hätte finanzieren wollen.
Das Beispiel hier ist auch treffend:
http://www.faz.net/.../...uehrer-300-000-euro-zwei-kinder-1258730.html
Es gibt im Moment Steuerschlupflöcher, Abschreibungen etc., die Kirchoff dann abgeschafft hätte, gut.
Wenn ich mir jedoch ansehe, um wie viel dieser 300.000 € Geschäftsführer MEHR belastet worden wäre, trotz des Wegfalls von 114.000 € Abzügen vom zu versteuernden Einkommen, dann muss ich doch sagen, das ist schon krass:
2.000 €
Und das auch nur, weil man diesen mit den extremen Abschreibungen/Schuldzinsen extra so hingerechnet hat. Ohne diese wäre er wohl etwa 30.000 € im Plus gewesen.
Da muss man nur diese Rechnung weiterführen:
http://www.faz.net/.../...rater-80-000-euro-ledig-pendler-1255992.html
Wenn ich die oberen 3 Dezile um 3 bis 9 % entlaste, dann fehlen eben genau diese 3 bis 9 % Steuereinnahmen, da diese die Hauptsteuerlast tragen.
http://de.wikipedia.org/.../Einkommensverteilung_in_Deutschland?...
Und wo ist das Kirchoff-Modell gerecht?
http://www.faz.net/.../krankenschwester-36-000-euro-ledig-1250728.html
^^ Den Text dazu lesen. Die profitiert nur, weil sie im Krankenhaus wohnt, na prima.
Zum GKV-Beitrag:
Eine Kopfpauschale mit Zuschuss für Geringverdiener ist also einfacher zu handeln als eine konstante prozentuale Abgabe vom Bruttolohn? Und gerechter?
Nochmals:
Wir atmen alle dieselbe Luft, wir fahren alle auf denselben Straßen. Das lassen sich die Reichen gefallen? Dass sie mehr Steuern bezahlen, für dasselbe Lebensumfeld? Ja?
Aber bei der Behandlung von Krankheiten, wo man ohnehin mit einer günstigen Zusatzversicherung (die sich Geringverdiener nicht leisten können) sein Einzelzimmer und seinen Chefarzt bekommt, da muss eine Kopfpauschale her?
Welcher 100.000 € + Verdiener legt sich denn in 4-Bett-Zimmer (außer er will es genau so)? Das muss keiner haben. Für 50 € im Monat (eher weniger), ein Witz für diese Einkommensklasse, hat man sein Einzelzimmer.
Das hat alles nichts mit Neid oder gönnen zu tun, aber wie hoch müsste eine Kopfpauschale denn sein? 300 €/Monat und Bürger (ich gehe eher von 500 € aus)? Der Geringverdiener wird dann also wieder bezuschusst, dass er auf seine 150 € im Monat kommt? Wo zweigt man diese 150 € Zuschuss dann wieder ab oder schlägt sie drauf? Vor allem: Da es mehr Geringverdiener gibt (nur weil das Durchschnittseinkommen irgendwo bei 35.000 € liegt, heißt das nicht, dass auch 50 % der Bürger dies oder mehr verdienen), werden diese Kosten eben doch wieder den wenigen Besserverdienern angerechnet.
Wenn ich zwei Geringverdiener um 150 € entlaste, muss ich diese 300 € einem Besserverdiener aufschlagen und dann ist der mal eben bei 600 €/Monat.
Da man mit 1.000 € Brutto im Monat so gut wie keine Steuer bezahlt (43 € im Jahr hat mir der bmf-Steuerrechner ausgespuckt bei 12.000 € im Jahr, ledig, keine Kinder, SK1, 500 € Freibetrag), kann man sich eine Verrechnung der Kopfpauschale im Gesundheitssystem mit der Lohnsteuer ohnehin schenken. Wo sollte das außerdem transparent sein?
Irgendwie ist das ganze ohnehin sehr müßig, wenn man sich die "Normalverdiener" ansieht. Da geht es wie bereits erwähnt um 1 % hin oder her. Ob mir von 50.000 € Brutto im Jahr am Ende 500 € fehlen oder ob ich die mehr auf dem Konto habe oder bei 40.000 € die 400 €, das sind doch alles keine Beträge. Schön, wenn man sie hat, dann kann man beim nächsten Auto das größere Navi nehmen oder sich noch das eine oder andere nächstbessere Konsumgut holen, aber ich möchte einfach mal behaupten, dass 50 % der Arbeitnehmer in Deutschland unter diesem Einkommen liegen.
Gelernte Berufsanfänger liegen bei unter 25.000 € Brutto, das sind 12 € Brutto/Stunde. Völlig normal. Bei dann 1.250 € Netto im Monat macht es eben schon etwas aus, ob man 25 € mehr oder weniger verdient. Das ist dann der kleine Luxus nebenbei oder die 30 € Altersvorsorge/Unfallversicherung, die man sich dann eben doch leisten kann.
Zum Frisör geht jeder von uns, im Supermarkt kauft auch jeder ein und das Paket will auch pünktlich zugestellt werden und an der Tankstelle nerven uns zwar die Verkäufer mit: "Darf es auch noch ein Schokoriegel sein", aber wir kommen nicht ohne aus. Das sind die Dienstleistungen, die wir täglich in Anspruch nehmen, das sind die Normalverdiener. Erklärt mal einer diesen Leuten, dass ein Normalverdiener 35.000 € im Jahr verdient.
Und dann erklärt noch jemand dem Paketdienstmitarbeiter, dass er - mit einem Bruttoarbeitslohn von 50.000 € im Jahr - diese Dienstleistung nicht in Anspruch nehmen würde, wenn eine Paketzustellung statt 5 in Zukunft 7 € kosten würde.
Ich weiß nicht wer diese Löhne so extrem drückt und warum man mit mehr als genug Gehalt, Firmenwagen, etc. nicht gerne 50 € im Monat mehr hergibt, damit die Kellnerin in der Bar oder die Verkäuferin im Supermarkt, die beide 40 h in der Woche arbeiten ihre 25 € mehr hat...
Wahrscheinlich denke ich zu sozial und wie sagt der Leistungsträger so schön:
"Ich arbeite 80 h in der Woche, bin immer erreichbar, bin mir für nichts zu schade! Sollen die Geringverdiener doch auch mal diesen Fleiß an den Tag legen, dann kriegen sie auch mehr!"
Richtig: 8 h Supermarktkasse, danach noch 5 h Kellnern und schon können die sich auch die Sauna und den Mercedes leisten, irgendwann. Sollen sich nur nicht alle so haben! Viel klüger wären sie ohnehin, wenn sie lernen würden. Abendschule ist mit jedem Beruf vereinbar, genau, weil wenn ich einmal um 2 Feierabend habe und einmal um 8, kann ich natürlich immer pünktlich um 5 in der Schule sein. Und überhaupt: Hätte man in der Schule besser aufgepasst, denn das Schulsystem behandelt alle gleich, wir starten alle mit denselben Voraussetzungen in den Beruf.
http://www.textoptimierte-pruefungen.de/textoptimierte-pruefungen/
Immer schön leicht reden und an den 50 oder meinetwegen auch 300 € im Monat hängen.
Zitat:
Original geschrieben von posting24
Richtig: 8 h Supermarktkasse, danach noch 5 h Kellnern und schon können die sich auch die Sauna und den Mercedes leisten, irgendwann. Sollen sich nur nicht alle so haben! Viel klüger wären sie ohnehin, wenn sie lernen würden. Abendschule ist mit jedem Beruf vereinbar, genau, weil wenn ich einmal um 2 Feierabend habe und einmal um 8, kann ich natürlich immer pünktlich um 5 in der Schule sein. Und überhaupt: Hätte man in der Schule besser aufgepasst, denn das Schulsystem behandelt alle gleich, wir starten alle mit denselben Voraussetzungen in den Beruf.
Sehr überspitzt ausgedrück, aber im Grundsatz nicht ganz falsch. 5x 13 Stunden = 65 Stunden in der Woche. Schön. Dann würde die Dame in der Woche ca. 5 Stunden weniger arbeiten als ich im Mittel...
Vielleicht ist es bei Dir noch nicht angekommen: Von den > 80.000 € Spitzenverdienern dürfte kaum einer eine 35-Stunden-Woche haben. Aber das will der durchschnittliche Angestellte / Arbeiter ja nicht hören. Der geht lieber um 7 zur Arbeit, ist um 16 Uhr zu Hause und neidet dann dem Nachbarn seinen Mercedes / größeres Haus etc. Dass der Nachbar um 7 aber schon längst weg ist und erst abends um 9 wieder daheim ist, das blendet Mr. Durchschnitt aus...
Wo gibt es diese 35 h Woche? Und was verdient man dabei?
Wenn ich als Ingenieur 35 h/Woche arbeite und dafür 4.000 € Brutto kassiere zzgl. Boni, warum soll ich dann mehr arbeiten?
Klar, ich werde so nie der Großverdiener mit 100.000 € Brutto und 2 Häusern, aber es reicht locker für die Familienkutsche und das eine Häuschen im Grünen und meine Altersvorsorge.
Bei einem Facharbeiter mit 35.000 € Brutto im Jahr ist dasselbe der Fall. Der genießt dann eben die Freizeit. Ob diese Leute wirklich die schlimmsten Neider sind, wie du das hinstellst? Sie mögen anstrengend sein, weil sie ihren Garten pflegen und viel aus dem Fenster gucken und vielleicht sagen sie auch lautstark: "Herr Nachbar, ein Opel hätte wohl nicht gereicht?"
Nun gut, die kommen nicht viel weiter im Leben, aber es reicht dicke.
Nur:
Welcher Geringverdiener hat diese 35 h Woche? Könnte man überhaupt davon leben, wenn man 35 h/Woche arbeitet und 10 €/h bekommt? Das sind 1.400 € Brutto.
Ich denke hier werden schon wieder zwei Dinge durcheinander gewürfelt.
PS:
Wirfst du der Kassiererin/Kellnerin aus dem Beispiel eigentlich gerade vor, dass sie noch 5 h weniger arbeitet als du? Doppelte Rennerei, zwei Chefs, sicherlich 14 h am Tag außer Haus...
Aber gut: Sie hat ein Wochenende, das ein Selbständiger vielleicht auch mit Arbeit verbringt. Dann könnte sie doch lernen, sich fortbilden, wer hindert sie daran?
Zitat:
Original geschrieben von posting24
Wo gibt es diese 35 h Woche? Und was verdient man dabei?
Wenn ich als Ingenieur 35 h/Woche arbeite und dafür 4.000 € Brutto kassiere zzgl. Boni, warum soll ich dann mehr arbeiten?
So einen Ingenieur kenne ich nicht...
Zitat:
Klar, ich werde so nie der Großverdiener mit 100.000 € Brutto und 2 Häusern, aber es reicht locker für die Familienkutsche und das eine Häuschen im Grünen und meine Altersvorsorge.
Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss?
Zitat:
Bei einem Facharbeiter mit 35.000 € Brutto im Jahr ist dasselbe der Fall. Der genießt dann eben die Freizeit. Ob diese Leute wirklich die schlimmsten Neider sind, wie du das hinstellst?
Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus: ja. Pünktlich 16:00 Uhr Feierabend. Weiterbildung? Berufsbegleitendes Zweitstudium? Viel zu anstrengend, die Familie will ja auch noch was von einem haben. Aber dumme Sprüche kloppen, wenn man selbst dann die Früchte seiner Arbeit erntet und auf eine Stelle wechselt, wo man netto mehr verdient als vorher brutto...
Zitat:
Nun gut, die kommen nicht viel weiter im Leben, aber es reicht dicke.
...neiden es aber anderen, die die Chancen ergreifen und weiter kommen. Vermutlich weil man ihnen den Spiegel vorhält, dass es möglich ist...
Zitat:
Wirfst du der Kassiererin/Kellnerin aus dem Beispiel eigentlich gerade vor, dass sie noch 5 h weniger arbeitet als du? Doppelte Rennerei, zwei Chefs, sicherlich 14 h am Tag außer Haus...
Nein, aber es ist eine Möglichkeit, wie man auch mit geringer Qualifikation ein höheres Einkommen bewerkstelligen könnte. Das ihr dann vermutlich von den Kassierer-Kolleginnen, die keinen Zweitjob machen, geneidet werden würde...
Irgendwo treffen die Punkte doch alle zu, Pauschalisieren hilft nicht wirklich weiter.
Klar gibt es den Normalverdiener der nach einer 35h-Woche nach Hause geht und neidisch ist auf den Nachbarn der mehr hat und nicht sehen will wie viel der dafür tut. Es gibt aber genauso den Geringverdiener der es mit 2 Jobs so gerade hinbekommt sich und seine Familie durchzubringen, dem kann man nicht erklären "ja, der andere arbeitet auch sooo viel mehr als du". Beides gibt es und man kann beides nicht über einen Kamm scheren.
Zumal man oft ja auch mal den Lebensverdienst heranziehen muss. Der der mit 16 in die Lehre ging und schon Lehrgeld bekommt oder den der erst Abi macht, die älteren dann noch Zivi/Bund, Studium selber finanziert und dann erst 10 Jahre und mehr später an die Arbeit kommen. Mittlerweile ist man - auch aufgrund der Neiddebatte - so weit dass in der Lebensabrechnung ein Studium sehr häufig ein Minusgeschäft geworden ist. Dabei leben die meisten Studenten zwangsweise auf einem Niveau dass bei Sozialhilfe menschenunwürdig heissen würde. Aber wehe sie verdienen hinterher mehr ...
Zitat:
So einen Ingenieur kenne ich nicht...
In der Industrie bei den "Standard-Ingenieursstellen" nicht unüblich. Tarifvertrag, Betriebsrat, mehr Stunden darf nicht auf Dauer, .... Habe selber einige Ex-Studienkollegen die zufrieden in solchen Jobs arbeiten. Pünktlich zu Hause hat auch was. Und die deutlich höherbezahlten Posten sind nicht so zahlreich und mit mehr Arbeit verbunden. Man kann es heute auch als Ingenieur noch schlechter haben wenn man bei einem Dienstleister landet weil in der Industrie kaum noch Festanstellungen zu bekommen sind.
Es wird zwar viel von Fachrkäfte- und Ingenieursmangel geredet, aber real haben wir auch ein Problem dass ein hochqualifizierter auch angemessen bezahlt werden will. Ein guter Ingenieur fängt nicht für 35t€ im Jahr an, wer nicht mehr bezahlen will bekommt halt keinen oder nur die "zweite Wahl".