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Zufriedenheit, Perfektion und andere Car Hifi Themen!

Themenstarteram 3. November 2009 um 13:36

Hallo!

Ich beschäfftige mich mit dem Thema Car Hifi nun seit doch schon paar Jährchen und aus Freude und Spaß an diesem Hobby bring ich mir alles selbst bei. Natürlich hab ich auch mal klein Angefangen und startete sogar in diesem Forum, mittlerweile bin ich sogar schon dort wo ich mich nie gesehen hätte und erfreu mich an einem Stereodreieck, dass ich vorher gar nicht kannte. Dennoch kommen in Anbetracht des Aufwands und der Erfahrungen die ich über die Jahre gesammelt hab einige Theorien und Zweifel am Thema Hifi im Auto und möchte eine Diskussion (hoffentlich keinen Glaubenskrieg) starten und wäre über eure Meinung sehr erfreut:

1.) Die perfekte Anlage gibt es nicht!

Man kann zwar für sich Ziele festlegen und versuchen diese zu Erreichen, aber am Ende muss man immer irgendwelche Kompromisse eingehen um auch im Auto ein gewisses Maß an Perfektion zu erreichen.

Ich komme zu diesem Gedanken, weil auch wenn ich mal die Anlage so gut wie ich kann Einstelle (natürlich bin ich kein Profi), dennoch Einbautechnische Rahmenbedingungen im Weg sind um einen "perfekten" Klang zu erreichen. Allein die positions des Beins beim Autofahren kann einen Einfluss auf den Klang des linken TMTs haben, da die Wellen aufs Bein spielen und von dort eventuel zerstreut werden. Überall gibt es Glasscheiben an denen sich Hochtöner reflektieren können, diverse Sachen stehen im Weg und beeinflussen den Klang. usw. usw.

Außerdem eine Komponente die man nicht ausschalten kann: Wenn man alles "sehr gut" Einstellt im Stand, kann es im Fahrbetrieb wieder sehr Stark durch störende Nebengeräusche beeinflusst werden (Wind, Motor etc.). Man bräuchte ein lautloses Auto.

Mann kann all diese Dinge bekämpfen und gegensteuern, aber der Aufwand der dahinter steckt ist enorm und aus der Summe dieser Faktoren, behaupte ich dass eine perfekte Anlage nicht möglich ist!

(Auch logischerweise nicht, sonst würde genau eine Anlage jedes Mal bei allen Bewerben siegen und auch für immer siegreich bleiben)

2.) Die meisten die sich mit Car Hifi beschäfftigen sind nie zu 100% Zufrieden mit ihrer Anlage

Und wer wagt es den ersten Stein zu werfen? :D wer ist zu 100% Zufrieden? Es geht doch immer besser! Von Magnat auf Eton von Eton auf Brax usw. und auch wenn man das Maximum erreicht hat, bleibt die Neugier, wie es anders klingen könnte!

Für mich Fluch und Segen zugleich. Da man dauernd neues versucht und neues probiert, aber auch da es sehr frustrierend sein kann wenn man zu keinem vernünftigen Ergebnis kommt.

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28 Antworten

Zitat:

aber man kann ja nicht ein auto um ne anlage herum aufbauen

Das wäre nur Konsequent. ;)

Bei Metal kommts extrem auf die Aufnahmen an, die sind sehr oft nicht besonders schön. Hast du eine Referenzanlage für die Musik auf der sie wesentlich besser klingt?

Zum Beispiel finde ich dass Hihat und Crash sehr oft viel zu laut eingemischt werden. An der Anlage kann man aber nicht gegensteuern weil man gleich noch die Gitarren und Stimmen zurück nimmt wenn man am EQ die Höhen drückt. Man kann sich also nur zwischen Dumpf und nervigem Hochton entschieden.

Ebenso sind die Drums sehr oft recht leise aufgenommen und spielen nur dezent im Hintergrund. Für eine Konzertbühne gar nicht unrealistisch. Auf einer HiFi Anlage, die die Musik ja in unmittelbarer Nähe darstellt würde man aber erwarten einen Richtigen Schlag auf die Brust zu bekommen. Theoretisch könnte man den Frequenzbereich (60-100Hz) ein paar db anheben. ABER, damit hebt man gleichzeitig die Bassgittare an die dadurch völlig dröhnt...

Ich bin auch oft enttäuscht wenn ich richtig geile neue Musik hab. Also geiler Text, geile Melodie etc. aber Dynamik wie ne Kuh auf Valium.

Ich denke Metal profitiert noch deutlicher als elektronische Musik von einem hoch platzierten Mittelton. Deshalb kam für mich jetzt auch nur noch ein 3-Wege System in Frage.

Themenstarteram 1. Dezember 2009 um 22:11

du hast es zu 100% so beschrieben wie ich es erlebe! hab heute den gain an der TMT endstufe mal bissl mehr aufgemacht: für metal und harten rock ist es besser geworden, aber so wie du sagst, nicht das gelbe vom ei. andere musikrichtungen sind dafür eher dumpfer. also ich denk ohne mikro is das jetzt eher n tappen im dunklen!

hab für metal eigentlich keine refernzanlage, weil ich es selbst nicht sooo oft höre. Bin eigentlicher eher der fan elektronischer musik und chill out oder von sanften rock klängen alà The Script oder sachen die ähnlich wie Coldplay sind. die einzige refernz die wir haben ist der kangoo von meinem kumpel mit 4 original lautsprechern und ner dröhnröhre.... m.M.n. sind die lautsprecher irgendwie grausam vom klang manchmal, aber da es 10er sind die am armaturenbrett kommt doch einiges direkt an und durch die permament eingeschaltene loudness ist auch genug substanz da.... natürlich dröhnt es wie du es beschrieben hast ohne ende, aber es klopft auch bisschen in der brust, es ist halt fetzig und man kann solche musikrichtungen damit wirklich hören!

bei mir hingegen is es eher aufs schönhören getrimmt, und bei meiner musik geht dann hier und da gut die post ab!

und ja es stimmt, bei metal sind manche produktion extrem schlecht! Hatte mal etwas hochwertigeres von einer gothic band und das war dann auch nicht zu verachten! aber wie gesagt, das meiste ist teilweise grottig!

am 3. Dezember 2009 um 7:02

Ein Referenzanlage wäre eine Gute! home Anlage - damit du weißt wie die qualität der Aufnahme ist. Es geht nicht draum zu wissen wie es auf dem Küchenradio oder einem Kangoo klingt.

 

Eine Refernz ist immer das Bestmögliche! deshalb heißt ja Refernz.

Themenstarteram 3. Dezember 2009 um 11:40

das "bestmögliche" was ich zur verfügung hab steht beim vater im wohnzimmer, aber der hört halt eher ganz andere sache... 70er rock, JU-Rock jazz, blues und vieles was ich selbst weniger höre.

aber mal ehrlich: für jemanden könnte es auch eine refernz sein, dass es so klingt wie in der disco! was den klang in discos betrifft so find ich das ganze nicht immer angenehm...

am 3. Dezember 2009 um 12:15

Zitat:

Original geschrieben von Tripple G

Ein Referenzanlage wäre eine Gute! home Anlage - damit du weißt wie die qualität der Aufnahme ist. Es geht nicht draum zu wissen wie es auf dem Küchenradio oder einem Kangoo klingt.

Völlig richtig.

Zitat:

Original geschrieben von Tripple G

Eine Refernz ist immer das Bestmögliche! deshalb heißt ja Refernz.

Jein. Referenz ist für mich das, woran es sich zu messen gilt. Das ist in aller Regel nicht das Bestmögliche, sondern "nur" das Beste, was zur Verfügung steht. So können und dürfen bei mir auch meine T+A-Lautsprecher als Referenz herhalten, auch wenn es die kleinsten und billigsten der Criterion-Serie (T70, UVP 999,-/Stück) waren.

Eine Referenz ist einfach nur ein Bezugspunkt mit dem man vergleicht, bzw gegen den man misst. Das hat erstmal nichts mit gut oder schlecht zu tun. Wenns um Qualität geht vergleicht man ja in der Regel mit dem Besten das man kennt. Daher wohl die Deutung Referenz = das Beste.

Ich meinte nur obs es eine Vergleichsanlage gibt auf der die Musik deutlich besser klingt. Wenn ja, könnte man eine unglückliche Aufnahme ja ausschließen. Aber daran hängts bei Metal leider viel zu oft...

Was ich noch vergessen hatte, härter trennen hilft wenn das möglich ist. Also den Sub und Front mal mit 18 oder sogar 24dB/Okt trennen, den Sub dann vll sogar n bissel höher als 80Hz spielen lassen, mit so ner steilen Flanke wird er auch mit 100Hz noch nicht gleich ortbar. So kann man der Drum vll ein bissel mehr bumms geben. Aber sehr viel Bassüberhöhung ist damit nicht mehr drin, sonst rumpelts scheinbar unabhängig von der Musik aus der Front.

Beim Hochton müsste man halt mal mim Messmikro schauen obs da irgendwo Ausbrecher gibt die man mit einem EQ drücken kann.

Themenstarteram 3. Dezember 2009 um 23:42

also stereo referenz ist die kleine zimmer anlage, aber da is halt HT und TMT auf einer eben, das ist im auto wieder ganz anders. dafür fehlts zuhause der woofer. also in dem kangoo macht die musik einfach mehr spaß! ich finde sowas sollte ein hauptziel sein, weil extrem perfekten klang kannst im auto eh nie haben, also sollte man wenigstens den spaß nicht vernachlässigen und spaß bei so ner musik ist, dass es einfach fetzt ohne das dabei irgendwelche höhen einem das ohr zerreisen.

ich bin derzeit wieder am verpolungstesten! jedoch tut sich gerade im hochton beim iasca phase-check track recht wenig. also ich hör das per ohr nicht gut raus! auch zuhause nicht! im tmt bereich ziehts die stimme stark nach rechts.

ein patentrezept, um unzufriedenheit mit der eigenen anlage zu generieren:

LIVEMUSIK (nicht elektronisch) ;)

ein gutes lehrstück ist immermal wieder, jemandem mit ner geige oder gitarre zu zuhören, und wenner nur im bahnhof steht.

die dynamik eines schlagzeugs kriegste mit ner anlage fast nicht rüber..

was auch immer du im auto hast, danach isses gefühlt weniger wert :)

iheartmazda, was du beschreibst klingt weniger nach 180° pase sondern eher nach reflexionen und auslöschungen/überhöhungen.

es ist zwar immer einen versuch wert aber in der regel kannst vu verpolen was du willst, es wird eher verschlimmbessert.

abhilfe schafft da nur die neuausrichtung/umpositionierung der chassis.

was im auto in der regel begrenzt nur möglich ist, bzw. mit meisst grossem aufwand.

gerade wenn du sagst, dass die stimme nach rechts zieht, klingt das nach frequenzselektiven überhöhungen (reflexionen bzw. mitschwingente teile).

ich behaupte mal, mit deinem center und der bühnenabbildung schwächelts dann auch ein wenig?

bizzele was kannst du noch raus holen, indem du die weichen der rechten und linken seite je anders abstimmst. vollaktiv ist da einfacher.

es kann sich lohnen, die trennfrequenzen etwas überlappen zu lassen oder auch leicht auseinander zu ziehen.

im kickbassbereich lässt sich einiges rausholen mit ner chebychev-abstimmung nebst steilflankigem hochpass (chebychev überschwingt leicht, kann dabei aber auch lebhafter klingen).

eiin guter tip ist auch immer, den hochtonbereich nicht ZU steil abzutrennen.

besser in bessere HT investieren.

über die läuft schliesslich ca 90% der musik. ;)

aja: je weiter du die HT "deplatzierst", desto tiefer wollen sie abgetrennt sein, sonst langts grad noch für techno. :)

ich probiere gerne und viel mit konventionellen home-hifi chassis, zumindest im kick- bis mittenbereich, mit echt guten erfahrungen.

viele grüße

Themenstarteram 7. Dezember 2009 um 12:26

Zitat:

Original geschrieben von matze_berlin

iheartmazda, was du beschreibst klingt weniger nach 180° pase sondern eher nach reflexionen und auslöschungen/überhöhungen.

es ist zwar immer einen versuch wert aber in der regel kannst vu verpolen was du willst, es wird eher verschlimmbessert.

abhilfe schafft da nur die neuausrichtung/umpositionierung der chassis.

was im auto in der regel begrenzt nur möglich ist, bzw. mit meisst grossem aufwand.

naja, also polung macht schon einiges aus!! man darf das auf keinen fall unterschätzen. eine verpolung der beiden TMT um 180° kann schon den ganzen subwoofer bereich ruinieren. das kann aber leider auch die umpolung der hochtöner auch! aber wie du es richtig sagst, es ist nicht nur die polung...

"gerade wenn du sagst, dass die stimme nach rechts zieht, klingt das nach frequenzselektiven überhöhungen (reflexionen bzw. mitschwingente teile).

ich behaupte mal, mit deinem center und der bühnenabbildung schwächelts dann auch ein wenig? "

das lag aber am IASCA verpolungstest, "inphase" ist die stimme auf genau einem punkt!

 

"eiin guter tip ist auch immer, den hochtonbereich nicht ZU steil abzutrennen.

besser in bessere HT investieren.

über die läuft schliesslich ca 90% der musik. ;)

aja: je weiter du die HT "deplatzierst", desto tiefer wollen sie abgetrennt sein, sonst langts grad noch für techno. :) "

wie meinst das mit deplazieren? abstand HT-TMT?

 

also pegel zwischen den chassis abstimmen ist auch wichtig.

 

Wo in der Thread-Überschrift auch "Zufriedenheit" steht: Wie zufrieden seid ihr eigentlich mit folgenden Punkten:

 

- Klangqualität bei Abspielen vom MP3 und WMA-Dateien?

- Übersichtlichkeit und Bedienerfreundlichkeit des Radios/HU bzw.der Anlage?

- Verständlichkeit der Bedienanleitung?

- Support des Herstellers?

 

Habe mir gerade ein Alpine 9886R HU (Headunit="Autoradio", für alle Nichtfachleute und "Non-English-Native-Speakers") gekauft, eingebaut gleich beim Fachhändler, wo bestellt wurde. Ging auch ruckzuck.

Service beim Fachhändler (in M´Gladbach-Rheindahlen): sehr gut

Zuhause dann mordsmässig enttäuscht.

Radioempfang: sehr gut (Golf IV mit üblicher Kurz-Dachantenne, verglichen mit Empfang der Vorgängergerätes))

Klang: Radio und CD: anstandslos (mir fehlt aber auch der Vergleich, kann nur mit dem vorherigen Gerät Alpine TDM 7554 mit CD-Wechsler vergleichen, technisch über 10 Jahre alt)

Abder dann: Habe mir etliche CD´s mit Mediaplayer ins WMA-format konvertiert. Das nur max. 192Kbit möglich sind, steht irgendwo klein in der Bedienanleitung und war mir nicht bekannt. Da ich eh nur im Auto Musik höre (Pendler) und auch keinen iPod oder anderen MP3-Player benutze, habe ich mich mit diesem Thema vorher auch nie beschäftigt. Dachte, ich könnte, das WMA-Format, verlustfrei konvertieren und abspielen.

Die Klangqualität der Dateien ist, verglichen mit Original-CD-Klang, einfach nur besch...eiden.

Was war ich froh, dass ich darauf geachtet habe, wieder eine HU mit Wechslersteuerung zu bekommen. Ein paar Tage später dann wieder Wechsler erstanden (in der Bucht, weil die Neupreise, beachtet man, was denn eigentlich an Technik in so einem Wechsler steckt und wo die Preise noch einige Jahre früher lagen, einfach nur unverschämt sind).

Zudem: Bedienanleitung besteht nur aus Minimalanleitung für einige Grundfunktionen. Komplette Bedienanleitung nur auf mitgelieferter CD-ROM. Klasse! Vor Gebrauch mal eben 49 Seiten ausdrucken. Printversion ist gegen Gebühr zu beziehen.

Danke auch vielmals!!

Menü auf dem Radio: nur in Englisch. Nicht, dass ich mit der englischen Sprache Probleme hätte, aber - verdammt nochmal - wir sind hier in Deutschland, und ich muss mir doch nicht wegen so´nem Scheissradio auch noch ein Dutzend Wörterbücher und Fachbücher zulegen. Mir reicht der Blödsinn, mit dem ich mich auf der Arbeit rumschlagen muß - EU-Richtlinien, FDA-Richtlinien etc.

 

Bedienerfreundlichkeit/Tastenfeld der HU: Nach Studium der Anleitung brauchbar, verglichen mit dem intuitiv bedienbaren TDM 7554 jedoch bescheiden.

Drucktasten am unteren Rand des Bedienteils für Radiostationen und Wechsler sind zu klein, Beschriftung schlecht ablesbar.

Schriftgröße der angezeigten Titel etc. auf dem Display könnte größer sein, dafür ist die eingeblendete CD bzw. stilisierte USB-Stick nervig, überflüssig und verkleinert nur die nutzbare Displaygröße.

Die Beleuchtung der Tasten ist stufenweise dimmbar, die Stufung allerdings zu gering, und auf "blau" gestellt ist selbst die kleinste Stufe derart grell blendend, dass ich die zweifarbige Variante eingestellt habe.

Diebstahlschutz: besteht nur aus dem abnehmbaren Bedienpanel. Absolut vorgestrige Lösung. Das Herausnehmen und Einlegen ist derart fummelig, daß es in der Praxis kaum einer macht. Zudem machen die entsprechenden Bauteile keinen soliden Eindruck.

Fernbedienung: liegt dem Gerät bei. Das Ding ist quadratisch, praktisch, gut? Nee. rechteckig. Mal fühlt nicht, ob man es richtig oder auf dem Kopf gestellt in der Hand hält. Bei Fahrten im Dunkel unbrauchbar, am Tage nicht "blind" bedienbar.

Das Teil taugt meiner Meinung nach einfach nicht.

Insgesamt war der Kauf ein Reinfall. das - voll funktionsfähige - Altteil verrichtet jetzt leider im Auto meiner Schwester seinen Dienst.

Für mein P99RS:

-Klangquali ist selbst von MP3 (320kbit/s) noch zehnmal geiler wie eine Audio CD von jeder anderen HU die ich bisher an meiner Anlage hatte. Auflösung und Dynamik sind der absolute Wahnsin. Und ein Grundrauschen ist selbst mit Volume auf Anschlag und Ohr am LS nicht wahrnehmbar. (mit Eton PA. Mit Xetec Xircuit ganz leichtes Rauschen, kommt dann wohl von der Stufe)

-Übersichtlichkeit mit iPod ist genial, ich wüsste gar nicht was man besser machen könnte, alles wie am ipod slebst. 4000 Titel drauf und es dauert maximal 10 Sekunden bis man den richtigen gefunden hat. Meinen Pod habe ich nur fürs Auto, weil das viel übersichtlicher ist als einfacher USB Speicher. (Gebrauchte Pods älterer Generationen gibts bei ebay fürn Appel und n Ei.

Ich hab mal ein Foto gemacht...oder versucht, scharf hab ichs im Halbdunkel der Garage nicht bekommen und mit Blitz spiegelt die Glasfront zu sehr.

Am Radio Tuner gibts ja nicht viel zu bedienen, eigentlich wie bei jedem Radio: hoch/runter Speicherplatz Wahl, Rechts/Links Suchlauf.

- Die BDA ist wie immer bei Pioneer nicht so mein Fall...vll. Geschmackssache... ;) Wer gerne 10 Sätze um den heißen Brei herum liest ist hier richtig. Es liegen einige gedruckte BDA in allen möglichen Sprachen bei. Im Deutschen manchmal eine etwas -zu deutsche- Wortwahl (oder sogar Wortschöpfung). Die Einstellungen auf englisch mit der entsprechenden BDA zu machen ist zum Teil leichter verständlich.

-Support, musste Gott sei Dank noch nicht getestet werden.

-Diebstahlschutz: Seriennummer, abnehmbares Bedienteil, automatisch selbst entriegelnd und nervig piepsend bis es abgenommen wird wenn man den Wagen abstellt. (Alles auch abschaltbar). Aufstecken: 100% fummelfrei, geradeaus dran drücken.

-Menuführung, Deutsch und in zig anderen Sprachen wählbar. Extrem übersichtlich weil völlig minimalistisch.

-Bedienbarkeit ebenso minimalistisch, es gibt nur 5 Tasten und effektiv braucht man davon nur 2...einfacher gehts nicht. Beschriftung egal, braucht man nicht und die Tasten heißen sowieso nur "B" und "D" :). Aber sehr gut lesbar weil sehr gut beleuchtet.

Einzig das Multifunktionsrad macht mir ab und zu mal Probleme. Um ganze Alben oder Interpreten zu wählen muss man es kurz gedrückt halten und das ist mit hartem Fahrwerk manchmal gar nicht so leicht.

-Displaydarstellung beim ipod auch genial. Gibts verschiedene Modi, unter anderem 3-zeilig: Erste Zeile Titel, zweite Zeile Interpret, dritte Zeile Album. Mehr Infos braucht man nicht und mehr unnützes Zeug wird auch nciht angezeigt. Am Rand gibts ein iPod, USB, CD, Telefon oder Tuner Symbol und darunter die Bordspannung, schränkt die Textanzeige aber eigentlich nicht ein, die ist trotzdem voll ausreichend. Zudem scrollt das Radio den Text sehr angenehm durch. Scrollen können viele Radios, aber gut lesbar scrollen scheint ne höhere Kunst zu sien ;) Dazu gibts noch einen Display off Modus der das Ding komplett aus schaltet wenn es nicht bedient wird, sehr schön!

-Die Fernbedienung gefällt mir gar nicht. Als tragbares Gerät viel zu groß, ist eigentlich auch zum festen Einbau am Lenkrad oder Mittelkonsole gedacht. Bedienung mit dem Teil ist auch mies, sie hat genau wie das Radio ein Multifunktionsrad das aber ganz bescheidene Druckpunkte hat und sich mit einer Hand kaum bedienen lässt. Will man z.b. am Rad drehen muss man leicht draufdrücken um nicht nur mit dem Finger darüber zu streichen. Drückt man aber minimal zu fest ist das schon ein klick in eine Richtung.

Aber das P99RS wurde nur für Klang gebaut, und die Disziplin beherscht es in Perfektion. Alles andere wie Bedienbarkeit, Beleuchtung oder Fernbedienung sind nur Gimicks.

 

Was das Alpine 9886R angeht denke ich dass du vll etwas zu hohe Ansprüche an die Preisklasse stellst. Radios die in allen Disziplinen überzeugen könen gibt es für das Geld einfach nicht. Ich glaube die Eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht, auch nicht für wesentlich mehr Geld. Alpine hat den Fokus mehr auf klanglichen features. Wenn es dir mehr um Komfort als um Musik geht wirst du bei anderen Herstellern wie Blaupunkt oder Becker vll eher dein Radio finden.

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Zu hohe Ansprüche an die Preisklasse, denke ich, stelle ich nicht. Schließlich ist das Panel/die Bedienung auch bei noch teureren Modellen gleich. Preislich lag das alte TDM samt Wechsler vor einem Jahrzehnt bei 700...750. Deutsche Mark! Benutzerfreundlichkeit um Längen besser.

Werde die Klangqualität mal mit AAC-Dateien ausprobieren. Da spielt das Gerät bis 320KBit/s mit (auch bei MP3). Da war die Wahl des WMA-Formats bei mir wohl ein Schuß in den Ofen.

WMA ist immer ein Schuss in den Ofen :p

 

Themenstarteram 13. Dezember 2009 um 19:31

das bei dir so ein drastischer verlust ist is echt arg. die originalen CDs bei mir versprechen leider auch nicht immer einen tollen klang. bei manchen CDs wird der bass von meinem jetztigen setup verschluckt (mit anderem woofer sind die lieder richtig bassig und satt), dafür drückts dann an anderer stelle mehr.

was dann die klangqualität von mp3s angeht, da is der unterschied extrem groß unter den MP3s, zwischen einer top MP3 und ner original CD is der unterschied nicht erwähnenswert. DAS hat auch eine studie versucht zu beweisen, die einen blindtest mit Mp3s und original CDs veranstaltet hat. das ergebnis war, das mp3 ab 320kbit schon in richtung verlustfrei geht.

was den radio empfang angeht, so is der bei mir nicht soooo besonders. liegt aber vielleicht auch an der antenne. die bedienungsanleitung war in ordnung und hat geholfen sich auf die menü führung anzupassen. von der datensteuerung auf einer MP3 cd find ichs ok, durch die ordner kann man sich da ein bisschen was zusammenstellen, aber es kommt nicht an die steuerung von einem PC programm wie winamp ran.

mit dem support hab ich noch keine bekanntschaften gemacht, aber ich hab mal gehört, es soll bei alpine eher dürftig sein.

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