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Zündkerzenwechsel

Mercedes E-Klasse W210

Hallo,

besitze seit etwa zwei Monaten einen fast 17 Jahre alten E280 V6 (=Doppelzündung/12 Zündkerzen).

Bei dem armen Wagen wurden (ca. 150.000 km) noch nie die Kerzen gewechselt.

Das will ich nun tun, insbesondere weil es ab und an bei höherem Tempo zu Zündaussetzern kommt (kann es sein, dass der W210 keine MKL hat?).

Weil ich aber knapp bei Kasse bin und keine Garage habe (=verdammt kalt), hatte ich mir überlegt die Kerzen in zwei Phasen zu wechseln. Also ein Monat sechs und nächster Monat die anderen sechs.

Welche sechs zuerst (erst rechts dann links ODER erst A Kerzen dann B Kerzen bzw. umgekehrt) weiß ich noch nicht.

Meine Frage ist nur ob das Gesund für den Motor ist oder nicht..

Ist die Idee völlig unbedenklich oder schade ich damit dem Wagen mehr.

MfG

Beste Antwort im Thema

Wenn du kein Geld hast ,um 12 Kerzen auf einmal zu kaufen , solltest du dich fragen , ob du mit einem alten Mercedes - 6 - Zylinder der oberen Mittelklasse das richtige Auto gekauft hast . Sei's drum - ich würde sie bankweise wechseln .

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Zitat:

Original geschrieben von hotw

Hast Du eine Quelle bezüglich des Temp Verhaltens 1 AV zu 2 AV? Ich komm leider aus ner anderen Disziplin ;)

Ich Zitiere die entsprechende Passage aus dem Buch: "Alles über die Mercedes-Benz E-Klasse (BR210)" von Mercedes Benz!

Zitat:

Der geregelte Katalysator steht bei der Erfüllung zukünftigen dieser Vorschriften (damals kommende EU 3/ EU 4, bzw. die strengeren US Vorschriften die bei konstruktion des Motor berücksichtigt werden mussen) auch weiterhin im Mittelpunkt. Nur: Mit diesem bewährten Bautiel alleine lassen sich die strengen Abgaswerte nicht unterbieten. Die Ing. sprechen deshalb von zusätzlichen "Innermotorischen Maßnahmen", die den verbrennungsprozeß der triebwerke otimieren und meinen damit Konzepte, um die aufwärmphase des Katalysators nach dem Kaltstart des Motors zu verkürzen. Dauert es bei herkömmlichen Motoren derzeit oft mehr als 1,5 Minuten, bis der Kat seine volle Leistungsfähigkeit erreicht hat, so muß diese Zeitspanne angesichts der immer strengeren Abgaslimits auf unter eine Minute verkürzt werden.

Des Rätsels Lösung lautet Dreiventil-Technik: Mit ihrer Hilfe läßt sich die Abgastemperatur nach dem Kaltstart erhöhen und der Wärmeverlust zwischen Motor und Katalysator deutlich verringern. Denn durch den Verzicht auf eines der Auslaßventile verkleinert sich die Oberfläche des auslaßkanals gegenüber dem Vierventil-Motor um etwa 30 Prozent, so da? auch der Wärmeverluste im Abgasstrom deutlich niedriger ausfallen. Der temperaturunterschied gegenüber einem Vierventiler beträgt rund 70 Grad Celsius. so erreicht der Katalysator des V6-Triebwerks seine Betribstemperatur nach dem Kaltstart rund zwölf Sekunden früher und kann die Abgas-Emission um rund 40Prozent verringern."

Noch etwas zur Zündung: Zitat wieder aus dem obigen Buch:

"Zündkerzen mit phasenversetzter Aktivierung

Zur Doppelzündung der V6- und V8-Triebwerke gehört eine technische Finesse, die ebenfalls dem Umweltschutz zugute kommt: Je nach Last und Drehzahl des Motors werden die beiden Zündkerzen jedes Zylinders nicht gleichzeitig, sondern in einem kurzen zeitlichen Abstand angesteuert.Auch die Reihenfolge der Zündlerzen-Aktivierung ändert sich nach jedem Verbrennungstakt. Durch diesen computergesteuerten Kunstgriff - die Ingenieure sprechen von einer "phasenversetzten alternierenden Doppelzündung" - läßt sich der Druckanstieg in den Zylindern und damit das Verbrennungsgeräusch deutlich verringern und die Temperaturbelastung des Kolbens ausgleichen."

Ich hoffe deine fragen sind damit einwenig beantwortet?

MfG Günter

Danke Günni, den Text kenn ich. Erklärts aber leider nicht... Bzw. ist so ne Werbebroschüre... Ich schreib Dir gleich mal noch ne PN dazu...

Zitat:

Original geschrieben von JoeDreck

es ging hier wohl um den verschleiß der zündkerzen. und ich kann sagen, dass dieser mit den serienkerzen nicht so sehr ins gewicht fällt, dass sich die haltbarkeit nicht um die hälfte reduziert hat.

Von der Hälfte sprach auch niemand, davon aber schon:

Zitat:

Original geschrieben von hotw

Hast Du mal den Verschleiß über jeweils 100tkm mit und ohne Gas im gleichen Motor verglichen?

Hast Du aber nicht beantwortet ;) Es sind je nach Belastung ca. 25% mehr Verschleiß.

 

Zitat:

Original geschrieben von JoeDreck

nur weil ich wohl keine temperatur messungen im auto durchführe kann ich immer noch von meiner erfahrung berichten. und dafür ist man hier wohl im forum.

vll hast du ja andere erfahrungen gemacht beim thema zündkerzen und lpg. dann lass uns daran doch teilhaben, und komm uns nicht mit so blöden antworten wie "dummes geschwätz". denn genau das hilft hier absolut gar nicht.

habe ich oben geschrieben!

Deine Erfahrung ist nur: läuft, läuft nicht. Und das auch nur bei Dir und bei niemand anders. Nicht kritisch hinterfargt, nix! Aber dann behaupten man soll nicht der Theorie glauben und die Sinnhaftigkeit als Gerücht abtun. Genau das ist das was mich ärgert!

hi!

und jetzt die frage, woher du deine erfahrungen bzgl lpg hast. weil bisher sehe ich auch keinen beleg für deine behauptungen.

meine meinung welche ich hier kundtue hab ich ja schon geschrieben. dazu kommen halt die erfahrungen anderer in diversen lpg foren. zudem aussagen von zwei umrüstern und meine werkstatt des vertrauens. einzelne quellen teile ich gern per pn mit.

dass lpg eine heißere verbrennung verursacht und bedingt durch andere umstände der motor stärker belastet wird, ist völlig unstrittig. nicht umsonst gibt es durchaus fahrzeuge bzw motoren, welche nicht "gasfest" sind.

allerdings geht es mir persönlich ja nun darum, ob man spezielle zündkerzen im gasbetrieb benötigt, oder ob die intervalle zum tausch verkürzt werden sollten. und meine aussage dazu ist (woher die meinung stammt siehe oben): NEIN.

aber es darf halt jeder seine eigene erfahrung machen, ich jedenfalls habe bisher davon profitiert die meinungen der anderen zu beherzigen.

ps: theoretisch hat mercedes auch gesagt, das getriebeöl hält ein leben lang ;-)

Ich messe den Verschleiß im gleichen Motor im gleichen Fahrzeug über mehrere 100tkm, dazu Spannung und Temperatur um diese Theroie auch erklären zu können. Aber auch das hatte ich bereits geschrieben. In Gas-Foren tummeln sich gerne Umrüster, die ihre Produkte zu gerne verkaufen. Sowas nehme ich ungerne als Referenz ;)

Zitat:

Original geschrieben von hotw

In Gas-Foren tummeln sich gerne Umrüster, die ihre Produkte zu gerne verkaufen. Sowas nehme ich ungerne als Referenz ;)

aber genau das spricht dann doch dafür, dass man keine besonderen kerzen benötigt, weil die vorherrschende meinung in den foren nunmal besagt, dass lpg kerzen sinnfrei sind.

Zitat:

Original geschrieben von hotw

Ich messe den Verschleiß im gleichen Motor im gleichen Fahrzeug über mehrere 100tkm, dazu Spannung und Temperatur um diese Theroie auch erklären zu können. Aber auch das hatte ich bereits geschrieben.

tut mir leid, aber ich kann die verbindung nicht ganz herstellen. darf ich fragen was du beruflich machst?

Ich weiss nur eins, die von mir empfohlenen Kerzen haben eine Iridiumbeschichtung und nutzen sich deshalb nicht so schnell ab. Da Kerzen nach 100.000 km gewechselt werden sollten ist es vollkommen sinnfrei sich LPG Kerzen reinzuschrauben die fast das doppelte von "normalen" Kerzen kosten aber nie die doppelten KM drinbleiben und wenn hier jemand meint mit Messungen das beweisen zu können das es lohnt dann soll er doch danach handeln ich jedenfalls nicht. Ich habe diese Kerzen drin und das schon mit mehreren Wechseln und Probleme hatte ich damit noch nie.

LPG Kerzen nutzen nur einem, dem der sie verkauft weil er mehr daran verdient.

Aber jeder soll das machen was er für sinnvoll hält, LPG Kerzen reinschraueben und Geld verbrennen oder NGK Kerzen beim Freundlichen kaufen die er wo anders für den halben Preis bekommt.

@JoeDreck

Ich mache das tatsächlich beruflich, im Detail möchte ich dank perfekter google Anbindung dieses Forum öffentlich aber nicht eingehen.

@Drago2

Und wo haben sie denn diese "Iridiumbeschichtung"? ;)

Ich habe nie behauptet durch Messungen beweisen zu können, dass sich irgend etwas lohnt! Ich weiß nämlich garnicht was das Zeug kostet! Ich kann nur von einem deutlich höheren Verschleiß, bei deutlich höheren Temperaturen detailliert berichten und dass deshalb Bauteile mit Materialien die eben genau darauf eingehen ihren Sinn und ihre Berechtigung haben!

Ob sich's lohnt, dürfen die Kaufleute entscheiden :D

Man,man jetzt hab ich doch Iridium mit Platinum verwechselt, oh nein oh nein. Die von mir genannten sind leider "nur" mit Platinum beschichtet und das auch nur an der Mittelelektrode, son Scheiss aber auch. Wo die doch den meisten Verschleiss hat.

Die sogenannten LPG Kerzen von NGK sind Iridium beschichtet und das sogar an der Mittelelektrode und an der Masseelektrode, kosten dafür aber auch fast das doppelte.

Hier mal was zum lesen. NGK

hier noch die LPG Kerze NGK LPG

Zitat:

Original geschrieben von drago2

Man,man jetzt hab ich doch Iridium mit Platinum verwechselt, oh nein oh nein. Die von mir genannten sind leider "nur" mit Platinum beschichtet und das auch nur an der Mittelelektrode, son Scheiss aber auch. Wo die doch den meisten Verschleiss hat.

Die sogenannten LPG Kerzen von NGK sind Iridium beschichtet und das sogar an der Mittelelektrode und an der Masseelektrode, kosten dafür aber auch fast das doppelte.

Warum die Ironie? Liegst Du doch schon wieder falsch... Ich hab meine PFR5R?11 nach dem Wechsel einfach mal fotografiert:

http://www.motor-talk.de/forum/zuendkerzen-wechseln-t4459755.html

Bilder sagen mehr als 1000 Worte ;)

Leider schreibst Du nicht wie lang die drin waren, oder ich hab es überlesen. Wenn ich meine das nächste Mal wechsele werde ich die auch mal fotofieren und dir dann das Bild zeigen. Leider sind die rst ca. 43.000 drin, wirst also noch etwas warten müssen.

 

Hier noch mal ein Zitat von der NGK Seite auf das ich meine Aussage bezogen habe. Danach habe ich schon Recht mit dem was ich schrieb.

 

Iridium-Zündkerzen

 

Iridium-Zündkerzen von NGK stellen derzeit die technisch hochwertigste Lösung dar. Sie verfügen über eine Iridiumlegierung-Spitze an der Mittelelektrode. Diese wird in einem speziellen Verfahren mit Hilfe eines Lasers angeschweißt.

 

Das Edelmetall Iridium ist eines der härtesten Metalle der Welt. Es schmilzt erst ab 2450 °C und ist sehr resistent gegen Funkenerosion. Durch seine Verwendung wird die Lebensdauer gegenüber Standardzündkerzen im Schnitt verdoppelt.

 

Zudem erlaubt das Edelmetall, die Mittelelektrode mit 0,6 mm Stärke wesentlich dünner auszuführen. Diese Maßnahme reduziert den Zündspannungsbedarf erheblich und trägt dazu bei, die Ausbreitung der Flammenfront im Brennraum zu verbessern.

 

 

Platin-Zündkerzen

Bei diesen Zündkerzen sorgt ein Platin-Plättchen auf der Mittelelektrode über die gesamte Lebensdauer für eine konstantere Leistung der Zündkerze - selbst unter erschwerten Bedingungen. Diese Zündkerze kommt aufgrund der schlanken Mittelelektrode mit wenig Zündspannung aus, entlastet die Zündspulen und sorgt für eine optimale Verbrennung bis in die äußeren Bereiche des Brennraums.

Das ist ein allgemeiner Text ;) Hat nix mit dem jeweiligen Modell zu tun...

Erfahrung zählt mehr, als Theorie =)

Muss mich hier jetzt auch mal einmischen....

Diverse Menschen bzw. auch ein spezieller.... (Werkstatt-Meister)

haben sich diesbezüglich mir gegenüber geäußert...

"Gas-Kerzen" sind sub-optimal, da der Wagen ja zumindest im Kaltstart auf Benzin läuft...

Normale Kerzen, also natürlich nicht irgendwelche sondern vernünftige NGK Platinum Premium oder halt die mit aufgedrucktem Stern, sind selbst auf Gas 100tkm haltbar....

die V6 und V8 in unseren E-Klassen sind eh alle Gasfest soweit ich das gelesen habe...

ob Zündkerzen nun 100tkm oder 120tkm halten ist doch total egal????

Man sollte diese eh nach 5 Jahren oder 100tkm wechseln.....

 

Ich bleib bei den Leuten die normale NGK Platinum Premium verbauen ;-)

Bisher keine Probleme ;-)

Zitat:

Original geschrieben von Robbn

"Gas-Kerzen" sind sub-optimal, da der Wagen ja zumindest im Kaltstart auf Benzin läuft...

Warum sind sie deshalb "sub-optimal"?

Zitat:

Original geschrieben von Robbn

Normale Kerzen, also natürlich nicht irgendwelche sondern vernünftige NGK Platinum Premium oder halt die mit aufgedrucktem Stern, sind selbst auf Gas 100tkm haltbar....

Das hängt von der Fahrweise ab!

Zitat:

Original geschrieben von Robbn

ob Zündkerzen nun 100tkm oder 120tkm halten ist doch total egal????

Sind 20% und damit schon recht nah an den 25% die ich oben genannt habe. Aber es hängt an der Fahrweise! Pauschalaussagen außerhalb der Sicherheit sind nunmal Unfug.

Zitat:

Original geschrieben von Robbn

Bisher keine Probleme ;-)

Habe ich auch niemand unterstellt oder?

Es ist schade, dass gerne die eigen Wahrheit durchgesetzt werden soll, ob sie nun stimmt oder nicht...

Fahre im W124 220CE mit Prins VSI auch die ganz normalen Kerzen und das schon 140000km weit.

ich fahre nicht langsam sondern benutze den Kickdown schon oft. Habe allerdings nur sehr selten Autobahn und wenn fahre ich so 160.

Mein Umrüster (Nagel/Holzminden), der meiner Einschätzung nach sehr kompetent auf dem Gebiet ist, sagte damals(2006), dass ich die NGK Gaskerzen nehmen könnte, die aber viel teurer wären als die Standardkerzen und keinen messbaren Vorteil brächten.

Meine Erfahrung deckt sich damit, so alle 30000 drehe ich die mal raus und stelle den Abstand wieder auf 0.65mm...hab mal gelesen, dass bei Gasbetrieb ein geringerer Abstand von Vorteil sein soll weil dann die Zündspulen weniger belastet werden, das Kerzenbild sieht immer ganz normal aus.

Wir können soviel schreiben wie wir wollen...........ist eh egal........wir haben ja keine Temp Messungen und bla bla bla durch geführt deshalb können unsere Angaben doch gar nicht richtig sein...........

Das eine ist Theorie und das andere Praxis, wobei der Unterschied dazwischen darin besteht das bei der Theorie nichts funktioniert und niemand weiss warum und bei der Praxis alles funktioniert und niemand weiss warum.

Na ja, dem Herrn Ingenör ist halt nichts zu schwör:D

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