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Zukunft der Oldtimer
Hallo,
ich wollte mal gerne Eure Meinung zum Thema Zukunft der Oldtimer/Youngtimer vor dem Hintergrund des Klimawandels wissen. Ich meine wenn man zum Beispiel heute ein klassisches Fahrzeug hat das 20 Liter auf 100km verbraucht und die CO2 Bepreisung oder gar Budgetierung so massiv kommt wie das wahrscheinlich für das Klimaziel notwendig ist dann kann man dieses Fahrzeug quasi gar nicht mehr nutzen. Hinzu kommen evtl. Einfahrverbote oder gar noch Ablehnung oder Hass gegen den Fahrer (z.B. Umweltsau) Ich befürchte das dies einen massiven Einfluss auf speziell Youngtimer hat die noch nicht so hochpreisig sind und auch gerne mal gefahren werden.
Was denkt Ihr wo sich das in den nächsten Jahren hinentwickelt??
Gruß
Markus
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507 Antworten
Zitat:
@ToledoDriver82 schrieb am 23. März 2023 um 11:39:35 Uhr:
Mangelnde Teileversorgung... davon kann ich ein Lied singen:p
Ich auch. Aber nicht nur beim BMW. Sondern eher beim Omega. Es gibt keine Kühlerschläuche mehr und Tachowelle sowie Ritzel stehen auch noch im Kochbuch. Ich hatte dieser Tage ernsthaft überlegt, den Omi vielleicht doch in einen H fähigen Zustand zu versetzen. Aber auch hier das alte Thema: es kostet schlicht eine Stange Geld. Und dem Lackierer ist es egal ob das Auto Kult oder "nur" ein großer Kombi ist. Arbeit und Farbe kosten immer das gleiche...
Richtig...ich hab auch schon den doppelten Wert beim Coupé investiert und da ist noch keine Komplettlackierung dabei,die er aber nötig hätte um ihm Note 2 zu verpassen;) solche Dinge wie originale Kühlerschläuche sind ja fast noch harmlos,wenn es aber dann Funktions oder TÜV relevante Sachen nicht mehr gibt,wird's richtig Mist. Daher heb ich ja auch gebrauchte Teile auf, erstens reichen die im Notfall auch erstmal und zweitens, können solche Teile auch Muster sein,zur Not auch eins das dabei zerstört werden kann.
Ich entsorge auch nichts mehr. Wer weiß, wann man es brauchen kann und dann geht die Rennerei los. Habe dieser Tage einen M 40 Motor zerlegt. Im Grunde noch alles zu fairen Preisen zu bekommen. Nur wie lange noch....
Wenn vom Kumpel die Teile raus sind und das neue Regal steht,ist auch wieder mehr Ordnung:D alleine 3 Sätze Blinker, 8 Sätze Frontscheinwerfer (neu und gebraucht), komplettes Innenausstattungen,diverse Kleinteile, Karosserieteile, zwei komplette Motoren inklusive Getriebe usw
Zitat:
@dodo32 schrieb am 23. März 2023 um 11:27:14 Uhr:
… Aber nicht weil, wie der Kollege Setra vermutet, sich irgendwelche Leute bereichern wollen und die Szene mit hohen Preisen "zerstören" möchten, sondern weil so ein Fahrzeug sonst einfach nicht zu beschaffen bzw. wiederherzustellen ist.
Ich weiß, ich kenn doch die Situation.
Bei den alten Setra-S6-Bussen gab es vor vielen Jahren auch mal Streit, weil in der eigentlich eingeschworenen Gemeinde, die sich gegenseitig ausgeholfen hat, plötzlich die Ersatzteilpreise stiegen, nach dem man sich vorher gegenseitig ausgeholfen hatte. Und die Dinger waren schon immer knapp, kein Wunder bei ca. 1000 Stück gebauten.
Schon vor 20 Jahren sollte ich mal 1100DM für eine Abtriebswelle bezahlen. Eine!
Nachfertigen oder reparieren? Ich war bei GKN, die haben abgewunken, das ist schwierig und sauteuer, wenn man keine gewisse Stückzahl bestellt.
Auch ein Betrieb für größere Schiffsmotoren runzelte die Stirn. Wenn am Zapfen die Verzahnung abgegnabbelt ist, wird‘s schwierig. Das könnte man wohl per Auftragsschweißen und anschließendem Nachschneiden der Verzahnung irgendwie machen, dann erneut härten usw.
Da regiert jetzt der Markt und sorgt für absurd hohe Preise. Mondpreise eben, das ist nur eine fuckin‘-Antriebswelle … Der eine hat sie, der andere braucht sie … :(
Zitat:
@dodo32 schrieb am 23. März 2023 um 12:03:09 Uhr:
Ich entsorge auch nichts mehr. Wer weiß, wann man es brauchen kann und dann geht die Rennerei los. Habe dieser Tage einen M 40 Motor zerlegt. Im Grunde noch alles zu fairen Preisen zu bekommen. Nur wie lange noch....
Du beschreibst die Preistreiberei und deine eigene Rolle darin sehr treffend. Die Szene manövriert sich gegenseitig aus. Marktwirtschaft eben. :p
1.100DM? Auch wenn das heute in € wäre, wäre das für so ein Modell bei weitem nicht überteuert. Für mich.
Wäre froh das es überhaupt noch eine gibt.
Wenn ich dran denke das für einen e61 die Wellen bei 250 los gehen ist das für so eine altes seltenes Schätzchen doch gar nix.
Zitat:
@SETRAundMACAN schrieb am 23. März 2023 um 13:36:46 Uhr:
Zitat:
@dodo32 schrieb am 23. März 2023 um 12:03:09 Uhr:
Ich entsorge auch nichts mehr. Wer weiß, wann man es brauchen kann und dann geht die Rennerei los. Habe dieser Tage einen M 40 Motor zerlegt. Im Grunde noch alles zu fairen Preisen zu bekommen. Nur wie lange noch....
Du beschreibst die Preistreiberei und deine eigene Rolle darin sehr treffend. Die Szene manövriert sich gegenseitig aus. Marktwirtschaft eben. :p
Bei Deinem letzten Beitrag wollte ich eigentlich antworten, mei, so weit sind wir nicht auseinander. Einen Beitrag später, also der hier zitierte: :rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes:
Das Gegenteil ist der Fall. Die M 40 Motoren werden größtenteils entsorgt. Umso mehr aufgehoben wird umso geringer die Wahrscheinlichkeit, dass die Preise für bestimmte Teile irgendwann ins unermessliche steigen. Siehe weiter oben: Bedienteil Heizung E 21 => 350,-- Euro. Warnblinkschalter intakt => 100,-- Euro aufwärts
Zitat:
@KapitaenLueck schrieb am 23. März 2023 um 13:38:19 Uhr:
1.100DM? Auch wenn das heute in € wäre, wäre das für so ein Modell bei weitem nicht überteuert. Für mich.
Ja, Marktwirtschaft eben, und das macht solche Reparaturen teuer und es entstehen hohe Preise für die Fahrzeuge.
Vor 20 Jahren wurde eine Zeituhr (Handaufzug) für einen SL der 50er mit 1000DM gehandelt, was heute ist weiß ich nicht.
Ein Bekannter hatte so‘n Ding als Küchenuhr in einem selbstgebastelten Holzständer. Das war seine Art des Protests gegen die hohen Preise für alte Autoteile. :p
Ja, Marktwirtschaft - ist das so schlimm? :confused::rolleyes:
Kleines Angebot und große Nachfrage gibt eben einen höheren Preis. Das war in der DDR aber auch nicht anders. Einer hatte den Trabbi der andere nicht. Also entweder bezahlen und mitnehmen oder stehen lassen und laufen.
Dass es hier und da "schwarze Schafe" gibt, die mit der "Not" anderer Kasse machen, steht außer Frage. Die meisten rufen jedoch halbwegs faire Preise auf. Die Sachen mussten ja auch ausgebaut und gelagert, im Zweifel gereinigt und entrostet werden.
Dann gibt es Händler die auch Mehrwertsteuer abführen müssen. Ich bin auch nicht die Wohlfahrt mache aber stets faire Preise. Heißt: Wiederbeschaffungswert. Denn wenn ich es brauche hab' ich wieder die Rennerei. Beim Bedienteil war's nicht nur der Preis. Ich habe 2 Wochen verloren um überhaupt eines zu finden....
Sachen die ich doppelt oder dreifach habe,geb ich schon mal für ein sehr schmalen Taler ab und da ist mir dann die Anfeindungen "du machst die Preise kaputt" total egal. Ich geh immer von mir aus,wenn ich so etwas suchen würde, wäre ich auch froh über nen guten Preis,was andere oder der Markt aufruft,ist mir da persönlich total egal. Mittlerweile ist mir tauschen aber auch lieber wie verkaufen,ich hab einfach mehr davon. Und was ich auch sagen muss,es kommt stark auf die Person gegenüber an,wer mir generell unsympathisch ist oder gar blöd kommt,bekommt gar nichts, selbst wenn ich es 5x da hätte.
Hab aber auch schon einigen helfen können,nicht nur mit meinen Teilen sondern auch mit meinen Suchen, sowas ist für den Erhalt auch wichtig.
Zitat:
@ToledoDriver82 schrieb am 23. März 2023 um 15:34:59 Uhr:
Sachen die ich doppelt oder dreifach habe,geb ich schon mal für ein sehr schmalen Taler ab
Du möchtest nicht zufällig ins BMW Lager wechseln? :D:D:D
Zitat:
Und was ich auch sagen muss, es kommt stark auf die Person gegenüber an, wer mir generell unsympathisch ist oder gar blöd kommt, bekommt gar nichts, selbst wenn ich es 5x da hätte.
So mache ich es auch. Wir fragen generell aber erst untereinander, ob es jemand braucht. Ich kenne die Situation bei Mazda nicht aber Nullzwo, E 21, E 30 ist z. T. grenzwertig. :eek: Finde mal ein bezahlbares Fünfgang - ein Drama über das ich bald ein Buch schreiben kann :eek::eek:
Ich mach das mit Kumpels auch immer so, da hilft man sich schon mal wo man kann. Wobei wir wieder das Glück haben das die Technik so millionenfach verbaut wurde das man die wichtigsten Technikteile noch von diversen Aftermarketherstellern neu gibt. Da muss man sich eher selten mit irgendwelchen Gebrauchtteilen aus Schlachtern behelfen. Da fallen mir spontan nur so diverse Elektrikteile ein, aber der Kram geht auch nur einmal alle 100 Jahre kaputt, zumindest bei meinen Amerikanern. Probleme gibt es da nur wenn einer der Vorbesitzer daran herumgepfuscht hat was leider oftmals vorkommt :rolleyes:
Ich wäre gerne ins BMW Lager gekommen,aber 2018 fand sich kein brauchbarer E34 :p alle die ich mir angeschaut hatte, waren rostig und/oder zu teuer für das gebotene.
5 Gänge hatte der GD immer:D da ist es einfach. Aber zum Teil fehlt es an Ankerblechen für die HA mit Trommeln, gibt nichts mehr, gebrauchte sind meistens rostig,für 4WS und 4WD spezielle Teile sieht es richtig mies aus. Im übrigen auch so etwas,ich hab wohl den einzigen noch verfügbaren neuen Sebring ESD für den 4WD, selbst der normale wäre schon selten, trotzdem hab ich den nicht für einen extrem hohen Preis angeboten;)
Originale Blinker in neu fürs Coupé...nicht aufzufinden, Reparaturbleche...mit Glück mal Restbestände, Klimaanlagen... vergiss es,es gab Zeiten,da waren hintere QL nicht zu bekommen. Das verstellbare Fahrwerk,die Stoßdämpfer sucht man lange,wenn Mazda sie noch hätte, fast 700€ das Stück.
Und wie das früher halt oft so war,es wurden eher Großteile aufgehoben,alles andere entsorgt,heute sucht man sich dämlich bei genau diesen Teilen.
Sei froh das du keinen gekauft hast. Kumpel hat seinen letzten Jahr erst abgestoßen. Das Ding war ein Geldfresser vom Feinsten und das braune Gold das man der Marke mit dem Blitz so gerne zuschreibt mögen die BMW's aus der Ära mindestens genauso gerne. Nur da buttert man die Kohle halt rein, in den Opel nicht.
Nur hat Ihm das auch nix gebracht. Nachdem er schon einen 5-stelligen Beitrag versenkt hat, hatte er ein Einsehen. Den Wagen hat er dann für einen niedrigen 4-stelligen Betrag verscheuert weil natürlich keiner großartig Geld für so eine Baustelle ausgibt. Und an dem Ding hat er schon ganze zwei Winter durchgeschweißt, aber da kam halt immer mehr zum Vorschein. Wenn du da nicht einmal den großen Rundumschlag incl. auseinandernehmen und abmelden usw. machst wirst du dem nie Herr und ein fahrbares Auto braucht man dann doch. Witzigerweise hat er mit seinen Amerikanern jetzt deutlich weniger Stress und da schraubt er auch fleißig dran rum. Wobei vieles davon auch einfach "stört mich" ist und nicht "ist kaputt". Die meisten würden irgendeine leicht quietschende Spannrolle und ein sirrendes Kompressorpulley gar nicht bemerken.
